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Bayern bleiben Spitze, Swann dominiert Eisbären, Gregory mit Gamewinner

Bayern bleiben Spitze, Swann dominiert Eisbären, Gregory mit Gamewinner

Der FC Bayern bleibt auch nach dem 4. Spieltag der Saison 2013/14 Tabellenführer der Beko BBL. Die Münchener ließen Verfolger medi bayreuth beim 103:70-Heimsieg keine Chance. In Braunschweig führte Isaiah Swann die New Yorker Phantoms mit 32 Punkten zum Sieg, während die FRAPORT SKYLINERS dank des Backcourt-Duos Andy Rautins (28 Punkte) und Dawan Robinson (22) den zweiten Erfolg in Serie einfuhren. Den entscheidenden Korb zum Hagener Heimsieg gegen Vechta (80:78) netzte Dino Gregory ein.

Die Ergebnisse im Überblick:
FRAPORT SKYLINERS – s.Oliver Baskets 89:78
New Yorker Phantoms Braunschweig – Eisbären Bremerhaven 77:73
Phoenix Hagen – RASTA Vechta 80:78
FC Bayern München – medi bayreuth 103:70

Von: Joshua Wiedmann

FRAPORT SKYLINERS – s.Oliver Baskets 89:78 (Boxscore)

Spiele mit Würzburger Beteiligung scheint es in der Saison 2013/14 nur unter dem Prädikat „spannend und dramatisch“ zu geben: Nach drei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn zogen die Franken allerdings auch im vierten Saisonspiel den Kürzeren und müssen nach der 89:78-Pleite in Frankfurt weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der neuen Runde warten.

Nach einem ersten Viertel mit leichten Vorteilen für die Gäste (13:19) waren es die SKYLINERS, die auch ohne Flügel-Allrounder Quantez Robertson (Wadenbeinbruch) das Zepter – und nach 12 Minuten erstmals die Führung (19:22) – übernahmen. Dann schlug aber die Stunde des Demond „Tweety“ Carter: Der US-Aufbau in Diensten der s.Oliver Baskets tütete binnen fünf Minuten 14 Punkte ein und brachte seine Farben damit wieder in Front. Während Carter nach dem Seitenwechsel indes weitestgehend von der SKYLINERS-Verteidigung abgemeldet war, lief auf der Gegenseite Andy Rautins heiß: Der 26-Jährige, der in der Vorwoche ein Saison-High von 32 Zählern produziert hatte, markierte insgesamt 28 Punkte – die meisten davon nach dem Seitenwechsel. Durchweg ausgeglichen ging es in die Schlussphase, in der Rautins nun Unterstützung von Dawan Robinson (22 P) erhielt, der ein ums andere Mal erfolgreich zum Korb zog. Die s.Oliver Baskets knickten dagegen nun vollkommen ein, und verloren nicht nur das Schlussviertel deutlich (31:12), sondern auch in der Crunchtime den Anschluss.

Nicht nur die individuellen Topleistungen von Rautins und Robinson, sondern auch Foul-Probleme machten den Franken zu schaffen. Insgesamt erarbeiteten sich die SKYLINERS so 32 Freiwurf-Versuche, während Würzburg nur auf deren 18 kam.

New Yorker Phantoms Braunschweig – Eisbären Bremerhaven 77:73 (Boxscore)

In Bayreuth (49:73) hatten sich die New Yorker Phantoms jüngst noch mit einer unterirdischen Dreier-Quote (1/23) selbst den Zahn gezogen. Im Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven schien vor allem einer auf Wiedergutmachung aus zu sein: Isaiah Swann. Mit 16 Zählern hielt der US-Guard der Phantoms seine Mannschaft in der ersten Hälfte fast im Alleingang gegen Eisbären im Spiel, die sich nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn stark verbessert präsentierten. Vor allem am offensiven Brett (14 Offensivrebounds) zeigten sich die Gäste aus dem hohen Norden deutlich willensstärker als noch in den vorigen Partien.

Weil Swann sein persönliches Punktekonto bis Ende des dritten Viertels aber auf 28 Zähler aufstockte, blieb Braunschweig auch weiterhin in Front (59:53). Erst in der Schlussphase bekamen die Eisbären kurz Überwasser und gingen zwei Minuten vor Schluss mit 69:73 in Führung. Die größere Nervenstärke hatten dann aber wieder die Gastgeber: Ein 8:0-Lauf entschied die Partie zugunsten Braunschweigs.

Neben Isaiah Swann (32 P, 5/8 3er) punkteten noch Immanuel McElroy (13) und Harding Nana (11, 8 Reb) zweistellig für die Phantoms. Darius Adams zeigte sich auf der Gegenseite zwar treffsicher und reboundstark (20 P, 8 Reb), war mit sechs Ballverlusten aber auch maßgeblich an einer Vielzahl von Eisbären-Turnover (insgesamt 16) beteiligt.

Courtside-Reporter Sebastian Schulze berichtete live für euch aus der Volkswagen Halle

 

Phoenix Hagen – RASTA Vechta 80:78 (Boxscore)

Phoenix Hagen wahrt auch im dritten Spiel der Saison seine weiße Weste. Leichte Beute fanden die „Feuervögel“ in Aufsteiger RASTA Vechta aber nicht – ganz im Gegenteil. Über die komplette Spieldauer konnten die Gäste das Spiel mindestens ausgeglichen, wenn nicht gar mit leichten Vorteilen für sich gestalten. Nach einer 38:43-Halbzeitführung schien RASTA die Gastgeber mehrmals abhängen zu können, doch eine 47:57-Führung der Niedersachsen im dritten Viertel konterten die offensivstarken Hagener mit einem 10:2-Lauf. Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven: Erst glich Vechtas Richard Williams neun Sekunden vor Schluss zum 78:78 aus, dann vergab Mark Dorris auf der Gegenseite die erste Chance zum Sieg. Doch der „Nachfasser“ von Dino Gregory landete bei zwei Sekunden Spielzeit im Korb.

Hagen behauptete sich damit schlussendlich in einem intensiven (insgesamt 42 Offensiv-Rebounds), aber auch zerfahrenen Spiel (24:20 Turnover). Die Hagener Guard-Kombo David Bell und Henry Dugat erzielte 43 aller 80 Phoenix-Zähler. Für Vechta kamen Spielmacher Richard Williams und Forward Jacob Doerksen auf jeweils 15 Punkte.

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena

FC Bayern München – medi bayreuth 103:70 (Boxscore)

Der FC Bayern München bleibt auch nach dem vierten Spieltag ungeschlagen und damit Tabellenführer der Beko BBL. Die Mannschaft von Coach Svetislav Pesic tat sich gegen zuletzt stark aufspielende Bayreuther nur eine Halbzeit lang (42:35) schwer; ein 34:16-Run im dritten Viertel sorgte schließlich für klare Verhältnisse.

Die Bayreuther fanden von da an kein Mittel mehr gegen die Offensivmacht der Gastgeber, deren starkes Teamspiel sich in 23 Assists niederschlug. Aufbauspieler Malcolm Delaney erwischte zwar einen gebrauchten Tag als Schütze (2 P), verteilte aber 11 Assists. Insgesamt punkteten sieben Bayern-Spieler zweistellig, wobei Boris Savovic sich mit 16 Punkten (in lediglich 19 Spielminuten) als Topscorer in die Statistik eintrug. Auf der Gegenseite gelangen zwar auch fünf medi-Profis zweistellige Punktewerte, doch insgesamt bissen sich die Gäste zu oft die Zähne an der Bayern-Defensive aus (36 % Wurfquote).

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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