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Burrell-Show sichert Eisbären-Sieg gegen Bamberg / Oldenburg und Ulm auswärts souverän

Burrell-Show sichert Eisbären-Sieg gegen Bamberg / Oldenburg und Ulm auswärts souverän

In einem Nachholspiel des 18. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven für eine Überraschung gesorgt: Nach Verlängerung konnten die Norddeutschen Meister Bamberg mit 94:89 niederringen – vor allem dank Point Guard Stanley Burrell, der in der Zusatzschicht 12 Zähler erzielte. Die EWE Baskets Oldenburg und ratiopharm ulm machten derweil die Tabellenplätze zwei und drei dingfest: Die Donnervögel siegten beim Abschiedsspiel der LTi GIESSEN 46ers aus der Beko BBL mit 59:90; die Spatzen fuhren einen 55:74-Erfolg beim Mitteldeutschen BC ein.
Von: Joshua Wiedmann

Die Ergebnisse im Überblick:
LTi GIESSEN 46ers – EWE Baskets Oldenburg 59:90
Eisbären Bremerhaven – Brose Baskets 94:89
Mitteldeutscher BC – ratiopharm ulm 55:74


LTi GIESSEN 46ers – EWE Baskets Oldenburg


Die LTi GIESSEN 46ers verabschieden sich mit einer Heimniederlage aus der Beko BBL. Nach über 46 Jahren Liga-Zugehörigkeit machten sich die dezimierten 46ers bei ihrem Abschiedsspiel aber nochmal alle Ehre und begegneten dem Spitzenteam aus Oldenburg eine Halbzeit lang auf Augenhöhe (36:39). Nach dem Seitenwechsel machten die Donnervögel dann aber ernst – und legten eine 51:23-Halbzeit aufs Parkett der Sporthalle Gießen-Ost. Insgesamt sieben Akteure der Gäste punkteten zweistellig; Mustafa Abdul-Hamid trug sich mit 15 Zählern als Topscorer in die Statistik ein. Für Gießen kam Sharaud Curry auf 13 Punkte. Für Oldenburg bedeutet der Auswärtssieg in Hessen endgültige Gewissheit: Platz zwei ist den Niedersachsen nicht mehr zu nehmen!


Mathias Fischer (Headcoach Gießen):
„Ich will heute nicht so viel zum Spiel sagen, sondern möchte mich vor allem bei unseren Fans bedanken. Sie haben bewiesen, dass sie erstligatauglich sind. Wir haben alle zusammen in dieser Saison viel erlebt. Trotz der Niederlagen hat es immer Spaß gemacht, hier zu coachen. Aber es tut sehr weh, wenn man sieht, wie viele Tränen hier heute vergossen wurden.“

Sebastian Machowski (Headcoach Oldenburg):
„Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass wir dieses Spiel gewinnen werden. Die Spieler haben damit aber bis in die zweite Halbzeit gewartet. Ab dem dritten Viertel haben wir dann aber vermehrt Druck aufgebaut und den Gegner kontrolliert. Ich freue mich sehr über unseren zweiten Tabellenplatz.“

Eisbären Bremerhaven – Brose Baskets


Die Eisbären Bremerhaven präsentierten sich am Dienstagabend wie ein Team, bei dem nach der Sicherung des Klassenverbleibs am Samstag jegliche Last abgefallen ist: Die Norddeutschen boten den Brose Baskets nach einem einseitigen Auftaktviertel (17:24) einen intensiven Kampf, der nach 45 Minuten mit einem Sieg belohnt wurde. Als beim Stand von 77:68 in der 36. Minute bereits der Coup über den Meister winkte, mobilisierten die Franken jedoch nochmal alle Kräfte und retteten sich nach zwei Freiwurf-Treffern durch Anton Gavel (18 Punkte) – dem überragenden Bamberger Akteur neben Sharrod Ford (28) – schließlich noch in die Verlängerung (80:80). Dann drehte aber Stanley Burrell auf: Mit unglaublichen 12 aller 14 Overtime-Zählern der Eisbären machte der Point Guard (29 Punkte, 7 Assists) den Sack in der Zusatzschicht zu.


Doug Spradley (Headcoach Bremerhaven):
„Ich bin ein unglaublich stolzer Trainer heute. Ich wusste nicht, welches Gesicht meine Mannschaft zeigen würde, da es für uns im Grunde um nichts mehr ging. Aber alle Spieler haben einen wahnsinnigen Kampfgeist an den Tag gelegt und alles aus sich herausgeholt. Stanley Burrell hat hervorragend getroffen, aber auch ein Jusuf El Domiaty, der immer besser in Schwung kommt, und Keith Waleszkowski haben der Mannschaft einen Push gegeben. Wir haben mit Stolz und ganz viel Herz gespielt. Man hat gemerkt, dass die Jungs heute unbedingt etwas an die Fans, die uns in dieser Saison so toll unterstützt haben, zurückzahlen wollten.“

Chris Fleming (Headcoach Bamberg):
„Glückwunsch an die Eisbären, die dank eines überragenden Stanley Burrell und einer unglaublichen Energieleistung verdient gewonnen haben. Mit unserem Start war ich zufrieden, das hat sich mit zunehmender Spieldauer allerdings geändert. Vor allem mit unserem Defensivverhalten war ich nicht einverstanden. Zudem haben wir das Spiel in einigen Phasen vielleicht zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Wir haben uns dank Sharrod Ford, der uns heute getragen hat, zweimal zurückgekämpft. Am Ende jedoch hatte Bremerhaven zurecht die Nase vorn.“

Mitteldeutscher BC – ratiopharm ulm


Vizemeister ratiopharm ulm hat beim letzten Auswärtsauftritt der regulären Saison einen souveränen 55:74-Erfolg eingefahren. Vor 2.150 Zuschauern im „Wolfsbau“ setzten sich die Gäste aus Schwaben sukzessive ab und erzielten mit einem Dreier von Philipp Schwethelm schon im dritten Viertel die erste 20-Punkte-Führung (35:56, 27. Minute). Ulms Coach Thorsten Leibenath wechselte frühzeitig durch und setzte alle elf Ulmer Spieler ein. Steve Esterkamp kam als treffsicherster Ulmer in nur 14 Minuten auf fünf Dreier und insgesamt 17 Zähler. Die Gäste kauften dem Mitteldeutschen BC an den Brettern den Schneid ab (45:23 Rebounds) und trafen mit 48-prozentiger Sicherheit aus dem Feld. Auf Seiten des MBC, der den Klassenerhalt bereits unter Dach und Fach hatte, markierte Chad Timberlake 14 Punkte.


Silvano Poropat (Headcoach MBC):
„Die Ulmer haben heute verdient gewonnen, sie waren von der ersten bis zur letzten Minute das bessere Team und sind klar eine Mannschaft, die um die Meisterschaft mitspielt. Wir haben uns für heute mehr vorgenommen; ich denke, es ist ganz wenig dabei herausgekommen, aber daran können wir jetzt nichts mehr ändern. Die Saison ist trotzdem gut gelaufen und die Fans können zu Recht mit der Mannschaft feiern.“

Thorsten Leibenath (Headcoach Ulm):
„Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Beim MBC ist der letzte Funke nicht übergesprungen, die letzte Konzentration war nicht da. Sie hatten ein paar offene Würfe, die sie aber nicht getroffen haben. Insgesamt war unsere Defense sehr ansprechend, wir haben sehr gut gereboundet, im Angriff sah es auch ordentlich aus. Mich stört jedoch die hohe Turnover-Quote: wir hatten 16 Ballverluste, das ist zu viel. Schön ist, dass wir jeden Spieler mit viel Spielzeit bedenken konnten. Gerade die jungen Spieler haben tollen Einsatz gezeigt und so gehen wir auch relativ geschont in die so wichtige Partie gegen Tübingen am Samstag. “

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.tv.

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