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Die „heißeste Mannschaft Deutschlands“ ist nicht vor Niederlagen gefeit

Die „heißeste Mannschaft Deutschlands“ ist nicht vor Niederlagen gefeit

Die Courtside-Reporter sind bekanntlich für Euch näher dran am Ligageschehen als der britische Boulevard an Prinzessin Kates Bauch. Und zum Beko BBL TOP FOUR liefern vier der „eingebetteten“ Blogger einen ganz persönlichen Blick auf die teilnehmenden Klubs.
Jeder erklärt der Basketball-Gemeinde aus seiner Sicht – also betont subjektiv und unzensiert -, warum gerade sein Team am Ende den Schampus aus dem Pott schlürfen wird und stellt dabei gewagte Thesen auf:

Auch die „heißeste Mannschaft Deutschlands“ ist nicht vor Niederlagen gefeit.



Keine Frage, die Mannschaft des FC Bayern München ist nicht mehr dasselbe Team, seit Svetislav Pesic das Ruder übernommen hat. Dreizehn der sechzehn Spiele unter Pesic haben die Bayern gewonnen – darunter waren auch ein überzeugender Heimsieg gegen ALBA BERLIN und gleich zwei überzeugende Siege gegen den Serienmeister aus Bamberg.



„Heiß wie Frittenfett“ würde Frank Buschmann das Team nennen. Das bedeutet aber noch längst nicht, dass die Mannen um Kapitän Steffen Hamann sich nur selbst schlagen können. Dazu ist einerseits die Liga dieses Jahr zu ausgeglichen – vielleicht ausgeglichener als je zuvor. Andererseits ist bereits seit einiger Zeit die absolute Leichtigkeit der ersten Pesic-Wochen verflogen, in denen Blowout-Sieg auf Blowout-Sieg folgte.

Aus den Spielen der vergangenen Wochen gingen die Münchner teilweise nur knapp als Sieger hervor. Die Heimspiele gegen die FRAPORT SKYLINERS und die s.Oliver Baskets hätten, so auch anders herum enden können.

Man kann das positiv sehen: Es gelingt dem Team, auch diese umkämpften Spiele erfolgreich zu gestalten, durch Kampf und Big Plays in den entscheidenden Momenten. Wenn man jedoch ehrlich ist, war auch jeweils die nötige Portion Glück dabei.

Die Auswärtsreise nach Bremen zum Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven war der Glücksgöttin Fortuna dann aber zu weit, die Bayern gingen in einem vermeintlich leichten Spiel als Verlierer vom Parkett. In dieser Partie haben sie sich tatsächlich (auch) selbst geschlagen: durch mangelnde Intensität und Konzentration.



Der FC Bayern mag in seiner aktuellen Form als Favorit in die meisten Ligaspiele gehen, aber selbst Favoriten verlieren gerne mal die eine oder andere Begegnung – nicht, weil sie sich selbst schlagen, sondern weil der „Underdog“ befreit und beherzt aufspielt und dem Favoriten schlicht den Schneid abkauft. Und in Partien gegen die Top-Teams der Liga geht der FC Bayern ohnehin nicht als Favorit. Partien zwischen „Angehörigen“ der „großen Sechs“ sind offen – so auch das Halbfinale beim Beko BBL TOP FOUR zwischen dem FC Bayern München und Gastgeber ALBA BERLIN.

Über den Autoren Johannes Irmer:


Johannes Irmer, ist als Courtside Reporter seit der Saison 2012/13 für den FC Bayern München unterwegs. Er frönt seiner großen Leidenschaft Basketball schon seit über 20 Jahren.

Aus Zeitmangel und wegen der quietschenden Gelenke nur noch selten aktiv, dafür aber als intensiver Beobachter der Beko BBL und insbesondere des FC Bayern München. Wenn es einmal mehr als 140 Zeichen aus der Arena sind, schreibt er in seinem Blog www.korbleser.de.

Für sein Team FC Bayern München wird Johannes auch beim Beko BBL TOP FOUR 2013 am Start sein. Als folgt dem guten Mann auf Twitter: @JalapenoMunich
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