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Berlin demontiert München / Eisbären mit erstem Saisonsieg

Berlin demontiert München / Eisbären mit erstem Saisonsieg

ALBA BERLIN fügt dem FC Bayern München die erste Niederlage der laufenden Runde zu, den Eisbären Bremerhaven gelingt der erste Saisonerfolg und die Brose Baskets gewinnen einen Krimi gegen die New Yorker Phantoms: Die Sonntagspartien des 8. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN – FC Bayern München 94:74
Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven 89:93
Brose Baskets – New Yorker Phantoms Braunschweig 79:77

Von: Joshua Wiedmann


ALBA BERLIN – FC Bayern München 94:74 (Boxscore)

ALBA BERLIN bremst den FC Bayern München unsanft aus: Nach sieben Siegen zu Saisonbeginn und einer bis dato weißen Weste in der Beko BBL rannten furios aufspielende „Albatrosse“ den Tabellenführer am Sonntagnachmittag mit 94:74 aus der Berliner o2 World.

Beide Teams begegneten sich anfangs noch auf Augenhöhe: Während für die Gastgeber vor allem die Guard-Combo David Logan und Cliff Hammonds (je 6 schnelle Zähler) immer wieder zum Korb kam, zeigte Ex-Albatros Nihad Djedovic (7 P) bei der Rückkehr an seinen letztjährigen Arbeitsplatz nicht den Hauch von Nervosität. Dass sich ALBA anfangs aber einen Ticken treffsicherer und reaktionsschneller präsentierte, bewies ein Putback-Dunk von Jonas Wohlfarth-Bottermann zur 23:19-Viertelführung für Berlin.

Und Erfolge durch Penetration sowie nach Offensiv-Rebounds (insgesamt 16) sorgten dafür, dass ALBA seinen Vorsprung im zweiten Spielabschnitt ausbauen konnte (33:23). Bayern kam in den ersten vier Minuten des Viertels einzig durch ein Vier-Punkte-Spiel von Malcolm Delaney zu Zählern – ansonsten biss sich der Tabellenführer an der agilen und vielbeinigen ALBA-Defensive die Zähne aus. Dazu kam, dass FCB-Topscorer Delaney (19 P) frühzeitig mit seinem vierten Foul auf der Bank Platz nehmen musste. Nach dem Seitenwechsel blieb der FC Bayern zwar zunächst auf Schlagdistanz, konnte nach wie vor aber keinen echten Offensivrhythmus entwickeln. Ganz anders ALBA: Ein 7:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels auf 72:53 raubte den Gästen jegliche Hoffnung, noch einmal aufschließen zu können.

Neben dem Backcourt-Duo Cliff Hammonds (20 P) und Vojdan Stojanovski (21), das die Bayern zu keiner Zeit in den Griff bekamen, überzeugte vor allem die Rebound-Arbeit der Berliner (40:27 Bretter). Die Mannschaft von Svetislav Pesic dagegen muss nach einem perfekten Saisonstart (7-0) nun den ersten Rückschlag in der laufenden Runde hinnehmen.


Brose Baskets – New Yorker Phantoms Braunschweig 79:77 (Boxscore)

Nach dem enttäuschenden Euroleague-Auftritt gegen Mailand unter der Woche (62:76) wollten die Brose Baskets vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung betreiben. Ein Unterfangen, das sich allerdings als schwerer erwies, als womöglich gedacht. Denn nicht nur in Halbzeit eins waren die New Yorker Phantoms auf Augenhöhe mit dem Meister: Die Gäste ließen sich von einem 16:10-Start der „Brösels“ nicht aus dem Tritt bringen und erspielten sich im Laufe der ersten 20 Minuten, angetrieben von Isaiah Swann, wiederholt die Führung. Auch nach dem Seitenwechsel vermochte sich keine Seite ernsthaft abzusetzen, wobei die Phantoms – und vor allem Floor General James Florence – immer wieder vorlegten. Weder drei Bamberger Dreier in Folge (59:57), noch ein 73:65-Rückstand fünf Minuten vor Schluss konnte die Niedersachsen abschütteln: Ein 2:10-Lauf brachte die Phantoms kurz vor Schluss gleich auf. Während die Brose Baskets in den letzten Angriffen aber durch Damir Markota und von der Freiwurflinie zu Punkten kamen, verfehlten die Braunschweiger mehrfach das Ziel – und damit letztlich die Überraschung.

Während auf Bamberger Seite Anton Gavel und Maik Zirbes (je 15 Zähler) am verlässlichsten punkteten, konnten sich die Phantoms vor allem auf die Guards James Florence (20) und Isaiah Swann (13, 5 Assists) sowie ihre Zonen-Verteidigung verlassen, die den Meister zwar mehrfach aus dem Rhythmus brachte, ihn aber nicht den Sieg kostete. Mit dem vierten Erfolg in Serie hält der Bamberger Positivtrend an.


Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven 89:93 (Boxscore)

Die Eisbären Bremerhaven sammeln die ersten Punkte in der Saison 2013/14. Nach sieben Spielen ohne Erfolgserlebnis behielt das Tabellenschlusslicht in einer nervenaufreibenden Schlussphase gegen Phoenix Hagen die Nerven: Zwei Dreier nacheinander durch Eisbären-Spielmacher Darius Adams brachten Bremerhaven 120 Sekunden vor Schluss mit 81:85 in Front. Weil dann auch noch Routinier Derrick Allen wiederholt zum Korberfolg kam und die Freiwürfe saßen, konnten die Gäste auch verschmerzen, dass für den Gegner ebenfalls immer wieder Würfe fielen.

Dieser rasante „Auf-und-ab“-Basketball hatte die kompletten 40 Minuten in der ENERVIE Arena geprägt. Vor allem Darius Adams (28 Punkte) auf Gäste- und Larry Gordon (25 P) auf Hausherren-Seite sorgten für ein elektrisierendes Offensiv-Spektakel. Wie auch in diesem Duell hatten die Eisbären aber in vielerlei Hinsicht knapp die Nase vorn: Zwar ging das Rebound-Duell (37:31) an die „Feuervögel“, doch in Sachen Trefferquote (53 Prozent) und Teamplay (15 Assists) präsentierten sich die Eisbären stärker.

Mit ihrem ersten Saisonerfolg tanken die Eisbären im Abstiegskampf Selbstvertrauen, während Hagen den Sprung in die Playoff-Ränge versäumt.

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena

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