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Euroleague: ALBA BERLIN tritt am Freitag beim achtfachen Europapokalsieger Real Madrid an

Euroleague: ALBA BERLIN tritt am Freitag beim achtfachen Europapokalsieger Real Madrid an

Sieben lange Wochen warten noch auf die beiden deutschen Vertreter in der Europeague-TOP16. Aber auch wenn ALBA BERLIN (1:6 Siege) und die Brose Baskets (0:7) keine realistischen Chancen mehr auf das Erreichen der Playoffs haben, bieten sich in der in dieser Woche beginnenden Rückrunde noch viele Gelegenheiten, mit dem einen oder anderen Achtungserfolg Ausrufezeichen zu setzen.
Die knappen Niederlagen der letzten Woche (ALBA 65:67 gegen Malaga und die Brose Baskets 87:88 gegen Kaunas) haben schließlich unterstrichen, dass die Bundesligisten sich in diesem erlauchten Kreis zumindest nicht verstecken müssen. Während die Berliner am Freitag beim Tabellenführer Real Madrid die wohl schwerste Aufgabe der gesamten Runde erwartet, winkt einen Tag vorher den Bambergern gegen das angeschlagene Unicaja Malaga eine realistische Chance zum ersten TOP16-Sieg.


Euroleague TV-Termine:

Do, 20.45 Uhr: Brose Baskets – Unicaja Malaga
live auf SPORT1+, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Fr, 20.45 Uhr: Real Madrid – ALBA BERLIN
live auf SPORT1+, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Real Madrid kann alles, jetzt auch Defense!


Im Hinspiel konnte Berlin ohne den damals verletzten Nihad Djedovic und praktisch auch ohne Deon Thompson (spielte virusgeschwächt nur elf Minuten) den Madrilenen nur drei Viertel lang Paroli bieten, bis Rudy Fernandez und Sergio Llull (verteilten zusammen 10 Assistenten und damit mehr als das gesamte ALBA-Team) mit einem 17:6-Endspurt den 77:63-Sieg perfekt machten.


Acht Wochen später treffen die Albatrosse auf einen Tabellenführer der spanischen Liga (20:1 Siege), der zwar gerade im spanischen Pokal am Erzrivalen Barcelona gescheitert ist (108:111 nach zwei Verlängerungen) und anschließend auch in der Euroleague seine erste Niederlage kassiert hat (72:74 bei Efes Istanbul), aber vor allem in der Verteidigung trotzdem noch stabiler wirkt als vor dem Hinspiel. In der Vorrunde noch mit 83,2 Punkten pro Spiel das offenstärkste Team der Euroleague, führt Real in der TOP16 die Statistik plötzlich als das defensivstärkste Team an (nur 67,7 gegnerische Punkte pro Spiel). Trotz der 72:74-Niederlage am letzten Spieltag in Istanbul kann Real mit 6:1 Siegen jetzt gelassen in die Rückrunde gehen, in der die „Königlichen“ nur noch zweimal auswärts antreten müssen.


Am Wochenende in der spanischen Liga bewies das Team von Trainer Pablo Laso beim 104:70 über den Außenseiter Manresa, dass man ungeachtet der zuletzt in den Fokus gerückten Defensivarbeit nach wie vor auf ein breit gefächertes und schier unerschöpfliches Offensiv-Arsenal zurückgreifen kann. Power Forward Nikola Mirotic avancierte mit 23 Punkten, neun Rebounds und drei geblockten Würfen sogar zum „Spieler der Woche“ in der Liga Endesa.


Sergio Rodriguez unterstrich mit 14 Assists, dass er momentan Reals bester Spielmacher ist. Kunstwerfer Jaycee Carroll hatte schon vor drei Wochen gegen ZSKA Moskau mit 31 Punkten (6/8 Dreier) bewiesen, dass er sein Wurfhändchen wieder am Start hat.

Real Madrid im Stenogramm:
Guards: Sergio Llull (25, 190, ESP, 26 mpg, 10 ppg, 4 apg, im Hinspiel 15 p und 6 Assists), Sergio Rodriguez (26, 189, ESP, 16 mpg, 7 ppg), Jaycee Carroll (29, 188, USA, 21 mpg, 13 ppg), Dontaye Draper (28, 181, US/CRO, 13 mpg, 3 ppg).
Forwards: Rudy Fernandez (27, 196, ESP, 26 mpg, 14 ppg, 1 spg, im Hinspiel 13 Punktem 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals), Carlos Suarez (26, 202, ESP, 17 mpg, 3 ppg), Martynas Pocius (26, 196, LTU, 20 mpg, 3 ppg)
Center: Nikola Mirotic (21, 208, MN/ESP, 24 mpg, 11 ppgm 5 rpg), Rafael Hettsheimer (26, 208, ES/BRA, 9 mpg, 4 ppg), Marcus Slaughter (27, 204, USA, 20 mpg, 5 ppg, 1 bpg), Felipe Reyes (32, 204, ESP, 19 mpg, 8 ppg, 5 rpg), Mirza Begic (27, 216, ESP, 12 mpg, 5 ppg).
Trainer: Pablo Laso (45, ESP, zweite Saison für Real Madrid)

Brose Baskets endlich komplett, Unicaja Malaga weiterhin angezählt


Schon im Hinspiel – noch ohne den am Donnerstag erstmals auch in der Euroleague spielberechtigten Jeremiah Massey - schnupperten die Brose Baskets lange an einem Sieg über Unicaja Malaga, deren damalige erste Fünf einen 0:15-Fehlstart produzierte, bevor die eingewechselten Luka Zoric, Andy Panko, Zoran Dragic und Sergi Vidal die Gastgeber endlich ins Spiel brachten. Trotzdem mussten die nicht einmal 4.000 Zuschauer in Malaga noch bis zur 36. Minute warten, bis Marcus Williams Malaga zum ersten Mal in Führung brachte. Am Ende gewann das spanische Team nicht zuletzt dank der Reboundüberlegenheit (46:32) noch 85:82.


Dieser mühsame TOP16-Auftaktsieg markierte für die Andalusier (8:2 in der Vorrunde) den Beginn einer langen Winterkrise, die auch vom Überraschungssieg bei ZSKA Moskau dank überragender Dreierquote (16/32) nicht übertüncht werden konnte. Längst spekulieren die Zeitungen in Malaga über eine Ablösung von Trainer Jasmin Repesa, dem vorgeworfen wird, die im Sommer mit vielen Vorschusslorbeeren aus Barcelona nach Malaga geholten Star-Center Fran Vazquez und Kosta Perovic zu wenig ins Spiel einzubinden. Auch am letzten Spieltag in Berlin verlor Unicaja das Reboundduell 32:43, so dass am Ende US-Spielmacher Marcus Williams mit einem Zauberwurf den glücklichen 67:65-Sieg aus dem Feuer reißen musste.


Die jüngste Bilanz von 1:6 Siegen in der spanischen Liga sorgt erst recht für schlechte Stimmung bei Unicaja, das trotz des dritt- oder viertgrößten Budgets in der Liga Endesa mittlerweile auf den zwölften Platz durchgereicht worden ist. Mindestens Platz neun muss Malaga aber am Saisonende belegen, um in der Euroleague seine A-Lizenz (garantierter Startplatz) zu behalten. Die 68:82-Niederlagen beim Tabellenneunten Estudiantes Madrid am Sonntag hat entsprechend die Nervosität in Malaga weiter angeheizt. Frühe Foulprobleme von Spielmacher Earl Calloway und eine magere Dreierquote (21 Prozent, Marcus Williams 0/4) warfen Malaga, bei denen einzig Andy Panko und Txemi Urtasun (je 12 Zähler) zweistellig punkteten, in Madrid aus der Bahn:


Unicaja Malaga im Stenogramm:
Guards: Earl Calloway (29, 190, US/BUL. 25 mpg, 10 ppg), Zoran Dragic (23, 196, SLO, 17 mpg, 5 ppg), Marcus Williams (27, 191, USA, 22 mpg, 11 ppg, im Hinspiel 19 Punkte), Txemi Urtasun (28, 193, ESP, 21 mpg, 7 ppg).
Forwards: Krunoslav Simon (27, 197, CRO, 25 mpg, 10 ppg), Sergi Vidal (31, 200, ESP, 19 mpg, 4 ppg), Andy Panko (35, 203, USA, 26 mpg, 8 ppg, im Hinspiel 16 Punkte, 7 Rebounds und 3 Assists).
Center: Luka Zoric (28, 211, CRO, 21 mpg, 11 ppg), Fran Vazquez (29, 209, ESP, 16 mpg, 5 ppg), Augusto Lima (21, 206, BRA, 10 mpg, 3 ppg), Kosta Perovic (27, 217, SRB, 10 mpg, 4 ppg).
Headcoach: Jasmin Repesa (51, CRO, erste Saison in Malaga, 13. Europaliga-Saison)

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