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Der 9. Spieltag: Berlin gegen Ulm - Neuauflage des Pokalfinales / Umgedrehte Vorzeichen: Bonn...

Der 9. Spieltag: Berlin gegen Ulm - Neuauflage des Pokalfinales / Umgedrehte Vorzeichen: Bonn...

9. Spieltag: Der FC Bayern hat sein erstes Spiel verloren, die Eisbären Bremerhaven haben ihr erstes Spiel gewonnen und in Würzburg wurde der erste Trainer gefeuert. Vor dem neunten Spieltag können wir somit vermelden, dass die Saison 2013/14 in vollem Gang ist. Neben den beiden Spitzenspielen in Berlin (am Samstag gegen Ulm) und in Bonn (am Sonntag gegen Bamberg) ist hervorzuheben, dass die Fans gleich fünf Spiele des neunten Spieltags live im TV oder als Internet-Livestream verfolgen können.

TV-Termine:

Paarung: Frankfurt – Quakenbrück (Samstag, 15.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 15.15 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS und hier bei uns auf der Homepage.

Paarung: Berlin - Ulm (Samstag, 19.05 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream und hier bei uns auf der Homepage.

Paarung: Trier - Hagen (Samstag, 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.45 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream bei www.basketballstream.de und hier bei uns auf der Homepage.

Paarung: Bonn - Bamberg (Sonntag, 15.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 15.25 Uhr Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1+ und als kostenpflichtiger Internetstream hier auf SPORT1.de.

Paarung: Ludwigsburg – MBC (Mittwoch, 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.25 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der MHP Riesen und bei uns auf der Homepage.

Sa, 15.30 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (12) – Artland Dragons (2)

Status Quo: Nach den Bonnern kommt mit den zuletzt fünfmal in Folge siegreichen Artland Dragons das nächste „Team der Stunde“ in die FRAPORT Arena, was Trainer Gordon Herbert nutzen will, um seine beiden Neuzugänge Ramon Galloway und Jarred DuBois weiter ins Team zu integrieren. Die Dragons bangen um den Einsatz von zwei angeschlagenen Spielern (Anthony King und Kenny Frease).

Duell im Fokus: Danilo Barthel empfiehlt sich in Frankfurt mit seinen spektakulären Aktionen immer mehr als Publikumsliebling (Video unten). Gegen die Dragons trifft er auf den vier Jahre älteren Lawrence Hill und den neun Jahre älteren Guido Grünheid.

Zahlen, bitte: Die Frankfurter stellen die jüngste Mannschaft in der Beko BBL, in deren aktuellem Aufgebot mit Andy Rautins (27), Jacob Burtschi (29) und Aziz N’Diaye (25) nur drei Akteure älter als 23 Jahre sind.

Die ewige Bilanz: 14:12 für Frankfurt

Weise Worte: „Unseren besten Basketball haben wir bisher meistens auswärts gezeigt“, bedauert Frankfurts Trainer Gordon Herbert in seinem Ausblick auf das nächste Heimspiel.

Bewegte Bilder - Barthel zeigt, wo er den Most holt:

Sa, 19.00 Uhr: s.Oliver Baskets (17) – EWE Baskets Oldenburg (4)

Status Quo: Eigentlich könnten die Oldenburger, für die es abgesehen von der neuen Verletzung Adam Chubbs (der gerade gesund gemeldete Center brach sich am Dienstag bei seinem Comeback gegen Bilbao den Innenknöchel und fällt weitere zwei Monate aus) an allen Fronten derzeit optimal läuft, mit breiter Brust nach Würzburg reisen. Dort gab es jedoch unter der Woche einen Trainerwechsel, was  bekanntlich immer für Überraschungen sorgen kann. Am Samstag wird in Würzburg erstmals Michael Meeks an der Würzburger Seitenlinie stehen, der schon vor drei Jahren in Göttingen einmal vom Assistenz- zum Cheftrainer befördert wurde.

Duell im Fokus: Chris Kramer, der in Oldenburg mit im Schnitt zehn Punkten, fünf Rebounds, drei Assists und zwei Steals eine bärenstarke Saison spielt, kehrt zu seinem früheren Club zurück, wo sein ehemaliger Mitspieler John Little jetzt sein Gegenspieler sein wird. Umgekehrt gibt es für den ehemaligen Oldenburger Chris McNaughton unter dem Korb ein Wiedersehen mit Robin Smeulders.

Zahlen, bitte: Was macht die Oldenburger so stark? Sie passen am besten in der Liga auf den Ball auf (nur elf Ballverluste pro Spiel) und demoralisieren den Gegner am eigenen Brett mehr als alle anderen Bundesligisten mit 5,9 geblockten Würfen.

Die ewige Bilanz: 3:1 für Würzburg

Sa, 19.05 Uhr: ALBA BERLIN (7) – ratiopharm ulm (6)

Status Quo: Nach dem Sieg über München erwarten die Berliner in Gestalt der auswärtsstarken Ulmer (3:1 Siege) den nächsten Angriff auf ihre noch weiße Heimweste. In der letzten Saison waren es die Ulmer, die Berlin am 5. Spieltag in der o2 World die erste Niederlage beibrachten. Das Match ist gleichzeitig die Neuauflage des letztjährigen Pokalfinales, das ALBA Ende März 85:67 gewann. Nun kehren Per Günther & Co zurück an die Stätte, an der sie die Chance auf einen Titelgewinn hatten.

Duell im Fokus: Bei beiden Teams startet der Topscorer auf der Position zwei. Was spricht also gegen ein rassiges Duell zwischen David Logan (12,3 Punkte und 3,3 Assists) und  Cameron Long (12,5 Punkte und 2,1 Assists)? Beide unterstrichen auch unter der Woche im Eurocup als Topscorer ihrer Teams, das sie gut drauf sind. Logan führte ALBA mit 20 Punkten zum Sieg im belgischen Mons, Long die Ulmer mit 21 Punkten zum Sieg im italienischen Varese.

Zahlen, bitte: Ohne John Bryant sind die Ulmer in dieser Saison noch mehr auf ihre Distanzschützen angewiesen … was aber ganz gut klappt. Mit einer starken Quote von 42,5 Prozent (die beste in der Beko BBL) markieren die Ulmer zehn Dreier pro Spiel und stellen mit Per Günther (62 Prozent), Edgar Sosa (59), Philipp Schwethelm (53) und Keaton Nankivil (54) gleich vier der acht besten Dreierschützen in der Liga (nur Spieler berücksichtigt, die mindestens acht Dreier verwandelt haben).

Die ewige Bilanz: 16:6 für Berlin.

Weise Worte: Zwar geht es nicht explizit um das Spiel gegen Berlin, dennoch muss dieser Satz von Thorsten Leibenath aus der Augsburger Allgemeinen einfach zitiert werden: „Wenn ich einen Spieler anschreie, dann muss der ein gutes Gefühl dabei haben.“

Bewegte Bilder – Das Pokalfinale aus dem Frühjahr 2013:

Sa, 20.00 Uhr: TBB Trier (13) – Phoenix Hagen (10)

Status Quo: Trier hat seine vergangenen beiden Spiele gegen Frankfurt und in Quakenbrück verloren und die Hagener sind sogar seit vier Spielen ohne Sieg. Beide brauchen somit dringend ein Erfolgserlebnis. Triers Trainer Henrik Rödl kann dabei neben Andreas Seiferth auch wieder auf den von seiner Fußverletzung genesenen Mathis Mönninghoff zurückgreifen. Verzichten muss er aber weiter auf Anthony Canty (Schulter) und Jermaine Bucknor (Rückenprobleme)

Duell im Fokus: Henrik Rödl vs. Ingo Freyer - Einst gewannen sie zusammen im Trikot von ALBA BERLIN den Korac Cup, jetzt stehen sie sich schon in der vierten Saison als Trainer gegenüber – mit zwei Mannschaften, die offenbar dazu verurteilt sind, ständig in derselben Tabellenregion zu stehen. 2010/11 jenseits von Gut und Böse auf den Plätzen 10 und 11, kämpften beide 2012 gegen den Abstieg und schnupperten in der letzten Saison an den Playoffs – Hagen mit Erfolg.

Zahlen, bitte: Auch wenn die Hagener sich vorgenommen haben, in dieser Saison besser zu verteidigen, lässt sich diese Ausrichtung noch nicht mit Zahlen belegen. Phoenix kassiert nach wie vor die meisten Gegenpunkte in der Liga (91 pro Spiel) und erlaubt den Gegner eine relativ hohe Wurfquote von 49 Prozent. Triers Defense erlaubt dem Gegner nur eine 42-prozentige Quote und 77 Punkte pro Spiel. Bei der eigenen Wurfquote sind Hagen (43 %) und Trier (42 %) im unteren Drittel der Liga-Statistik dicht beieinander.

Die ewige Bilanz: 5:3 für Trier

Sa, 20.00 Uhr: RASTA Vechta (14) – New Yorker Phantoms Braunschweig (9)

Status Quo: Flavio Stückemann und Dirk Mädrich, die einst ihre Bundesliga-Karriere in Braunschweig begannen, wollen den Aufsteiger ausgerechnet gegen ihren Ex-Club zum ersten Heimsieg führen. Dabei fehlt den RASTA-Männern aber erneut der verletzte kanadische Forward Jacob Doerksen.

Duell im Fokus: RASTA-Kapitän Flavio Stückemann machte am letzten Spieltag bei der unglücklichen Verlängerungsniederlage in Weißenfels mit 18 Punkten in 33 Minuten sein bisher bestes Bundesligaspiel. Am Samstag trifft er auf aber auf keinen Geringeren als Braunschweigs Topscorer Isaiah Swann.

Zahlen, bitte: Vechta sammelt die meisten Rebounds (im Schnitt 40,9) in der Beko BBL. Dabei sind aber zumindest die 15 Offensivrebounds pro Spiel „hausgemacht“. RASTA ist bei den Wurfquoten das schwächste Team an der Freiwurflinie (65,2 Prozent) und das drittschwächste aus dem Feld (42,2 Prozent)

Die ewige Bilanz: 0:0

So, 15.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn (3) – Brose Baskets (5)

Status Quo: Diese Konstellation haben vor Saisonbeginn wohl nur wenige erwartet: Die Telekom Baskets Bonn empfangen mit zuletzt sieben Siegen in Folge im Rücken als einer von drei Tabellenführern selbstbewusst einen Titelverteidiger aus Bamberg, der mit 6:2 Siegen noch nicht so richtig zu seinem Spiel gefunden hat, das ihn in den letzten Jahren ausgezeichnet hat.

Duell im Fokus: Mit Jared Jordan und Zack Wright treffen zwei sehr unterschiedliche Spielmacher aufeinander. Beide sind schnell, wobei Jordan aber deutlich kontrollierter agiert, während der athletischere Wright vor allem von seiner Explosivität lebt, die ihn mit seinen harten Zügen zum Korb zum Bamberger Topscorer (14,8 Punkte und 3,7 Assists) macht. Jordan lässt als bester Passgeber der Liga (7,6 Assists und 8,9 Punkte) andere im Team werfen.

Zahlen, bitte: Es ist schon eine Weile her, seit die Bonner zum letzten Mal von einer besseren Tabellenposition aus in den Klassiker gegen Bamberg gegangen sind: Am 30. Januar 2010 (21. Spieltag) empfingen die Bonner als Tabellenzweiter den damaligen Neunten Bamberg und gewannen 89:79. Bis zum Ende der jener Saison kämpften sich die Brose Baskets in der Tabelle aber noch auf den fünften Platz vor, warfen im Viertelfinale den Vierten Bonn mit 3:0 aus den Playoffs und wurden Meister.

Die ewige Bilanz: 33:23 für Bamberg

Weise Worte: „Wir erarbeiten uns gerade ein Polster im Kampf um die Playoff-Plätze. Es werden auch wieder Niederlagen kommen“, sagte Bonns Trainer Matthias Fischer im Bonner General-Anzeiger.

Bewegte Bilder - Bonn gegen Bamberg? War 2012 einer der Magic Moments der Liga:

So, 16.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (18) – medi bayreuth (11)

Status Quo: Die Bayreuther feierten am letzten Spieltag im Derby gegen Würzburg nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg, die Bremerhavener landeten in Hagen ihren überhaupt ersten Sieg. Die Bayreuther haben an der Nordsee noch nie gewonnen.

Duell im Fokus: Auf dem Flügel ergibt sich ein interessantes Duell der von beiden Clubs nachträglich ins Team geholten Verstärkungen. Während Anthony Smith dabei nur langsam in Fahrt kam, beim Sieg in Hagen aber mit 14 Punkten und sieben Rebounds erstmals aufblitzen ließ, wie er den Eisbären helfen kann, war Sead Sehovic beim Sieg über Würzburg mit 19 Zählern schon bei seinem dritten Einsatz Bayreuths Topscorer.

Zahlen, bitte: Die Eisbären leisten sich mit Abstand die meisten Ballverluste in der Beko BBL (17,5 TOPG). Spielmacher Darius Adams ist mit 4,8 pro Spiel der Turnover-König der Liga, gefolgt von Hagens David Bell (3,6) und … Bayreuths Spielmacher Kevin Hamilton (3,3). Alte Weisheit: Wer den Ball oft in der Hand hält, kann ihn auch oft verlieren!

Die ewige Bilanz: 5:1 für Bremerhaven

Am Rande der Bande: In Bayreuth hat unter der Woche eine Meldung über einen schon jetzt angekündigten Wechsel von Spielmacher Kevin Hamilton zum Saisonende nach Puerto Rico für Irritationen gesorgt. Die Bayreuther Vereinsführung stellt klar, dass damit die Tür für eine Weiterverpflichtung in Bayreuth nicht zu ist, weil die puertoricanische Liga (BSN) eine „Sommerliga“ ist, in der von März/April bis Juli gespielt wird.

Bewegte Bilder - Bayreuths Sieg über Würzburg:

Sa, 18.00 Uhr: FC Bayern München (1) – WALTER Tigers Tübingen (15)

Status Quo: Auch wenn die Bayern erst am Samstag vom Euroleague-Gastspiel in Istanbul zurückkehren, wird Trainer Svetislav Pesic wenig Mühe haben, seiner Mannschaft klarzumachen, dass man sich nun vor den eigenen Fans wacher präsentieren muss als vor einer Woche in Berlin. Pech für die Tübinger, denen damit nach dem 60:96 gegen Oldenburg die nächste Klatsche droht.

Duell im Fokus: Tübingens junger Center Bogdan Radosavljevic und der Routinier Aleksandar Nadjfeji - beide wie Jonathan Wallace ehemalige Münchner - müssen sich bei ihrer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte unter den Körben im Audi Dome gegen John Bryant, Yassin Idbihi, Boris Savovic und Chevon Troutman auf Schwerstarbeit einstellen.

Zahlen, bitte: Was machen die Tübinger bloß mit den gegnerischen Freiwerfern? Gerade mal 68 Prozent ihrer Freiwürfe bringen die Gegner im Schnitt im Tübinger Korb unter. Damit bescheinigt die Statistik – wenn man so will - den WALTER Tigers die beste Verteidigung in der Liga gegen die Freiwürfe ihrer Gegner. Selber treffen die Tübinger aber auch nur 68 Prozent von der Freiwurflinie und rangieren damit auf dem 17. Platz in der Statistik.

Die ewige Bilanz: 2:2.

Am Rande der Bande: Johannes Lischka hat die Operation, bei der ein Tumor in seinem Kopf entfernt wurde, gut überstanden und konnte die Intensivstation des Tübinger Universitätsklinikums schon verlassen. Aufmunternde Videobotschaften gibt es von vielen Weggefährten aus der Liga:

Mi, 19.30 Uhr: MHP Riesen Ludwigsburg (8) – Mitteldeutscher BC (16)

Status Quo: Geht es in der Beko BBL gerecht zu? Dann wären die MHP Riesen nach zwei knappen und etwas unglücklichen Niederlagen gegen Oldenburg und Ulm eigentlich an der Reihe, mal wieder ein Spiel zu gewinnen, während der MBC seine Glücksbärchen am letzten Spieltag beim Verlängerungskrimi gegen Vechta mit dem Buzzerbeater von Malte Schwarz (21 Punkte, 7/10 Dreier) vorerst aufgebraucht hätte ...

Duell im Fokus: Ludwigsburgs Spielmacher Michael Stockton spielte in der vergangenen Saison in der ProA für Karlsruhe, MBC-Spielmacher Adonte Parker in der ProB für Leverkusen. In dieser Saison sind beide erstklassig – aber wer führt sein Team zum Sieg?

Zahlen, bitte: In der letzten Saison verzeichneten Ludwigsburg und der MBC jeweils 78 Gegenpunkte pro Spiel und landeten damit auf dem 16. und 17. Tabellenplatz. In dieser Saison haben beide ihr Scheunentor viel weiter geöffnet und erlauben ihren Gegnern 83 Punkte pro Spiel. Nur Hagen lässt in der Beko BBL noch mehr Gegenpunkte zu.

Die ewige Bilanz: 7:5 für den MBC.

Bewegte Bilder – Der Dreier mit der Sirene zur Overtime von Malte Schwartz:

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