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Der 8. Spieltag: Bayern-Stars besuchen alte Heimat in Berlin

Der 8. Spieltag: Bayern-Stars besuchen alte Heimat in Berlin

Der Klassiker Frankfurt gegen Bonn, ein richtungweisendes Duell im Kampf um den Klassenerhalt in Weißenfels, Schwaben-Derby in Ulm, Franken-Derby in Bayreuth – auch an diesem Wochenende bietet die Beko BBL wieder einige Highlights an. Dies alles wird jedoch vom „Spiel des Jahres“ überstrahlt. Der FC Bayern München – mit Blick auf das Personal von einigen auch „ALBA München“ - genannt, kommt am Sonntag in die Berliner o2 World. Bewahrt der Tabellenführer mit dem doppelten Pesic und vier letztjährigen Albatrossen im Kader auch beim emotionalen Ausflug in die eigene Vergangenheit seine weiße Weste?

TV-Termine:

Paarung: FRAPORT SKYLINERS – Bonn (Samstag, 18.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.15 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS und hier auf unserer Homepage.

Paarung: ratiopharm ulm – MHP RIESEN Ludwigsburg (Samstag, 19.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.55 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf http://live.basketballstream.de und hier auf unserer Homepage.

Paarung: Artland Dragons - Trier (Samstag, 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.30 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf http://live.basketballstream.de und hier auf unserer Homepage.

Paarung: ALBA BERLIN – Bayern München (Sonntag, 15.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 14.50 Uhr Uhr.

Wo: Als kostenpflichtiger Internetstream auf http://tv.sport1.de/.

Sa, 18.30 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (11) – Telekom Baskets Bonn (2)

Status Quo: Ryan Brooks kehrt an seine letztjährige Wirkungsstätte zurück. Trotzdem wird die Reise an den Main für die Telekom Baskets zu einem Trip ins Ungewisse, denn die FRAPORT SKYLINERS haben ihr Gesicht unter der Woche schon wieder verändert. Mit Ramon Galloway wurde ein neuer US-Guard verpflichtet und womöglich tritt auch der zum Tryout eingeladene Spielmacher Jarred DuBois am Samstag gegen die Bonner an.

Duell im Fokus: Mit den Kanadier Andy Rautins (18,3 Punkte pro Spiel) und dem Litauer Benas Veikalas (18,0) treffen auf der Position zwei die beiden Topscorer der Liga aufeinander. Feuer frei!

Zahlen, bitte: Die Telekom Baskets passen von allen Mannschaften in der Beko BBL am besten aufs Spielgerät auf und leisten sich nur elf Ballverluste pro Spiel. Frankfurt (14,1) rangiert in dieser Statistik auf Platz 10.

Die ewige Bilanz: 20:20

Bewegte Bilder: Veikalas‘ Gamewinner vom vergangenen Wochenende gegen Berlin:

Sa, 19.00 Uhr: ratiopharm ulm (8) – MHP RIESEN Ludwigsburg (6)

Status Quo: Zum ersten Mal seit drei Jahren geht Ludwigsburg als das besser platzierte Team ins Schwaben-Derby. Die Ulmer beklagen dabei den gemeinsten Ausfall der Woche: Ausgerechnet der zuletzt so starke US-Forward Matt Howard fällt für dieses Spiel mit einem Außenbandriss im rechten Sprunggelenk aus und verpasst damit das Spiel gegen seinen ehemaligen Club, der ihn im Februar 2012 in die Beko BBL geholt hat.

Duell im Fokus: Mit Per Günther und Michael Stockton treffen zwei Spielmacher aufeinander, deren Väter Dietmar Günther (1984 in Los Angeles) und John Stockton (1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta) mit ihren Nationalteams an unterschiedlichen Olympischen Spielen teilnahmen.

Zahlen, bitte: Ludwigsburg (2:1) und Ulm (3:1) haben im bisherigen Saisonverlauf auswärts eine bessere Bilanz als zu Hause. „Auswärtsvorteil“ für die MHP RIESEN im Derby?

Die ewige Bilanz: 10:5 für Ludwigsburg

Weise Worte: Hat zwar nichts mit dem Derby zu tun, aber dennoch hörenswert, wie sich Per Günther über den Besuch der NADA am frühen Morgen freut:

Sa, 19.30 Uhr: Mitteldeutscher BC (16) – RASTA Vechta (13)

Status Quo: Das Duell der beiden letzten Aufsteiger, die im Kampf um den Klassenerhalt nichts zu verschenken haben. Die RASTA-Männer bangen dabei um den Einsatz ihres angeschlagenen Forwards Jacob Doerksen. Der Kanadier musste wegen Kniebeschwerden schon am vergangenen Spieltag pausieren.

Duell im Fokus: Vechtas Spielmacher Richie Williams gewann in der letzten Woche die erstmals  auf der Facebook-Seite der Beko BBL durchgeführte Umfrage nach dem „Top-Performer des Monats“. Ob das den ähnlich spektakulär agierenden MBC-Spielmacher Adonte Parker anstachelt, den auch statistisch effektivsten Spieler der Liga in die Schranken zu weisen?

Zahlen, bitte: Wenn es ums Überleben geht, zittern schon mal die Hände. Vechta verwandelt nur 65 Prozent seiner Freiwürfe (Platz 18 in der Beko BBL) und 41,7 Prozent aus dem Feld (Platz 17). Aber nirgends in der Liga hängen die Körbe so niedrig wie beim MBC. Die Mitteldeutschen kassieren die meisten gegnerischen Punkte (82,9 pro Spiel) und gestatten ihren Gegnern die beste Wurfquote (51 Prozent).

Die ewige Bilanz: 0:0

Bewegte Bilder: Dürfen wir vorstellen – der Top-Performer des Monats der Beko BBL:

Sa, 19.30 Uhr: medi bayreuth (14) – s.Oliver Baskets (17)

Status Quo: Das Franken-Derby hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Bayreuther blicken auf vier Niederlagen in Folge zurück, und die Würzburger haben erst am vergangenen Spieltag ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Mit einem Sieg in Bayreuth können sie jetzt aber sogar in der Tabelle schon an den Nachbarn vorbeiziehen.

Duell im Fokus: Bayreuths Topscorer Ronald Burrell (im Schnitt 17 Punkte und 6,3 Rebounds in sieben Spielen) trifft auf den endlich wieder gesunden Würzburger Hoffnungsträger Maxi Kleber (im Schnitt 13 Punkte und 8,5 Rebounds in zwei Spielen). Vielversprechend ist natürlich auch das Duell der Spielmacher: Kevin Hamilton (6,3 Assists/Spiel) und Demond Carter (4,9) zählen zu den fünf besten Passgebern in der Beko BBL.

Zahlen, bitte: Die Würzburger Defense hat sich in den letzten Spielen mit nur noch 79,9 gegnerischen Punkten pro Spiel vom letzten auf den 13. Platz in der Defense-Statistik nach oben gearbeitet. Die Bayreuther bewegen sich in umgekehrter Richtung und belegen mit im Schnitt 82,3 gegnerischen Punkten den vorletzten Platz.

Die ewige Bilanz: 3:1 für Würzburg

Bewegte Bilder: Der erste Sieg der Würzburger in dieser Saison:

Sa, 20.00 Uhr: Artland Dragons (3) – TBB Trier (12)

Status Quo: Bastian Doreth freut sich auf den Besuch seines letztjährigen Teams. Mit den Artland Dragons trifft er dabei auf eine Trierer Mannschaft, die zuletzt in Ulm gewann, daheim gegen Frankfurt verlor und sich damit anschickt, zur Wundertüte der Liga zu werden. Vielleicht liegt die Ursache für die fehlende Konstanz der Moselstädter aber auch einfach an dem Trierer Lazarett, dessen Reihen sich zum Glück langsam lichten. Center Andreas Seiferth feierte am vergangenen Spieltag ein vorsichtiges Comeback. Jetzt fehlen nur noch Mathis Mönninghoff und Anthony Canty.

Duell im Fokus: Wegen einer Verletzung von Center Kenny Frease musste Quakenbrücks Nachwuchs-Center Michael Wenzl am Dienstag im Eurocup gegen Le Mans in die Bresche springen und tat das mit zehn Punkten und sechs Rebounds eindrucksvoll. Gegen Trier tritt er nun zum ersten Mal gegen ein Team an, in dem sein zwei Jahre jüngerer Bruder Andreas Wenzl spielt.

Zahlen, bitte: Triers Spielmacher Trevon Hughes ist der eifrigste Werfer in der Beko BBL. Pro Spiel drückt er 16 mal ab, trifft dabei aber nur jeden dritten Wurf (Feldwurfquote 35,8 Prozent). In der Korbjägerliste reicht das jedoch immer noch zum vierten Platz (17,7 Punkte pro Spiel).

Die ewige Bilanz: 17:3 für Quakenbrück

Bewegte Bilder: Die Heimniederlage der Trierer gegen Frankfurt:

Sa, 20.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (15) – EWE Baskets Oldenburg (4)

Status Quo: Gerade noch rechtzeitig zum Besuch aus Oldenburg haben die WALTER Tigers ihren Spielmacher Branislav Ratkovica zurückgeholt, der in seiner ersten Bundesligasaison in Oldenburg 2007/08 glücklos agierte, um dann in den folgenden drei Jahren in Tübingen aufzublühen. Die Oldenburger sind auswärts noch ungeschlagen, aber Tübingen war für die Nordwestdeutschen schon immer eine heikle Auswärtsfahrt. Im letzten Jahr wurde dort zwar 89:64 gewonnen, aber davor gab es vier Jahre lang nur Niederlagen.

Duell im Fokus: Mit Ratkovica an seiner Seite kann sich Tübingens Combo Guard Jonathan Wallace (spielte 2008/09 auch schon für Oldenburg) noch mehr aufs Scoren konzentrieren, was mit 19 Punkten in Braunschweig am letzten Spieltag prompt zum ersten Auswärtssieg führte. Die Oldenburger setzen ihr Guard-Duo Chris Kramer / Dru Joyce dagegen.

Zahlen, bitte: Oldenburg hat an der Freiwurflinie in der Beko BBL die besten Nerven (82,4 Prozent), die Tübinger nutzen ihre Freiwürfe nur zu 67,1 Prozent (Platz 17). Aus der Dreier-Diszanz sind beide Teams näher beieinander (Oldenburg 35, Tübingen 34 Prozent).

Die ewige Bilanz: 13:8 für Oldenburg

Bewegte Bilder: Oldenburg gewann zuletzt in Ludwigsburg:

So, 15.00 Uhr: ALBA BERLIN (9) – FC Bayern München (1)

Status Quo: Beide Mannschaften stehen sich erst in der dritten Saison gegenüber, doch schon liegen zwischen ALBA und dem FC Bayern mehr offene Rechnungen auf dem Tisch als zwischen vielen anderen Teams. So eiskalt, wie die Berliner die Bayern z.B. beim Pokal-TOP4 im März abservierten, so gnadenlos verwiesen die Münchener ALBA zwei Monate später in den Playoffs vor die Tür. 7:0 Siege stempeln die Bayern momentan zum Favoriten, aber ALBA ist in der o2 World noch ungeschlagen und setzt Bayerns Offensiv-Power die beste Defense der Liga entgegen.

Duell im Fokus: Wer ein Basketballspiel mal etwas anders sehen will, dem sei empfohlen, ein Auge auf die Trainer zu werfen. Was Svetislav Pesic und Sasa Obradovic an der Seitenlinie veranstalten, ist Unterhaltung auf höchstem Niveau!

Zahlen, bitte: Sage und schreibe neun Bayern-Spieler trugen in früheren Jahren auch schon das ALBA-Trikot: Steffen Hamann, Heiko Schaffartzik, Deon Thompson, Lucca Staiger, Nihad Djedovic, Mauricio Marin, Demond Greene, Yassin Idbihi und Bryce Taylor. Headcoach Svetislav Pesic, sein Assistent Emir Mutapcic und Teambetreuer Eicke Marx machen das ALBA-Dutzend im Münchener Team voll. Auch Geschäftsführer Marko Pesic findet sich in Berlin ohne Navi zurecht. Auf Berliner Seite gibt es mit Jan Jagla, Alex King (spielte als ganz junger Spieler schon für den FC Bayern) und Assistenztrainer Mauro Parra (war Bayerns Assistenztrainer in der ProA und NBBL-Headcoach) immerhin drei Ex-Bayern.

Die ewige Bilanz: 4:4

Weise Worte: „Hoffentlich wird es ein gutes Spiel, in den alle gute Leistungen zeigen. Dann wird es meiner Frau nicht schwer fallen, sich mit dem Sieger zu freuen.“ (Jan Jagla auf die Frage, ob seine Ehefrau Ivana ihm oder ihrem Vater Svetislav Pesic am Sonntag die Daumen drücken wird).

Am Rande der Bande: Warum kann man dieses „Spiel des Jahres“ nicht im TV, sondern nur als Pay-Stream im Internet sehen? Das Spiel muss am Sonntag ausgetragen werden, da die Euroleague einer Verlegung des Bayern-Spiels auf Donnerstag wegen bestehenden spanischen TV-Verträgen nicht zugestimmt hat, SPORT1 hat am Sonntag aber keinen freien TV-Sendeplatz für die Beko BBL. Da die Partie in Ausschnitten bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigt wird, kann SPORT1 trotzdem deren komplettes TV-Signal verwerten, darf es online live aber nicht als kostenfreien Stream zeigen.

Bewegte Bilder: Berlins Shooting Star Akeem Vargas möchte sich in der Defense gegen Heiko Schaffartzik austoben:

So, 17.00 Uhr: Brose Baskets (5) – New Yorker Phantoms Braunschweig (7)

Status Quo: Beide Teams gehen kalt geduscht in diese Partie: Die Braunschweiger haben am letzten Spieltag in eigener Halle eine bittere 83:88-Niederlage gegen Tübingen erlitten, die Bamberger am Donnerstag in der Euroleague eine ebenso schmerzhafte 62:76-Heimpleite gegen Mailand. In der Beko BBL ist der Meister daheim aber weiter eine Macht, weshalb die Braunschweiger die Bamberger Frustbewältigung wohl ausbaden müssen. 

Duell im Fokus: Der beste Verteidiger 2012 und 2013, Anton Gavel, trifft auf den besten Verteidiger 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011, Immanuel McElroy. Aber wahrscheinlich warten auf beide andere Spezialaufgaben, denn welchen Sinn macht es, die beiden besten Verteidiger aufeinander anzusetzen? Gavel könnte sich zum Beispiel lieber um Isaiah Swann kümmern, der bei seinem letzten Auftritt (damals noch für Ulm) in der Brose Arena 36 Punkte auflegte.

Zahlen, bitte: Bamberg und Braunschweig belegen in der Statistik mit einer Dreierquote von 33 Prozent nur den 12. und den 14. Platz. Zum Vergleich: In der letzten Saison waren die Bamberger mit 40 Prozent die Nummer eins in dieser Liga-Statistik, die Braunschweiger mit 35 Prozent die Nummer 12.

Die ewige Bilanz: 15:4 für Bamberg

Weise Worte: „Wir sind eine Schönwetter-Mannschaft“ kritisierte Braunschweigs Trainer Raoul Korner den mangelnden Biss und die schlechte Verteidigung seiner Spieler in der Braunschweiger Zeitung.

Bewegte Bilder: Bamberg kassierte am Donnerstag eine herbe Niederlage gegen Mailand:

So, 17.00 Uhr: Phoenix Hagen (10) – Eisbären Bremerhaven (18)

Status Quo: Je länger die Bremerhavener Niederlagenserie wird, desto größer wird die Blamage für den Gegner sein, der als erster gegen das Schlusslicht verliert. Selber mit zuletzt drei Niederlagen in Folge belastet, läuft Phoenix Hagen an diesem Spieltag zumindest nicht in Gefahr, zu überheblich in das Spiel zu gehen. 

Duell im Fokus: Point Guard Darius Adams ist als Topscorer und bester Passgeber der Mann bei den Eisbären, den es zu stoppen gilt. Hagens Trainer Ingo Freyer hat viele Optionen, die er auf Adams ansetzen kann: Kapitän David Bell, den neuen Spielmacher Henry Dugat, den in dieser Saison bislang noch gar nicht so fantastischen „Mr. Fantastic“, Mark Dorris, oder auch den jungen Ole Wendt.

Zahlen, bitte: Die Zuschauer sollten sich auf den einen oder anderen Ballverlust einstellen, den Bremerhaven (17,7) und Hagen (16,0) sind die beiden Teams mit den meisten Ballverlusten in der Beko BBL. Individuell zählen Bremerhavens Darius Adams (5,0) sowie die Hagener David Bell (3,7) und Mark Dorris (3,5) zählen zu den vier Akteuren mit den meisten Ballverlusten in der Liga.

Die ewige Bilanz: 4:4

Weise Worte: „Vielleicht haben die in dieser Woche drei Krisensitzungen, werden neu eingeschworen und erwischen am Sonntag bei uns einen Super-Tag“, traut Hagens Manager gegenüber der WAZ den Eisbären trotz deren 0:7-Bilanz nicht über den Weg.

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