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Eurobasket 2013 - die deutsche Gruppe A: Ein Favorit, ein Außenseiter und vier Fragezeichen ...

Eurobasket 2013 - die deutsche Gruppe A: Ein Favorit, ein Außenseiter und vier Fragezeichen ...

Die Auslosung hat der deutschen Auswahl einen Platz in der leichtesten Vorrundengruppe beschert. Favorit in der Gruppe A sind die Franzosen, gegen die Deutschland am Mittwoch nichts zu verlieren hat. Anders sieht das am Donnerstag und Freitag aus, wenn unsere Jungs auf Belgien und die Ukraine treffen, die wie die DBB-Auswahl für die Plätze 2-5 gehandelt werden. Nach dem samstäglichen Ruhetag ist am Sonntag ein Sieg gegen Großbritannien Pflicht. Zum Abschluss am Montag könnte es für Deutschland auf ein Endspiel gegen Israel hinauslaufen. Die ersten drei aus dieser Gruppe erreichen die am 11. September beginnende EM-Zwischenrunde.

TV-Termine der DBB-Auswahl:

Mi, 4. 9., 21.00 Uhr: Frankreich - Deutschland
kostenfreier Internet-Livestream auf SPOX

Do, 5. 9., 17.38 Uhr: Belgien - Deutschland
im TV live im Ersten (ARD)

Fr, 6. 9., 14.30 Uhr: Ukraine - Deutschland
kostenfreier Internet-Livestream auf SPOX

So, 8. 9., 14.05 Uhr: Großbritannien - Deutschland
im TV live im Ersten (ARD)

Mo, 9. 9., 17.38 Uhr: Israel - Deutschland
im TV live im Ersten (ARD)

Frankreich: Endlich reif für den großen Wurf?


Seit Jahrzehnten bei jeder EM unter den Favoriten, sind „Les Bleus“ gleichwohl noch ohne Titel. Der Vize-Europameister der vergangenen EM schickt auch zu dieser EM eine starke Auswahl, die in Slowenien wieder zum engsten Favoritenkreis zählt. Trainer Vincent Collet hat mit seinen NBA-Stars Tony Parker, Nicholas Batum (Foto) und Boris Diaw seine gewohnten Erfolgsgaranten an Bord, im Backcourt sorgen aufstrebende Guards wie Nando DeColo oder Thomas Heurtel im Schatten des Superstars „TP“ für eine schier unendliche Tiefe. Unter den Körben fehlen indes NBA-Center Joakim Noah (Chicago), Ronny Turiaf (Minnesota), Kevin Seraphin (Washington) und Ian Mahinmi (Indiana), so dass es nicht unwesentlich vom nachrückenden Center-Duo Alexis Ajinca und Johan Petro abhängen wird, ob den Franzosen endlich einmal der große Wurf gelingt:


Voraussichtliche 1. Fünf: Tony Parker (31, 188, San Antonio/NBA), Nicholas Batum (24, 203, Portland/NBA), Mickael Gelabale (30, 200, Khimki/RUS), Boris Diaw (31, 205, San Antonio/NBA), Alexis Ajinca (25, 215, Strasbourg).

Belgien: Seit 20 Jahren ohne EM-Sieg


2011 in Litauen ohne Sieg geblieben, wollen die Belgier, deren letzter Sieg bei einer EM schon 20 Jahre alt ist (82:61 über Slowenien bei der EM 1993 in Berlin), es in Ljubljana besser machen. Tatsächlich kann Trainer Eddy Casteels eine starke erste Fünf um Spielmacher Sam van Rossom und Power Forward Axel Hervelle aufbieten, die in der Vorbereitung schon den einen oder anderen Gegner erschrecken konnte. Doch auf der belgischen Bank sitzen kaum adäquate Ersatzleute, was es schwer macht, das oft anfangs gezeigte durchaus ansprechende Niveau über 40 Minuten durchzuziehen. Zu allem Überfluss fällt jetzt auch noch der extra für die EM eingebürgerte US-Forward Matt Lojeski aus. Zu den heißesten Zwischenrunden-Kandidaten zählt Belgien mit diesen Handicaps kaum, taugt aber allemal zum Spielverderber.

Voraussichtliche 1. Fünf: Sam van Rossom (27, 188, Valencia/ESP), Johnathan Tabu (27, 184, Zaragoza/ESP), Wen Mukubu (30, 198, Charleroi), Axel Hervelle (30, 204, Bilbao/ESP), Yannick Driesen (24, 216, Antwerpen).

Ukraine: Ausrichter der nächsten EM läuft sich warm


Von der ukrainischen Basketball-Legende Aleksander Volkov zu Hilfe geholt, ist der frühere NBA-Coach Mike Fratello im dritten Sommer ukrainischer Nationaltrainer. Sein erklärtes Ziel ist es, bis zur EM 2015 für die Ukraine, die noch nie bei einer EM über die Vorrunde hinauskam, ein schlagkräftiges Team aufzubauen, das vielleicht sogar schon bei der diesjährigen EM aufhorchen lassen kann. Zwar fehlen Fratello in Ljubljana mit den Centern Sergej Lischuk und Oleksej Pecherov seine beiden Topscorer von der EM 2011, aber gerade auf den großen Positionen gibt es in der Ukraine viele Alternativen. Dünner gesät ist das Talent im Backcourt, wo die Ukrainer sich vor allem gegen schnelle Gegner schwer tun und deshalb den versierten US-Spielmacher Eugene Jeter für die EM engagiert und mit einem ukrainischen Pass ausgestattet haben. Im Testspiel gegen Polen (mit Dirk Bauermann, im Video vor der linken Bank stehend) zeigte „Pooh“ Jeter, wie er dem ukrainischen Team Beine machen kann:


Voraussichtliche 1. Fünf: Eugene Jeter (29, 180, Shandong/China), Sergii Gladyr (25, 199, Brindisi/ITA), Oleksandr Lypovyy (22, 201, Donezk), Maxym Korniyenko (26, 205, Donezk), Viacheslav Kravtsov (26, 212, Milwaukee/NBA).

Großbritannien: Geprügelter Außenseiter hofft auf ein Wunder


Der neue Nationaltrainer Joe Prunty ist nicht zu beneiden. Alle Stars des für Olympia 2012 vereinten britischen Nationalteams haben abgesagt oder sind verletzt. Der letztjährige Braunschweiger Eric Boateng, zwölfter Mann des Olympia-Teams, ist im neuen Team Starter. Auf der Bank sitzen Akteure, die in Dänemark oder wie Myles Hesson (Gießen) und Ali Fraser (Gotha) in der deutschen ProA spielen bzw. noch ohne neuen Vertrag sind. Nachdem das gerupfte Team in der Vorbereitung eine Klatsche nach der anderen kassiert hat, klammert sich Trainer Prunty fast schon verzweifelt an die Hoffnung, Daniel Clark (Foto) in letzter Sekunde noch für die EM fit zu bekommen. Der Power Forward würde viel Erfahrung aus der spanischen Liga einbringen, hat aber verletzt die komplette Vorbereitung verpasst.

Voraussichtliche 1. Fünf: Devon van Oostrum (20, 200, Vitoria/ESP), Kyle Johnson (24, 195, ohne Verein, zuletzt Montegranaro/ITA), Andrew Sullivan (33, 203, Leicester City), Kieron Achara (30, 208, ohne Verein, zuletzt Kavala/GRE), Eric Boateng (27, 208, ohne Verein, zuletzt Braunschweig).

Israel: Team von Yotam Halperin bangt um seinen US-Center


Traditionell zu den eher gefährlichen Gegnern bei jeder EM gezählt, verkaufte sich Israel in den letzten zwanzig Jahren oft unter Wert und erreichte nur 2003 in Schweden das Achtelfinale. Zehn Jahre später wäre bei dieser EM mal wieder ein solcher Achtungserfolg an der Reihe, aber Nationaltrainer Arik Shivek blickt auf eine eher holprige und von vielen Verletzungen getrübte Vorbereitung zurück. Vor allem der befürchtete Ausfall des eingebürgerten US-Centers Alex Tyus mit einer Knöchelverletzung würde den nicht sonderlich groß aufgestellten Israelis weh tun. Umso mehr wird das Team mit dem starken Guard-Duo Yogev Ohayon und Yotam Halperin (Foto) sowie mit seinem korbgefährlichen NBA-Forward Omri Casspi (Houston) in Ljubljana sein Heil im schnellen Spiel suchen. Hier Casspis Highlights aus der letztjährigen EM-Quali:


Voraussichtliche 1. Fünf: Yogev Ohayon (26, 191, Maccabi Tel Aviv), Yotam Halperin (29, 193, Jerusalem), Omri Casspi (25, 204, Houston/NBA), Lior Eliyahu (28, 203, Maccabi Tel Aviv), Alex Tyus (25, 205, Maccabi Tel Aviv).

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