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Bamberger Serie hält an, Würzburg siegt bei Kochs Debüt

Bamberger Serie hält an, Würzburg siegt bei Kochs Debüt

Die Brose Baskets gewinnen die Neuauflage der Finalserie 2013 in Oldenburg und somit das zehnte Spiel in Folge gegen die EWE Baskets, während die s.Oliver Baskets ihrem Headcoach Stefan Koch ein Antrittsgeschenk bescheren: Das und mehr boten die Sonntagspartien des 11. Spieltags.

Die Ergebnisse im Überblick:

MHP RIESEN Ludwigsburg – TBB Trier 77:81

Telekom Baskets Bonn – s.Oliver Baskets Würzburg 76:87

FRAPORT SKYLINERS – Phoenix Hagen 82:79

FC Bayern München – Mitteldeutscher BC 106:81

EWE Baskets Oldenburg – Brose Baskets 59:73

Von: Joshua Wiedmann


MHP RIESEN Ludwigsburg – TBB Trier 77:81 (Boxscore)

Die TBB Trier bleibt gegen „schwäbische Gegner“ weiter ungeschlagen in der Saison 2013/14. Nach Siegen über Tübingen und Ulm gewannen die Moselstädter auch ihr Auswärtsspiel in Ludwigsburg.

Lange Zeit hatten in der MHP Arena allerdings die Hausherren den Ton angegeben. Nach einer 46:38-Halbzeitführung für die MHP Riesen kam Trier jedoch konzentrierter aus der Kabine und egalisierte den Rückstand schnell (61:59, 37. Minute). Ludwigsburg behielt aber weiterhin leicht die Oberhand – erst eine Drangphase von Laurynas Samenas sorgte dafür, dass sich das Blatt wendete. Mit zwei Dreiern zum Auftakt des Schlussviertels bescherte der litauische Scharfschütze der TBB die erste Führung des Spiels (69:70).

Und mit leichten Vorteilen für die Gäste ging es auch in die Crunchtime: Erst ein Dreier durch Shawn Huff und Freiwürfe von Michael Stockton brachte Ludwigsburg wieder gleichauf (77:77). Zum spielentscheidenden Mann avancierte dann aber Triers Andreas Seiferth, der 17 Sekunden vor Schluss zur erneuten Trierer Führung traf und damit den Sieg seiner Mannschaft besiegelte.


Telekom Baskets Bonn – s.Oliver Baskets Würzburg 76:87 (Boxscore)

Stefan Koch gelingt ein Start nach Maß als Head-Coach der s.Oliver Baskets! Das Gastspiel bei den Telekom Baskets dominierten die Franken fast über 40 Minuten und holten somit zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Stefan Koch musste in seiner ersten Arbeitswoche vieles richtig gemacht haben – denn seine Mannschaft trat beim Tabellenvierten mit einer grundlegend veränderten Mentalität an. Vorne bewegte der Tabellenletzte den Ball gut und kam vor allem am Korb immer wieder erfolgreich zum Abschluss; hinten ließen die s.Oliver Baskets den Gegner kaum zur Entfaltung kommen – vor allem in den ersten 17 Minuten. Nach der erstmaligen 20-Punkte-Führung der Gäste (22:42) legten die Baskets bis zur Pause aber einen 14:2-Lauf hin.

Und diesen Schwung nahm die Mannschaft von Mathias Fischer in die zweite Halbzeit mit. Ein Nahdistanztreffer von Jamel McLean ließ die Telekom Baskets nach 31 Minuten am Ausgleich schnuppern (59:63). Erneut gelang es Würzburg nun aber, dem Bonner Angriff den Riegel vorzuschieben: Eine über weite Strecken gute Defensivleistung im Schlussviertel sowie Nervenstärke von der Freiwurf-Linie sorgten dafür, dass nach dem zwischenzeitlichen „Engpass“ letztlich nichts mehr für die s.Oliver Baskets anbrannte.      

Maxi Kleber führte die Gäste mit einem Saisonbestwert (19 Punkte) auf der Scoringliste an. Insgesamt trafen die s.Oliver Baskets als Team aber hochprozentig aus dem Feld (58 Prozent), während Bonn vor eigenem Publikum nur 39 Prozent seiner Feldversuche versenkte. 


FRAPORT SKYLINERS – Phoenix Hagen 82:79 (Boxscore)

Den FRAPORT SKYLINERS gelingt der dritte Sieg in Folge in der Beko BBL. Die Mainstädter bezwangen Phoenix Hagen nach einem Herzschlagfinale mit 82:79.

Bei den Gastgebern schoss vor allem einer mit Höchstgeschwindigkeit aus den Startlöchern: Aufbauspieler Konstantin Klein netzte seine ersten drei Dreier-Versuche ein und sorgte so dafür, dass die SKYLINERS die „Feuervögel“ zu Beginn mit ihren eigenen Waffen schlugen – nämlich mit einem Feuerwerk von außen (17:9). Auf der Gegenseite fand dann aber David Bell seinen „Touch“; zehn schnelle Punkte seinerseits sorgten dafür, dass Hagen auf Tuchfühlung blieb. Dank eines 14:0-Laufs – an dem vor allem Center Aziz N’Diaye (insgesamt 16 Punkte) erheblichen Anteil hatte – nahmen die SKYLINERS schließlich aber eine klare 45:34-Führung mit in die Halbzeit.

Von diesem Vorsprung konnte Frankfurt bis in die Schlussphase zehren – erst ein 1:9-Lauf der Gäste sorgte noch einmal für Spannung in der Fraport Arena (79:77, 39. Minute). Nachdem Andy Rautins an der Freiwurflinie Nerven gezeigt – und nur einen von zwei Versuchen versenkt hatte –, bot sich Hagen mit dem letzten Wurf die Chance zum Ausgleich. Der Dreier-Versuch von Mark Dorris, der Phoenix mit 25 Punkten über weite Strecken getragen hatte, verfehlte aber sein Ziel.

Abgesehen vom Trio Dorris, David Bell und Larry Gordon, die zusammen 58 der 79 Phoenix-Zähler erzielten, zeigten die Gäste offensiv zu wenig Durchschlagskraft. Auf Frankfurter Seite punkteten dagegen fünf Spieler zweistellig.    


FC Bayern München – Mitteldeutscher BC 106:81 (Boxscore)

Der FC Bayern München bleibt auch nach dem sechsten Spiel in eigener Halle ohne Punktverlust. Drei Tage nach der Euroleague-Niederlage in Siena zeigte der Tabellenführer gegen den MBC keinerlei Müdigkeitserscheinungen und feierte einen ungefährdeten 106:81-Erfolg.

Bereits nach sieben Minuten hatten sich die Gastgeber die erste 10-Punkte-Führung erspielt (20:10). Und die Bayern zogen das Tempo weiter an: Vor allem Rekonvaleszent Deon Thompson war am Brett von keinem Gegner zu stoppen und schraubte die FCB-Führung nach 18 Minuten auf 20 Zähler hoch (55:35). Erst gegen Ende des dritten Viertels sahen die „Wölfe“ erstmals Land: Ein 4:13-Lauf, initiiert durch drei Dreier, brachte die Gäste erstmals wieder einigermaßen auf Schlagdistanz.

Im Schlussviertel zogen die Bayern in der Defensive allerdings wieder die Zügel an: Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe der MBC seinen zweiten Feldkorb im vierten Spielabschnitt markiert hatte. Bis dahin waren die Bayern – angetrieben von Thompson, Yassin Idbihi und Youngster Paul Zipser, der insgesamt elf Minuten Einsatzzeit erhielt – allerdings bereits wieder weit enteilt.

Insgesamt punkteten sechs Bayern-Profis zweistellig; Deon Thompson trug sich als FCB-Topscorer (18 Punkte) ins Scouting ein. Auf der Gegenseite hielt vor allem Adonte Parker (21) dagegen. Allerdings bekamen die Gäste zu keiner Zeit in der Verteidigung Zugriff auf stark aufspielende Münchener, die insgesamt 59 Prozent ihrer Wurfversuche im MBC-Korb versenkten.


EWE Baskets Oldenburg – Brose Baskets 59:73 (Boxscore)

Die Brose Baskets gewinnen das siebte Spiel in Folge in der Beko BBL sowie das zehnte nacheinander gegen die EWE Baskts Oldenburg! In der Neuauflage der Final-Serie 2013 dominierten die Franken vor allem nach dem Seitenwechsel (28:39). Die Oldenburger Erfolgsserie (zuletzt vier Siege in Serie) findet damit vorerst ein Ende.

Die besondere Brisanz des Gipfeltreffens wurde von Beginn an deutlich: Beide Seiten trugen mit intensiver Abwehrarbeit zu einem umkämpften, aber trotzdem hochklassigen Auftakt bei, wobei die Vorteile zunächst auf Seiten der Gastgeber lagen (15:11). Im zweiten Viertel deutete dann ein Bamberger Neuzugang seinen Wert für den Serienmeister an: Mit Punkten in der Zone und aus der Halbdistanz sowie mehreren Blocks am eigenen Brett stabilisierte Center D’or Fischer das Spiel der Franken. Als schließlich auch noch ein Drei-Punkte-Versuch von Maik Zirbes, mit Hilfe des Bretts, seinen Weg in den Korb fand, schienen die Brose Baskets endgültig die Oberhand in der Partie zu gewinnen.

Ein Dreier durch Casey Jacobsen bescherte Bamberg nach dem Seitenwechsel die erste zweistellige Führung (33:44). Die EWE Baskets fanden nun keinen Wurf-Rhythmus mehr, und hatten es einzig ihrer guten Arbeit am Brett – und besonders Konrad Wysocki (8 Punkte, 8 Rebounds) – zu verdanken, dass sie auf Tuchfühlung blieben. Punkte durch Rickey Paulding brachten Oldenburg noch einmal auf sieben Zähler heran (54:61), doch ein Bamberger 0:12-Lauf beendete die Hoffnungen der EWE-Baskets-Fans auf ein Comeback ihrer Mannschaft.

Neben dem starken D’or Fischer (16 P, 7 Reb, 5 Bl) überzeugte auf Bamberger Seite vor allem die Verteidigungsleistung, die Oldenburg immer wieder zu schweren Dreiern zwang (5/22 3er). Vor allem Julius Jenkins, der in der Finalserie 2013 aufgedreht hatte, blieb am Sonntag blass (2/11 FG). 

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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