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Euroleague: Wird ALBA BERLIN der Spielverderber für Diamantidis und Panathinaikos Athen?

Euroleague: Wird ALBA BERLIN der Spielverderber für Diamantidis und Panathinaikos Athen?

Eine Woche vor dem deutschen Derby in der Turkish Airlines Euroleague müssen die Brose Baskets und ALBA BERLIN in dieser Woche noch einmal reisen. Der Deutsche Meister ist am Donnerstag bei Anadolu Efes Istanbul zu Besuch, Berlin am Freitag bei Panathinaikos Athen. Nach vielen knappen und oft auch unglücklichen Niederlagen haben die beiden Mannschaften zwar keine Chance mehr, das Viertelfinale zu erreichen. Der Glaube daran, Achtungserfolge gegen einen der durchweg stärker besetzten Top-Gegner schaffen zu können, lebt aber bei beiden Klubs weiter.
Euroleague TV-Termine:

Do, 19.00 Uhr: Anadolou Efes Istanbul – Brose Baskets (Euroleague)
im TV live auf SPORT1+, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Fr, 20.45 Uhr: Panathinaikos Athen – ALBA BERLIN (Euroleague)
im TV live auf SPORT1+, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Darüber hinaus sind am Donnerstag auch die beiden deutschen Vertreter Bonn und Oldenburg in der EuroChallenge aktiv. Dabei bietet „FIBA TV“ einen Livestream vom Gastspiel der EWE Baskets Oldenburg bei Khimik Yuzhny/Ukraine an. Die Oldenburger können mit einem Sieg in der Ukraine den Einzug ins Final Four um die dritthöchste europäische Vereins-Trophäe bereits perfekt machen. Die Bommer dagegen liegen nicht nur 0-1 zurück, sondern mussten im Vorfeld auch mit ganz anderen Problemen wie ausgefallenen Flügen. Sondergebühren am Flughafen ohne Quittung und zurückgelassenen Spielern kämpfen.

Do, 17.00 Uhr: Khimik Yuzhny – EWE Baskets Oldenburg (EuroChallenge)
kostenfreier Livestream bei FIBA-TV

Do, 19.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Krasnye Krylia Samara (EuroChallenge)
kein Livestream/TV

Efes Istanbul kann mit Sieg über Bamberg sein Playoff-Ticket lösen


Das Hinspiel vor acht Wochen bescherte den Brose Baskets die erste große Ernüchterung in der TOP16-Runde, hatte man sich doch ausgerechnet, dass Efes Istanbul in eigener Halle leichter zu bezwingen sei als die ersten beiden Gegner, Real Madrid und ZSKA Moskau. Wahrscheinlich sind sie das wirklich, nur zum Pech der Bamberger machten die Türken ausgerechnet in der Stechert-Arena eines ihrer besten Saisonspiele. Efes ließ sich auch durch einen Bamberger 19:10-Blitzstart nicht aus dem Konzept bringen, brachte das Spiel mit starker Defense nach und nach unter seine Kontrolle und gewann am Ende souverän 94:76.


Anadolu Efes hat den Schwung aus diesem Auswärtssieg in den weiteren Verlauf der TOP16-Runde mitgenommen und hat mit sieben Siegen in Folge, darunter Heimsiegen über Real Madrid und ZSKA Moskau, die Playoffs mittlerweile fest im Visier. Der Ausfall des zweitbesten Scorers, Sasha Vujacic (Schulterverletzung) schwächte das Team zwar in den letzten drei Wochen und hatte sicher auch einen Anteil an einer 62:75-Niederlage in Athen, aber am letzten Spieltag in Berlin führte der andere zweifache NBA-Champion Jordan Farmar Efes mit 23 Punkten zurück auf die Siegerstraße:


Der 88:83-Sieg über ALBA war ein perfektes Geburtstagsgeschenk für Trainer Oktay Mahmuti, der in Berlin seinen 45. Geburtstag feierte. Ein weiterer Sieg gegen Bamberg wäre nicht nur der hunderste Europaliga-Sieg von Efes unter Mahmuti, er würde auch den Einzug der Türken ins Playoff-Viertelfinale perfekt machen. Am Wochenende bezwang Efes in der türkischen Liga – immer noch ohne Vujacic – Türk Telekom Ankara 74:69 und rückte mit nunmehr 17:4 Siegen auf den vierten Tabellenplatz vor. Erfolgreichster Werfer mit 16 Zählern war der Ex-Kölner Jamon Lucas, der in der Euroleague als bester Balldieb der TOP16-Runde (2,2 pro Spiel) auch in der Defensive Maßstäbe setzt.

Anadolu Efes im Stenogramm:
Guards: Jordan Farmar (26, 188, USA, 30 mpg, 14 ppg, 4 apg), Jamon Lucas (28, 191, USA, 28 mpg, 9 ppg, 4 apg, 2 spg), Kerem Tunceri (33, 190, TUR, 17 mpg, 4 ppg), Sinan Güler (29, 192, TUR, 11 mpg, 3 ppg), Dogus Balbay (24, 185, TUR)
Forwards: Sasha Vujacic (28, 201, SLO, 23 mpg, 11 ppg, im Hinspiel 17 Punkte und 8 Rebounds), Josh Shipp (27, 196, USA, 20 mpg, 6 ppg), Dusko Savanovic (29, 204, SRB, 23 mpg, 9 ppg, Birkan Batuk (23, 196, TUR)
Center: Semih Erden (26, 213, TUR, 23 mpg, 9 ppg, 6 rpg), Kerem Gönlüm (35, 208, TUR, 18 mpg, 6 ppg), Stanko Barac (26, 217, CRO, 13 mpg, 5 ppg), Erman Kuqo (33, 207 (TUR/ALB)
Trainer: Oktay Mahmuti (45, TUR, bis 2007 und seit 2012 Efes, 9. Euroleague-Saison)

Kopf-an-Kopf-Duell mit Malaga zwingt Panathinaikos zum Sieg über ALBA


Auch ALBA BERLIN ging vor acht Wochen nicht ganz hoffnungslos in sein Hinspiel gegen Panathinaikos Athen, das ohne seinen damals verletzten Ausnahme-Spielmacher Dimitris Diamantidis in der o2 World auskommen musste. Umso größer war die Enttäuschung nach der 73:79-Niederlage. Ohne seinen Kapitän war Panathinaikos davor gefeit, die Aufgabe in Berlin zu unterschätzten und fand zudem in Jonas Maciulis (28 Punkte) einen etwas überraschenden anderen Matchwinner. Wann immer die Berliner Hoffnung schöpften, war der litauische Forward mit einem seiner Dreier (6/8) zur Stelle:


Nach weiteren Siegen über Bamberg, Zalgiris Kaunas und Efes Istanbul hatte Panathinaikos am letzten Spieltag die Chance, mit einem Sieg in Malaga die Tür zu den Playoffs weit aufzustoßen. Drei Viertel lang kontrollierten die von Diamantidis (8 Punkte und 7 Assists) dirigierten Athener mit Dreiern durch Jonas Maciulis und Roko Ukic (zusammen 7/13 von Downtown) das Spiel. Doch in einem furiosen Schlussspurt gewann Unicaja dank drei Distanzwürfenvon Marcus Williams in den letzten beiden Minuten nicht nur das Spiel, sondern entriss den Athenern auch noch den direkten Vergleich:


1363249100/img_el_traore.JPGAngesichts eines Restprogramms, das noch Spiele in Madrid und gegen Moskau vorsieht, hätte ein Ausrutscher am Freitag in eigener Halle gegen ALBA für die Athener wahrscheinlich im nun entbrannten Kopf-an-Kopf-Rennen mit Malaga fatale Folgen. Da die griechische Liga, in der Panathinaikos mit 16:3 Siegen Dritter ist, am Wochenende wegen des Allstar Games pausierte, hatte Trainer Argiris Pedoulakis eine Woche Zeit, um sein Team auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten. Zudem laufen in Athen Aktionen, um die Ränge der 20.000 Zuschauer fassenden OAKA-Arena angemessen zu füllen, in der die Berliner trotz des Rauchverbots vielleicht nicht zu tief durchatmen sollten.

Panathinaikos im Stenogramm:
Guards: Dimitris Diamantidis (32, 196, GRE, 31 mpg, 8 ppg, 6 apg, 1 spg), Roko Ukic (28, 196, CRO, 25 mpgg, 10 ppg), Marcus Banks (31, 188, USA, 18 mpg, 8 ppg), Vasilis Xanthopoulos (28, 186, GRE)
Forwards: Jonas Maciulis (28, 198, LTU, 25 mpg, 10 ppg), James Gist (26, 206, USA, 23 mpg, 8 ppg), Michael Bramos (25, 196, US/GRE, 24 mpgg, 8 ppg), Haris Giannopoulos (23, 206, GRE)
Center: Stephane Lasme (30, 203, GAB, 23 mpg, 9 ppg, 6 rpg, 2 bpg), Kostas Tsartsaris (33, 209, GRE, 18 mpg, 3 ppg), Sofoklis Schortsianitis (27, 206, GRE, 13 mpg, 8 ppg), Gaios Skordilis (25, 207, GRE).
Trainer: Argiris Pedoulakis (48, GRE, erste Saison mit Panathinaikos, 3. Euroleague-Saison)

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