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FC Bayern München: Tief, reboundstark und unberechenbar

FC Bayern München: Tief, reboundstark und unberechenbar

Der FC Bayern München nimmt zum ersten Mal an einer Endrunde teil – und ist dabei alles andere als ein Außenseiter. Schließlich hat der Klub in der Qualifikation keinen Geringeren als den Pokalsieger der vergangenen drei Jahre, die Brose Baskets, ausgeschaltet. Dass den Bayern der Coup zudem in Bamberg gelungen ist, unterstreicht das riesige Potenzial.

Längst vergessen sind die Turbulenzen, die den Saisonstart begleiteten. Als das mit vielen deutschen Nationalspielern und internationalen Stars hochkarätig besetzte Team nach der Ablösung von Trainer Dirk Bauermann auch unter dem zunächst zum Headcoach beförderten Yannis Christopoulos nicht auf Touren kam, zog Bayern-Präsident Uli Hoeneß einen Trumpf aus dem Ärmel: Seit der Verpflichtung der Trainerlegende Svetislav Pesic Ende November kennen die „Roten Riesen“ kein Halten mehr. Die Wandlung zum Titelfavoriten ist umso bemerkenswerter, weil Pesic dafür – abgesehen von der Verpflichtung Emir Mutapcics als Assistenztrainer – keine personelle Veränderung im Team benötigte.

Vielmehr genügten ein paar Umstellungen in der Spielweise, um Konstanz in die Leistungen zu bringen. Die Handschrift des neuen Trainers ist dabei vor allem in der Verteidigung zu erkennen. Insbesondere in Korbnähe wird der Gegner extrem unter Druck gesetzt. Dass sich die Bayern unter Pesic zum reboundstärksten Team der Beko BBL-Rückrunde gemausert haben, hilft ihnen auch in der Offensive. Die „eingesammelten“ gegnerischen Fehlwürfe bilden die Grundlage für Fastbreaks, die das Spiel deutlich beschleunigen.

Die zentralen Pfeiler in diesem Konzept sind folglich die Innenspieler: Zu ihnen gehören der kräftige US-Center Jared Homan und Power Forward Chevon Troutman, der zwar nicht an die Homan’schen Längen-Dimensionen heranreicht, dieses Manko aber durch eine ungeheure Athletik kompensiert.

Im Spielaufbau ergänzen sich der defensivstarke Steffen Hamann und der wieselflinke Tyrese Rice als korbgefährlichster Bayern-Spieler hervorragend und blühen im freier gewordenen Münchener Spiel genauso auf wie die beiden Nationalspieler Robin Benzing und Jan-Hendrik Jagla. Das Duo macht mit einer für so große Flügelspieler seltenen Treffsicherheit aus der Distanz die Offensive noch gefährlicher und unberechenbarer.

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