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Bayern gewinnen Favoriten-Thriller

Bayern gewinnen Favoriten-Thriller

München besiegt den Meister, David Bell überragt mit 16 Punkten im letzten Viertel, Phantoms feiern ihren Traumstart – Der zweite Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

FC Bayern München – Brose Baskets 84:74

Yorker Phantoms Braunschweig – TBB Trier 67:58

Phoenix Hagen – medi bayreuth 92:86

RASTA Vechta – MHP RIESEN Ludwigsburg 64:74

Hier gibt es den zweiten Teil des zweiten Spieltags im Überblick.

FC Bayern München – Brose Baskets 84:74

Bayern München hat die Vorschusslorbeeren der Experten mit einem Sieg gegen den Champion der vergangenen vier Jahre bestätigt. Die Truppe von Headcoach Svetislav Pesic sprühte in der Offensive vor Spielfreude – Immer wieder spielten die Bayern-Profis ihre individuelle Stärke im Eins-gegen-eins aus, zogen zum Korb, um dann raus an die Dreierlinie auf die freien Schützen zu passen. Nach einem Distanzwurf von Steffen Hamann zum 33:18 musste Bambergs Meistertrainer Chris Fleming bereits nach 13 Minuten seine zweite Auszeit nehmen.

Insgesamt hatte München das Duell mit dem Serienmeister über große Teile unter Kontrolle, musste aber im vierten Viertel ein paar Minuten zittern: Finals-MVP Anton Gavel hatte die Brose Baskets nach grandioser Aufholjagd sechs Minuten vor dem Ende durch zwei Dreier in Führung geworfen. Vor ausverkaufter Kulisse von 6.700 Zuschauern im Audi Dome war es dann aber Gavels direkter Gegenspieler Nihad Djedovic der erst einen Pass von Liga-MVP John Bryant aus der Distanz zum 76:73 einnetzte und im nächsten Angriff einen weiteren Dreier übers Brett mit der Sirene zur Fünf-Punkte-Führung traf. In den verbleibenden 45 Sekunden ließ München sich nicht mehr aus der Ruhe bringen.

Dejdovic und Chey Troutman (jeweils 14 Punkte) waren die besten Scorer bei den Gastgebern, Casey Jacobsen (17) und Zack Wright (12) trafen für Bamberg am besten.

Svetislav Pesic (München):

„Heute war viel Enthusiasmus und Kampf in unserem Spiel. Es gab natürlich Momente, in denen wir sowohl offensiv als auch defensiv nicht clever agiert haben, aber ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir hatten in den letzten zwanzig Minuten keinen Ballverlust. Das ist ein Zeichen von Qualität und guter Konzentration.“

Chris Fleming (Bamberg):

„Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel liegen lassen. Bayern ist deutlich kompakter aufgetreten. In der zweiten Halbzeit lief es wesentlich besser. Wir waren defensiv besser aufgestellt und haben unsere Würfe gefunden. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Ausschlaggebend waren für mich die beiden Dreier von Nihad Djedovic. Bayern hat das Spiel damit verdient gewonnen.“

New Yorker Phantoms Braunschweig – TBB Trier 67:58

Trotz des Abgangs von Ausnahmetalent Dennis Schröder in die NBA haben die New Yorker Phantoms unter ihrem neunen Headcoach Raoul Korner einen Traumstart in die Saison 2013/14 hingelegt. Nach dem Auftaktsieg gegen Ulm wurde gegen die TBB Trier nun vor 3.547Zuschauern der zweite Heimsieg in der Volkswagen Halle eingetütet. Bereits zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 22 Punkten (44:22) – ein Rückstand, den Trier trotz Leistungssteigerung nach der Pause nicht mehr aufholen konnte.

Mit James Florence (15 Punkte) und Isaiah Swann (13) war erneut das Guard-Duo der Dreh- und Angelpunkt der Phantoms-Offense. Bei Trier war der letztjährige Braunschweiger Point Guard Jermaine Anderson mit 17 Punkten bester Werfer.

Raoul Korner (Braunschweig):

„Wir haben heute zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir mit viel Energie gespielt und defensiv das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Sicherlich haben wir auch von der Verunsicherung von Trier profitiert. In der zweiten Halbzeit hat Trier dann erwartungsgemäß die Schrauben angezogen. Unsere Leistung war zum Vergessen, während ich Trier ein Kompliment machen muss. Sie haben uns in den letzten 20 Minuten an die Wand gespielt und das werden wir analysieren müssen.“

Henrik Rödl (Trier):

„Das war ein verdienter Sieg für die New Yorker Phantoms. Wir haben uns in der ersten Halbzeit so präsentiert, als hätten wir offensichtlich noch nicht die Niederlage von Donnerstag verdaut. Wir haben eine katastrophale erste Halbzeit hingelegt. Braunschweig hingegen hat mit viel Selbstvertrauen gespielt und man wird sich hier damit vertraut machen können, viele Siege feiern zu dürfen.“

Phoenix Hagen – medi bayreuth 92:86

Und auch das letztjährige Überraschungsteam aus Hagen konnte im zweiten Punktspiel den zweiten Sieg feiern. Phoenix Hagen tat sich gegen medi bayreuth lange schwer, lag vor dem vierten Viertel noch 56:62 zurück, aber dann kam der große Auftritt von David Bell. Der Combo-Guard der Feuervögel legte vor ausverkaufter Kulisse von 3.145 Besuchern in den letzten zehn Minuten satte 16 Punkte auf und drehte somit die Partie. Neben Bell (23 Punkte) waren Larry Gordon (20) für Hagen sowie Ronnie Burrell (23) und Kyle Weems (16) für Bayreuth die besten Scorer.

Ingo Freyer (Hagen):

„Ich bin sehr zufrieden. Wir wussten, dass es sehr hart wird gegen Bayreuth. Ich finde, dass es eine hochklassige Partie war. Wir waren zu Beginn am Drücker, dann war Bayreuth besser und am Ende wieder wir. Wir haben die Sache letztlich konzentriert nach Hause gebracht. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen Vechta am nächsten Sonntag.“

Predrag Krunic (medi bayreuth):

„Es war ein gutes Basketballspiel. Wir haben gut gereboundet und leider zu wenig daraus gemacht, insbesondere im Schlussviertel. Der Acht-Punkte-Vorsprung im letzten Abschnitt war eigentlich eine gute Voraussetzung, aber wir haben dann leider die Ruhe verloren. Letztendlich haben wir zu viele Fehler in der Offensive gemacht, was aber auch an Hagens Verteidigung lag. So ist Phoenix zurück ins Spiel gekommen und hat dann auch schwere Würfe getroffen.“

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena

 

RASTA Vechta – MHP RIESEN Ludwigsburg 64:74

Nach einem Auswärtssieg in Trier im ersten Punktspiel der Klubgeschichte in der Beletage des deutschen Basketballs hätte der Aufsteiger aus Vechta gerne gleich mit dem ersten Heimsieg einen weiteren Meilenstein folgen lassen. Aber trotz ausverkaufter Kulisse von 3.140 lautstarken Fans im RASTA Dome wurde daraus gegen Ludwigsburg nichts. In einer von Fehlern geprägten Partie konnte sich kein Team deutlicher absetzen. Knappe zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber nach einem Freiwurf durch Power Forward Urule Igbavboa nur 62:64 zurück, aber in der Crunchtime folgte ein 7:0-Lauf Ludwigsburg, der die Entscheidung zu Gunsten der Gastmannschaft von Headcoach John Patrick brachte. Jacob Doerksen (14 Punkte) und Richard Williams (13) für Vechta sowie Michael Stockton (17) und Keaton Grant (15) für Ludwigsburg waren die besten Werfer des Spiels.

Patrick Elzie (Vechta):

„Ich bin schon enttäuscht von diesem Spiel. Wir haben uns nicht klug angestellt, unsere Wurfquote war unterirdisch. Ich habe Ludwigsburg nicht besser gesehen. Aber wir haben auch nicht gezeigt, dass wir besser als sie seien können. Es ist bezeichnend, dass unser kleinster Spieler heute unser bester Rebounder war. Wir haben nur sechs Assists gespielt – schwach. Auch unsere Freiwurf-Quote war schwach. Die Jungs sind jetzt natürlich sehr enttäuscht, müssen erst einmal den Kopf frei kriegen.“

John Patrick (Ludwigsburg):

„Vechta hat mit viel Energie gespielt, sie haben uns beim Rebound Probleme bereitet. Michael Stockton hat heute das Spiel kontrolliert und am Ende haben wir wichtige Dreier getroffen. Man muss sagen, dass das Ergebnis deutlicher aussieht, als das Spiel war. Umso stolzer bin ich, dass wir dieses Spiel vor dieser fantastischen Kulisse am Ende auch mit viel Glück gewinnen konnten.“

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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