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Beko BBL-Schiedsgericht: Sperre für Mark Dorris reduziert

Beko BBL-Schiedsgericht: Sperre für Mark Dorris reduziert

Spieler von Phoenix Hagen ist ab sofort wieder spielberechtigt / Auf Anregung des Beko BBL-Schiedsgerichts verständigen sich die Parteien auf eine „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler in einem minderschweren Fall“ / „Froh darüber, diesen insgesamt nicht glücklichen Gesamt-Geschehensablauf geklärt zu haben“

Auf Anregung des Schiedsgerichts der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) unter dem Vorsitz von Wolfgang Pertek (Gießen) haben sich bei der heutigen Verhandlung in Koblenz der Verein Phoenix Hagen, der durch seinen Anwalt vertretene Spieler Mark Dorris (Phoenix Hagen) und die Beko BBL auf Folgendes verständigt: Mark Dorris, der im dritten Spiel der Viertelfinalserie zwischen den Brose Baskets und Phoenix Hagen disqualifiziert und in erster Instanz von Beko BBL-Spielleiter Dirk Horstmann wegen einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre von drei Pflichtspielen und einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt worden war, hat eine „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler in einem minderschweren Fall“ begangen und zahlt eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro.

Somit ist der US-Amerikaner, der jüngst seinen Vertrag bei Phoenix Hagen verlängert hat, ab sofort wieder spielberechtigt. Der Strafenkatalog der Beko BBL sieht bei einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler in einem minderschweren Fall“ eine Sperre von mindestens einem Pflichtspiel vor. Da Dorris im vierten Playoff-Spiel der Serie gegen die Brose Baskets aufgrund der erstinstanzlichen Entscheidung nicht mitwirken durfte, ist die Sperre abgegolten.

Mark Dorris hat eingeräumt, den Spieler Karsten Tadda (Brose Baskets) in der Pause zwischen der ersten und zweiten Spielperiode mit beiden Händen zu Boden geschubst zu haben. Für dieses Verhalten haben sich Phoenix Hagen und Mark Dorris ausdrücklich entschuldigt; zuvor waren vom Beko BBL-Schiedsgericht die Zeugenaussagen von Karsten Tadda und Schiedsrichter Toni Rodriguez gehört worden.

„Ich bin froh, dass wir diesen insgesamt nicht glücklichen Gesamt-Geschehensablauf nun geklärt haben und dass Mark Dorris und Phoenix Hagen die Aktion bedauern“, erklärte Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Das Beko BBL-Schiedsgericht hatte sich mit der „Causa Dorris“ befassen müssen, da sowohl der Spieler selbst als auch Phoenix Hagen Rechtsmittel gegen die Entscheidungen des Beko BBL-Spielleiters eingelegt hatten. Dieser hatte Dorris mit einer Sperre von drei Pflichtspielen und einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt und dieser Entscheidung auch im Berufungsverfahren nicht abgeholfen.

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