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Das Gehege gewechselt: Eisbär Alex Harris wird ein Tiger

Das Gehege gewechselt: Eisbär Alex Harris wird ein Tiger

Die WALTER Tigers Tübingen können die dritte Neuverpflichtung für die Saison 2013/2014 vermelden. Von den Eisbären Bremerhaven wechselt Alex Harris zu den Schwaben, bei denen er einen Einjahresvertrag erhält.

Der 27-Jährige ist ein altbekanntes Gesicht in der Beko Basketball Bundesliga. Nach einer zuletzt eher enttäuschenden Spielzeit bei den Norddeutschen (7,7 ppg, 2,3 rpg) mit einigen Verletzungsproblemen, will der Shooting Guard in Tübingen wieder zu alter Stärke finden. Dass Harris ein Qualitätsspieler ist, hat der 1,96 Meter große US-Amerikaner zuvor in zwei Spielzeiten beim Lokalrivalen aus Ludwigsburg eindrucksvoll bewiesen. In der Saison 2011/2012 kam Harris auf 12,4 Punkte, 2,3 Rebounds und 1,9 Assists. Mit einer Erfolgsquote von 40% jenseits der Dreipunktelinie demonstrierte Harris seine Stärken als guter Schütze. Noch bessere Werte kann der jüngste Neuzugang der Raubkatzen in seinem ersten Jahr in Ludwigsburg aufweisen. 16,0 Punkte, 2,4 Rebounds und 1,7 Vorlagen konnten auf dem Statistikbogen von Harris begutachtet werden. Imponierend: 42,8% aller Würfe aus der Distanz fanden ihr Ziel durch die gegnerische Reuse. Ganz besonders auf Harris freut sich auch Johannes Lischka, mit dem Harris zwei Jahre beim Lokalrivalen in Ludwigsburg zusammenspielte. „Alex ist ein sehr guter Spieler und eine tolle Persönlichkeit. Ich freue mich, gemeinsam mit ihm wieder in einem Team spielen zu können“, so Lischka über seinen alten und nun wieder neuen Mitspieler im Team.

Harris` Wechsel hat drei aussagekräftige Gründe!

Harris gibt die äußerst warme Begrüßung von Lischka mit Dank zurück. „Es gibt drei Gründe, warum ich mich für einen Wechsel nach Tübingen entschieden habe. Erstens: Coach Igor Perovic. In den gemeinsamen Gesprächen hat er immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass er an meine Fähigkeit glaubt, zu welchen ich unbedingt wieder zurückfinden will. Das Vertrauen des Trainers ist für einen Spieler sehr wichtig. Zweitens: Johannes Lischka. Ich habe mit „Lisch“ zwei Jahre in Ludwigsburg gespielt und wir haben uns dort gut verstanden. Er ist einer der besten Spieler in der Beko BBL. Und drittens, die Menschen in Tübingen und das Programm des Vereins. Während meiner Zeit in Ludwigsburg war ich oft in Tübingen und habe dort viele nette Leute kennengelernt. Dazu habe ich über die Organisation der Tigers viel Gutes gehört“, berichtet Harris ausführlich über seine Beweggründe seines Wechsels zu den Tigers.

Harris wurde am 30. Januar 1986 in Mission Viejo/USA geboren und ging nach der Highschool für vier Jahre auf die Universität of California-Santa Barbara (NCAA 1), für die er in seinem Abschlussjahr in der Spielzeit 2007/2008 als absoluter Scorer glänzte. Durchschnittlich erzielte er 20,2 Zähler, holte 3,7 Rebounds und verteilte noch 1,7 Vorlagen. Schon damals überzeugte er als Scharfschütze mit einer Erfolgsquote von 42,8%. Seine Profikarriere begann der Kalifornier für zwei Spielzeiten in Polen, wo er ebenfalls mit guten Werten aus der Distanz sowie von der Freiwurflinie auf sich aufmerksam machte. Im Jahr 2010 kam dann der Wechsel in die Beko BBL nach Ludwigsburg.

Perovic: „Er wird ein wichtiger Faktor in unserem Offensivspiel werden.“

Und die Leistungen beim Lokalrivalen sind bei Perovic nachhaltig hängengeblieben. „Harris bringt viel Erfahrung für Tübingen in die Beko BBL. Er ist ein exzellenter Schütze, guter Transitionspieler und auch im Spiel eines gegen eines agiert er effektiv. Wir wollen ihn wieder zu seiner Stärke aus Ludwigsburger Zeiten führen, dafür ist er in besonderem Maße motiviert und wir werden ihm unser Vertrauen schenken. Er wird ein wichtiger Faktor in unserem Offensivspiel werden“, ist sich der 39-Jährige sicher.

Mit der Verpflichtung von Harris ist auch klar, dass Vaughn Duggins nicht nach Tübingen zurückkehren wird. Der 25-Jährige spielte zwei Jahre im Trikot der Tübinger und war ein absoluter Leistungsträger der Schwaben. Die guten Leistungen haben jedoch auch den Marktwert von Duggins deutlich erhöht, weshalb er für die Tübinger nicht mehr zu halten war. „Es war für von Anfang an klar, dass wir aus finanziellen Gesichtspunkten nicht mit den Forderungen des Spielers konkurrieren können und wir somit frühzeitig nach einem Ersatz Ausschau gehalten haben“, so Wintermantel zur Entscheidung pro Harris contra Duggins.
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