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Europa im Überblick: Tibor Pleiß startet in spanische Playoffs / Saisonende für Bauermann und...

Europa im Überblick: Tibor Pleiß startet in spanische Playoffs / Saisonende für Bauermann und...

Wie in der Beko BBL befinden sich auch die anderen europäischen Ligen in der entscheidenden Saisonphase. Während die Russen (ZSKA), Litauer (Zalgiris), Slowenen (Krka Novo Mesto) und andere kleinere Ligen allerdings bereits ihre Meister gekürt haben, beginnen in Italien, der Türkei und Frankreich gerade erst die Halbfinalserien. In Spanien endete sogar am vergangenen Wochenende erst die Punktrunde, so dass der deutsche Nationalspieler Tibor Pleiß mit Vitoria erst am heutigen Donnerstag sein Debüt in den spanischen Playoffs geben kann.

Sein Club in Vitoria hat dabei vor ein paar Wochen seinen Namen geändert. Aus „Caja Laboral“ wurde „Laboral Kutxa“ weil die als Hauptsponsor fungierende Bank mit einer anderen (Ipar Kutxa) fusioniert ist. An der Stärke des Teams von Trainer Zan Tabak hat sich dadurch nichts geändert: Laboral Kutxa (25:9 Siege in der Punktrunde) sicherte sich mit einem deutlichen 93:75-Sieg im Nachholspiel beim baskischen Rivalen Uxue Bilbao schon Anfang Mai den zweiten Tabellenplatz in der Punktrunde hinter Real Madrid (30:4) und vor dem FC Barcelona (23:11). Hier die Highlights mit amtlichen Stopfball von Pleiß gleich zu Beginn:


Vitorias Gegner im Viertelfinale (best-of-3) ist der Siebte Gran Canaria. Los geht es am heutigen Donnerstag in Vitoria. Das zweite Spiel ist für Sonntag auf Las Palmas angesetzt – wenn es denn überhaupt stattfindet. Die Spielergewerkschaft droht nämlich den zweiten Playoff-Spieltag am Wochenende zu bestreiken. Die Spieler fordern unter anderem eine Erhöhung des bisherigen Mindestlohns von 25.000 Euro pro Saison und Sanktionen der Liga gegen Clubs, die mit den Gehaltszahlungen in Rückstand geraten.

Litauen: Dirk Bauermann mit Vilnius 0:4 gegen Kaunas

In Litauen konnte Lietuvos rytas Vilnius auch mit der Verpflichtung von Trainer Dirk Bauermann den Siegeszug von Zalgiris Kaunas nicht stoppen. In der Finalserie (best-of-7) schnupperte Lietuvos rytas eigentlich nur im zweiten Spiel in Vilnius am Sieg, wo die „Bauermänner“ lange mithielten, am Ende aber – nicht zuletzt wegen einer schwachen Freiwurfquote – 71:77 verloren. Die beiden Spiele in Kaunas gingen 73:88 und 45:72 verloren, so dass Zalgiris mit dem früheren Bonner Rimantas Kaukenas seinen Meistertitel schon im vierten Spiel in Vilnius unter Dach und Fach bringen konnte. Lietuvos rytas hielt zwar wieder drei Viertel lang mit, kam im Schlussviertel aber heftig unter die Räder (65:83):


Die angestrebte Wachablösung muss Lietuvos rytas somit auf die kommende Saison verschieben, wo das von finanziellen Problemen gebeutelte Zalgiris wohl deutlich kleinere Brötchen backen muss. Trainer Joan Plaza kehrt nach Spanien (Malaga) zurück und nimmt dabei dem Vernehmen nach nicht nur Zalgiris-Topscorer Marko Popovic, sondern auch die Nachwuchshoffnung Mindaugas Kuzminskas mit. Seine Abschiedsvorstellung gibt das hochkarätige Zalgiris-Team in diesen Tagen in den Playoffs der VTB-United League, für die sich Vilnius nicht qualifiziert hat.

Frankreich: Überraschungs-Achter Nanterre im Finale

Den turbulentesten Playoff-Auftakt gab es in diesem Jahr in Frankreich, wo der Punktrunden-Gewinner Gravelines sich – wie schon im letzten Jahr – gleich im Viertelfinale mit einem 0:2 gegen Nanterre aus dem Titelrennen verabschiedet hat. Nachdem der kleine Pariser Vorortclub, angeführt vom überragenden Ex-Göttinger Trenton Meacham, im Halbfinale auch den Titelverteidiger Chalon mit 2:0 ausgeschaltet hat, steht Nanterre (Budget: ca. 2,5 Millionen Euro) sogar im Finale (best-of-5). Für diese Serie muss der Verein auf Weisung der Liga in den benachbarten Pariser Stadtteil Levallois umziehen, weil in der „Turnhalle“ von Nanterre (1.500 Plätze) keine angemessene TV-Übertragung bewerkstelligt werden kann.

Gleich im Viertelfinale auf der Strecke geblieben ist auch Trainer Luka Pavicevic mit Chorale Roanne, das sich als Punktrunden-Fünfter dem Vierten Chalon mit 1:2 beugen musste. Was der ehemalige Berliner Trainer dabei von der Leistung seiner Mannschaft hielt, verdeutlichte Pavicevic in einer seiner letzten Auszeiten der Saison 2012/13:


In Italien hat der mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern (Bobby Brown, Aleksandar Rasic, Kristjan Kangur und Ben Ortner) gespickte Titelverteidiger Montepaschi Siena gerade das Halbfinale erreicht. In einer dramatischen Playoff-Serie bezwangen die in der Punktrunde nur auf dem fünften Platz eingelaufenen Senesi den anderen italienischen Europaligisten Mailand (4. Platz) mit 4:3. Im Halbfinale trifft Siena nun auf den Punktrunden-Gewinner Varese.

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