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BIG - Basketball in Deutschland
Bayern Münchens Nationalspieler Benzing im BIG-Portrait:

Bayern Münchens Nationalspieler Benzing im BIG-Portrait: "Robin muss noch lernen, wie man Meister...

Robin Benzing ist mit seinen 24 Jahren kein Talent mehr. Bei den Bayern muss und soll er mehr Verantwortung übernehmen. Dabei profitiert der Small Forward von Coach Svetislav Pesic. In der aktuellen Ausgabe der BIG spricht der Nationalspieler über die größten Konkurrenten im Titelkampf, die unerklärliche Auswärtsschwäche seiner Bayern und eine neue Taktikvariante.

Deutscher Meister FC Bayern München – klingt irgendwie vertraut, aber eben nur im Fußball und nicht im Basketball. Der letzte Titel der Münchner Korbjäger liegt 45 Jahre zurück. Damals, 1968, wurde man Pokalsieger. Nachdem in der vergangenen Saison schon im Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons das Aus gekommen war, hat die Vereinsführung vor dieser Spielzeit das Erreichen des Halbfinales als Minimalziel ausgegeben. Der vorzeitige Titelgewinn der Fußballer ist da zusätzlicher Ansporn: „Wir wissen, es ist positive Stimmung im Verein. Daraus müssen wir einfach Profit schlagen und das in positive Energie umwandeln“, sagt Robin Benzing im Gespräch mit BIG.

Nein, einen Spruch der Marke „Wir machen es den Fußballern nach und hauen jetzt alle weg“ ist dem 24-jährigen deutschen Nationalspieler nicht zu entlocken. Der Bayern-Spieler weiß genau, dass ihm das als Arroganz und Überheblichkeit ausgelegt werden könnte und dass die anderen Teams gegen München dann nur noch motivierter wären als ohnehin schon. Denn: Der Name FC Bayern polarisiert. Benzing möchte deshalb nur von Spiel zu Spiel, von Runde zu Runde denken: „Natürlich wollen wir besser abschneiden als im Vorjahr. Aber unser erstes Ziel ist es, Platz vier und damit den Heimvorteil im Viertelfinale zu sichern. Wenn wir das geschafft haben, können wir über mehr reden und versuchen, die nächste Hürde zu meistern.“

Dass es bereits im Viertelfinale wohl zur Neuauflage des Top-Four-Halbfinals gegen Pokalsieger Alba Berlin kommt, das die Bayern Ende März klar mit 83:92 verloren, sieht Benzing erstaunlich gelassen: „Wenn es so kommt, dann ist das natürlich sehr spannend und interessant. Aber in den Playoffs musst du eh an allen vorbei.“ Sein Coach Svetislav Pesic schlägt da schon forschere Töne an: „Wenn bei uns alle Spieler fit sind, dann schlagen wir Berlin und kommen ins Halbfinale, und da ist es ganz egal, ob wir erst zu Hause oder auswärts spielen. Der Heimvorteil wird nicht entscheidend sein“, ist er sich sicher.


Was die eigenen Chancen auf die Meisterschaft angeht, so hält sich der 2,08-Meter-Mann, der seine Profikarriere beim TV Langen in der 2. Bundesliga startete und den Traum von der NBA noch nicht aufgegeben hat, zurück. Nur so viel: „Ich finde, unsere Mannschaft ist qualitativ sehr stark besetzt. Es zeichnet uns aus, dass wir nicht den einen Leader haben, der immer heraussticht. Stattdessen springt immer ein anderer in die Bresche, wenn einer mal nicht so ein gutes Spiel macht.“ Wie er selbst zu Saisonbeginn: „Da hatte ich ein ziemlich großes Tief, aber ich habe mich da rausgekämpft.“ Auch dank Svetislav Pesic: „Dass er kam, war für mich ein Glücksfall, einfach weil ich sehr gut mit ihm klarkomme. Er kennt meine Stärken und weiß, wie er mich einsetzen muss. Er glaubt an mich und gibt mir viel Vertrauen, das ist immens wichtig.“

Doch auch jetzt, wo es wieder besser für ihn läuft, ist er nie zufrieden: „Das darf man nicht. Ich muss immer weiter hart an mir arbeiten“, sagt er. An sich selbst sieht er „tausend Sachen“, die er noch verbessern könnte, allen voran das Rebounding und das Verteidigen gegen kleinere Spieler. Zudem möchte der 24-Jährige, der in dieser Saison im Durchschnitt auf rund 22 Minuten Spielzeit und 10,2 Punkte pro Spiel kommt, weiter an seinen Wurfquoten arbeiten. Coach Pesic fällt da noch etwas ein: „Robin muss noch lernen, wie man Meister wird. So eine Winnermentalität kommt nicht wie ein Automatismus, sondern das entwickelt sich.“

SPORT1-Experte Stephan Baeck trifft Robin Benzing:


Das komplette Portrait von Benzing gibt es in der aktuellen Ausgabe der BIG (Abonnenten haben sie bereits eine Woche früher im Briefkasten) und außerdem noch folgende Themen:

- Interview: Bambergs Maik Zirbes
- Reportage: Thorsten Leibenaths Aufstieg mit Ulm
- Interview mit dem Trainer des Jahres: Oldenburgs Sebastian Machowski
- Interview: Berlins Big Man Ali Traoré
- Portrait: Artlands Johannes Strasser
- It' s Magic: Bonns Aufbau Jared Jordan
- Interview: Hagens Headcoach Ingo Freyer
- Portrait: Würzburgs Alex King
- Portrait: Tübingens Joe Lischka
- Fotostrecke: Der Pokalsieg von ALBA BERLIN
- Offseason-Report: Die große Jagd auf deutsche Spieler
- Interview Elias Harris: "Ein moderner Sklavenmarkt!"
- Report: Dirk Nowitzki ohne Playoffs - Wie geht es weiter?
- Interview Nenad Krstic: "Pleiß hat das Potenzial für die NBA!"
- Joes Ecke - Herber geht's nicht!
- Mein Leben ist Basketball, aber ich lebe nicht davon
- ProA, ProB, DBBL, Player Check, Spiel des Monats, Big Business, undundund

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