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EuroChallenge: Bonn am Mittwoch gegen Okapi Aalstar aus Belgien mit Derek Raivio und Brad Dean

EuroChallenge: Bonn am Mittwoch gegen Okapi Aalstar aus Belgien mit Derek Raivio und Brad Dean

Eigentlich ruhen in dieser Woche, die im europäischen Kalender für die nationalen Pokalwettbewerbe reserviert ist, die europäischen Wettbewerbe. Die Telekom Baskets Bonn und Okapi Aalstar haben ihr Spiel des vierten Spieltags der EuroChallenge-Last16 jedoch um eine Woche vorgezogen, so dass die Vorentscheidung um den zweiten Platz in der Gruppe L vielleicht schon in dieser Woche (Mittwoch, 6. Februar, 19.30 Uhr) im Bonner Telekom Dome fällt. Kurios ist dabei, dass die Bonner vor fast genau einem Jahr, am 1. Februar 2012, gegen denselben Gegner im Telekom Dome antraten und 71:63 siegten, was damals am Ende aber nicht zum Einzug ins Viertelfinale reichte.
In dieser Saison stehen die Bonner Chancen besser, denn Bonn und Aalst rangieren nach drei Spieltagen gleichauf mit Minsk (alle drei weisen 1:2 Siege auf) hinter den ungeschlagenen EWE Baskets Oldenburg (3:0). Im Kampf um den ebenfalls ins Viertelfinale führenden zweiten Platz haben die Bonner die besten Karten, denn sie empfangen neben Aalst auch Minsk in der Rückrunde in eigener Halle und haben zudem das Hinspiel in Aalst am ersten Spieltag schon mit 65:60 gewonnen. Die Baskets haben es somit in der eigenen Hand, mit Heimsiegen über Aalst und Minsk die nächste Runde zu erreichen.


Belgier kommen voraussichtlich „ohne vier“ nach Bonn


Bei den Belgiern kann Trainer Brad Dean (ehemals Ulm) zudem in diesen Tagen nach einer in der Vereinsgeschichte beispiellosen Verletzungsserie allenfalls auf ein Rumpfteam zurückgreifen. Neben dem Spielmacher Derek Raivio (ehemals Köln und Trier) fehlen auch Shooting Guard Larry Anderson und Power Forward Noah Hartsock. Der bis Ende Januar befristete Vertrag mit Brad Tinsley (ersetzte im Januar den Langzeitverletzten Jason Clark nicht zufriedenstellend) wurde zudem nicht verlängert, so dass Aalst – wenn nicht noch ein Wunderheiler auftaucht – am Mittwoch im Telekom Dome nur noch drei seiner sieben US-Amerikaner aufbieten kann.

Dass man sich indes auch vor dieser Notbesetzung in Acht nehmen muss, bewies Aalstar am Freitag in der belgischen Liga gegen Spirou Charleroi. In einem Thriller setzte sich Aalst 100:97 durch. Aus der praktisch durchspielenden ersten Fünf ragten vor allem US-Forward Ryan Thompson (25 Punkte, 11/16 Freiwürfe) und Nationalspieler Thomas Dreesen (21 Punkte, 5/11 Dreier) heraus. Center Chris Young kam auf 16 Punkte und 11 Rebounds:


Okapi Aalstar im Stenogramm
Guards: Arne Steinbach (21, 182, BEL, 12 mpg, 2 ppg), Derek Raivio (28, 187, USA, 33 mpg, 16 ppg, 4 apg, verletzt), Larry Anderson (23, 195, USA, 25 mpg, 10 ppg, verletzt), Jason Clark (23, 188, USA, 31 mpg, 15 ppg, verletzt).
Forwards: Ryan Thompson (24, 198, USA, 32 mpg, 16 ppg), Thomas Dreesen (24, 201, BEL, 20 mpg, 9 ppg), Noah Hartsock (25, 203, USA, 20 mpg, 6 ppg, verletzt).
Center: John Tofi (28, 203, USA, 24 mpg, 11 ppg, 6 rpg), Chris Young (33, 205, USA, 21 mpg, 9 ppg, 7 rpg), Hans van Langenhoeve (32, 202, BEL, 8 mpg, 2 ppg).
Headcoach: Brad Dean (60, USA, zehnte Saison in Aalst)

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