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Berlin deklassiert Ulm / Rautins und Frankfurt überraschen Dragons

Berlin deklassiert Ulm / Rautins und Frankfurt überraschen Dragons

Isaiah Swann mit 28 Punkten in Vechta, Oldenburgs Kramer siegt an alter Stätte, Hagen mit Comeback-Sieg in Trier – Der 9. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

FRAPORT SKYLINERS - Artland Dragons 89:74

s.Oliver Baskets - EWE Baskets Oldenburg 60:79

ALBA BERLIN - ratiopharm ulm 102:74

RASTA Vechta - New Yorker Phantoms Braunschweig 76:85

TBB Trier - Phoenix Hagen 82:88

Von: Robert Jerzy


FRAPORT SKYLINERS - Artland Dragons 89:74 (Boxscore)

Die erste Partie des neunten Spieltags brachte gleich eine dicke Überraschung. Die seit fünf Partien ungeschlagenen Artland Dragons verloren als Favorit gegen die junge Frankfurter Mannschaft.

Die Unerfahrenheit des Teams wurde jedoch in Unbekümmertheit umgemünzt. Mit 22-10 gewann man das erste Viertel dank einer überragenden Wurfquote aus der Distanz. Vor allem Andy Rautins und Danilo Barthel setzten immer wieder Akzente in der Offense.

Auch wenn Quakenbrück ab dem zweiten Viertel speziell über Brandon Thomas und Lawrence Hill etwas besser in die Partie kam, war es die überzeugende Quote (48%) der SKYLINERS von jenseits der Dreierlinie, welche die Dragons stets auf Distanz hielt.

Mann des Tages war Andy Rautins (zuletzt nur drei Zähler gegen Bonn) mit 24 Punkten, acht Assists und fünf Rebounds. Neben dem Amerikaner brillierten allerdings auch Danilo Barthel (18 Punkte), Voigtmann, Burtschi sowie Neuzugang Jarred DuBois (alle jeweils elf Punkte).

„Unseren besten Basketball haben wir bisher meistens auswärts gezeigt“, hatte Frankfurts Trainer Gordon Herbert vor der Partie noch bedauert … .

Diesen Umstand änderten die SKYLINERS mit einem starken Auftritt in heimischer Halle und beendeten somit auch die Siegesserie der Artland Dragons.


s.Oliver Baskets - EWE Baskets Oldenburg 60:79 (Boxscore)

Chris Kramer hatte Grund zur Freude: Der ehemalige Würzburger feierte mit Oldenburg eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.
Die Partie gestaltete sich im ersten Viertel noch eng, während die Hausherren unter Interims-Trainer Michael Meeks zunächst in Führung gingen. Der Gast fand jedoch im zweiten Abschnitt zu seinem Spiel und startete einen 12-0 Run in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels.

Julius Jenkins war zur Halbzeit mit bereits 17 Punkten (5/5 Dreier) maßgeblich am Führungswechsel beteiligt. Nach der Pause schalteten die EWE Baskets noch einen Gang höher und vergrößerten den Lauf innerhalb von sieben Minuten auf 21-2.

Während Oldenburg über die gesamte Partie hinweg aus der Distanz hochprozentig einnetzte (56 Prozent), konnte Würzburg diese Feuerkraft von jenseits der Dreierlinie nicht mitgehen (7/30).

Oldenburg festigt mit diesem Sieg den Platz in der Spitzengruppe, Würzburg bleibt auch nach dem Trainerwechsel weiter glücklos.


ALBA BERLIN – ratiopharm ulm 102:74 (Boxscore)

Die Neuauflage des Pokalfinales – erneut in der o2 World - war mit viel Spannung erwartet worden, aber kurz nach der Halbzeit war die Partie bereits entschieden. Ulms Per Günther spielte zu Beginn stark auf, aber die Gastgeber machten vor 11.215 Zuschauern schnell klar, wer an diesem Abend das Heft in der Hand hatte und lagen nach dem ersten Viertel mit 24:21 vorne.

Über die Halbzeitpause hinweg baute Berlin durch einen 17:5-Run die Führung auf 58:38 aus. Davon erholte sich Ulm nicht mehr. Vor allem da erschwerend hinzukam, dass die Gäste auf den angeschlagenen Center Trent Plaisted verzichten mussten, für den Rookie Jonathan Maier in der Startformation stand.

Zwar spielte der 20-jährige Linkshänder mit seinen 2,10 Metern mutig auf (acht Punkte, vier Rebounds), aber gegen eine Berliner Mannschaft, die momentan einen beeindruckenden Lauf hat (zuletzt drei Siege mit mindestens 20 Punkten Vorsprung gegen Bayern, Mons im Eurocup und Ulm) war die Truppe von Thorsten Leibenath an diesem Abend ohne Chance. Die Albatrosse haben damit ihre weiße Weste bei Heimspielen in dieser Saison weiter verteidigt.

Die besten Scorer für Berlin waren David Logan (24 Punkte), Reggie Redding (17) und Jonas Wohlfarth-Bottermann und Vojdan Stojanovski (jeweils 13). Bei Ulm trafen Edgar Sosa (14), Günther und Cameron Long (jeweils 13) am besten.


RASTA Vechta – New Yorker Phantoms Braunschweig 76:85 (Boxscore)

Einst hatten sie ihre Profikarriere bei den Phantoms begonnen, dennoch gab es beim Wiedersehen keinen Grund zum Feiern für Vechtas Kapitän Flavio Stückemann und Dirk Mädrich (Topscorer des Aufsteigers).

Nach dem ersten Viertel lag das RASTA-Team bereits 16:25 hinten. Der Grund dafür lag vor allem in den zwölf Zählern durch Braunschweigs besten Scorer Isaiah Swann. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste im RASTA-Dome vor ausverkaufter Kulisse von 3.140 Besuchern ihre Führung bereits auf elf Zähler ausgebaut (36:47), und nach einem Dunk durch Immanuel McElroy führten die Gäste bei verbleibenden 06:41 Minuten im dritten Viertel mit 40:59.

Im Schlussabschnitt kamen die Gastgeber bei knapp zwei Minuten auf der Uhr durch einen Dreier von Steve Esterkamp noch mal auf fünf Punkte heran (76:81), aber Swann und James Florence zeigten sich in der Folge sicher an der Freiwurflinie und schaukelten den Auswärtssieg für Braunschweig nach Hause.

Die besten Scorer für Vechta waren Stückemann (zwölf Punkte), Issac Buuts (elf) und Andrew Rudowitz (zehn). Bei Braunschweig trafen Swann (28), Florence (15) und Kyle Visser (13) am besten.


TBB Trier - Phoenix Hagen (Boxscore)

Es wurde wieder einmal offensichtlich: Gegen Hagen ist kein Vorsprung sicher. Beide Mannschaften gingen mit dem Ziel in die Partie, den jüngsten Abwärtstrend aus den letzten Spielen zu stoppen. Unter diesen Vorzeichen gestaltete sich das Aufeinandertreffen sehr nervös.

Trier nutzte die schwache Defense der Hagener in der ersten Halbzeit gut aus, attackierte das Brett und führte Mitte des dritten Viertels sogar mit 18 Punkten.
Hagens Headcoach Ingo Freyer regierte daraufhin mit der Umstellung auf eine Zone, die das Angriffsspiel der Trierer aus dem Rhythmus und die Gäste zu Beginn des letzten Viertels in Führung brachte.

Henrik Rödl versuchte seine Mannschaft in den Auszeiten neu einzustellen und die vergebene Führung aus den Köpfen zu verbannen.
Die Gastgeber fanden in der Crunchtime jedoch kein Mittel gegen die Defense der Hagener, konnte den Rebound nicht kontrollieren und vergab etliche Chancen an der Freiwurflinie.

Phoenix Hagen wurde seinem Ruf als Comeback-Mannschaft wieder einmal gerecht und gewann dank einer konzentrierten Teamleistung und einem willensstarken Mark Dorris im vierten Viertel. Hiermit wurde der Trend von vier Niederlagen gestoppt, während Trier nun die dritte Partie in Folge verloren hat.

Die besten Scorer für Hagen waren David Bell (27) sowie Larry Gordon und Mark Dorris mit jeweils 20 Punkten. Trier wurde angeführt von Jermaine Anderson (23) und Andi Seiferth (21)

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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