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Bayreuth besetzt die "Königsposition" mit Brian Qvale / Gary McGhee kehrt nicht zurück

Zwei Wochen vor dem Trainingsstart am 12. August schließt medi bayreuth seine Kaderplanung endgültig ab. Die fehlende „Königsposition“ des Centers wird mit dem 2,10 Meter großen Brian Qvale besetzt. Somit sind alle Spekulationen um ein weiteres Engagement von Gary McGhee in Bayreuth ad acta gelegt. Qvale wurde von Predrag Krunic in Belgien gesichtet und stand von Anfang an ganz oben auf der Liste der potentiellen Kandidaten. „Brian hat schon zwei Jahre Erfahrung in Europa gesammelt. Er ist ein Center, der uns in der Offensive und in der Defensive hilft. Mit seinen jungen 25 Jahren kann er bei uns noch einen Schritt nach vorne machen“, so Predrag Krunic über den gebürtigen Amerikaner.

2007 startete die Karriere von Brian in der amerikanischen College-Liga NCAA. Mit den Montana Grizzlies ging er bis 2011 auf Korbjagd und konnte sich schnell als „Starting-Five-Center“ etablieren. Während der Saison 2010/2011 kam der „Big Man“ bei durchschnittlich 32 Spielminuten auf 14,9 Punkte und 8,8 Rebounds pro Spiel. Im Folgejahr 2011/2012 suchte der 107 Kilogramm schwere Hüne zum ersten Mal die Herausforderung in Europa beim türkischen Erstligisten Aliaga. Mit diesem Team erreichte er sofort die Playoffs. Dabei erzielte er in 32 Spielen im Schnitt 8,9 Punkte und 4,4 Rebounds.

2012/2013 wechselte Brian Qvale zum belgischen Erstligisten Belfius Mons-Hainaut und wurde prompt Vizemeister. Hierbei kam er bei 31 Einsätzen auf 9,8 Zähler plus 6,1 Rebounds pro Spiel. Mit dieser Leistung wurde Brian zum "Center des Jahres" in Belgien gewählt. Weiterhin konnte Qvale mit Hainaut Erfahrung in der EuroChallenge sammeln. Dabei kam er auf beachtliche 13,3 Punkte und 9,7 Rebounds pro Spiel.

Geschäftsführer Martin Piotrowski ist mit dem Wechsel von Brian Qvale in die Wagnerstadt sehr zufrieden: „Mit Brian haben wir einen jungen, sehr hungrigen Center unter Vertrag genommen, der auch noch dazu der Wunschspieler vom Coach ist. Wichtig war mir, dass der neue Center schon Erfahrung in Europa mitbringt. Diese kann Brian Qvale durch seine Stationen in der Türkei und Belgien vorweisen. Der Coach war überzeugt davon, dass Brian in sein Konzept passt. Deswegen sind wir froh, dass uns dieser Transfer gelungen ist.“

Brian selbst freut sich auf seine neue Herausforderung in Deutschland: „Es ist mir eine Ehre, in Deutschland spielen zu dürfen, und dann gleich bei so einem Traditionsverein wie medi bayreuth. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und danke dem Coach für sein Vertrauen. Natürlich werde ich versuchen, dieses Vertrauen durch gute Leistung zurückzuzahlen.“

Der Kader von medi bayreuth sieht nun komplettiert wie folgt aus:Hamilton / Schmitz; Bailey / Simon; Morley / Wyrick / Zeis; Burrell / Spöler; Qvale / Heyden.
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