FB Twitter Instagram YouTube Google+
Europapokal-Vorberichte
Folgt Oldenburg Ulm und Berlin in die Last 32? Entscheidung am Mittwoch in Bilbao / Spanier...

Folgt Oldenburg Ulm und Berlin in die Last 32? Entscheidung am Mittwoch in Bilbao / Spanier...

Am zehnten und letzten Spieltag der Hauptrunde fallen die letzten Entscheidungen. Nachdem ratiopharm ulm und ALBA BERLIN sich ihre Plätze in der „Eurocup Last 32“ schon gesichert haben, richten sich die Augen nun auf die EWE Baskets. Die Oldenburger erwartet eine Zitterpartie, die – obwohl die der deutsche Vizemeister (5:4 Siege) selber erst am Mittwoch in Bilbao (4:5 Siege) spielt - bereits am Dienstag beginnt. Da spielen nämlich in Zagreb die Gruppengegner Cedevita (5:4 Siege) und Elan Chalon (4:5) gegeneinander.

Gewinnen die kroatischen Gastgeber dieses Spiel, wird es für die Oldenburger eng, weil dann der direkte Vergleich zwischen den EWE Baskets und Bilbao darüber entscheidet, wer neben Sassari und Cedevita das dritte Last32-Ticket in der Gruppe B abgreift. Und da könnte das im Hinspiel (91:86) erspielte Polster in der 10.000 Zuschauer fassenden Bilbao Arena schnell aufgebraucht sein. Bilbao genügt dann ein Sieg mit fünf Punkten Differenz, um die Oldenburger aus dem Eurocup zu werfen. Gewinnen hingegen am Dienstag die Franzosen in Zagreb, können die Oldenburger schon am Dienstag die Sektkorken knallen lassen (Update: Chalon hat leider 71:75 verloren). Dann gehen sie nämlich selbst bei einer Niederlage in Bilbao sogar als Gruppenzweiter in die nächste Runde.

Die Nerven der anderen vier deutschen Eurocup-Teilnehmer werden am letzten Spieltag nicht mehr strapaziert. Die Telekom Baskets Bonn (in Gruppe D gegen Virtus Rom) und die Artland Dragons (in Gruppe A gegen CEZ Nymburk) sind bereits ausgeschieden, während ALBA BERLIN (gegen Belfius Mons) schon als Gewinner der Gruppe D feststeht. ratiopharm ulm hat seinen zweiten Platz in der Gruppe C bereits sicher, könnte mit einem Sieg über Cimberio Varese aber noch Erster werden – allerdings nur, wenn der Tabellenführer Ljubljana gleichzeitig in Paris verliert.

TV-Termine:

Paarung: Cedevita Zagreb – Chalon (Di, 12.11., 19.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.58 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf Eurosport2 und als kostenpflichtiger Internetstream auf http://www.eurosportplayer.de.

Paarung: Ulm – Varese (Mi, 18.12., 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.25 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage von ratiopharm ulm und hier auf Beko-BBL.de


Mittwoch, 19.30 Uhr: ratiopharm ulm – Cimberio Varese

Wenn das Rückspiel so spannend wird wie das Hinspiel, können sich die Zuschauer in der ratiopharm arena auf einen feinen Basketballabend freuen. Da drehten die Ulmer mit einem großartigen Cameron Long (21 Punkte) einen 59:68-Rückstand noch zum 78:77-Auswärtssieg. Die ausgeschiedenen Italiener (1:8 Siege) haben ihren Fokus inzwischen voll auf die italienische Liga gerichtet, wo es mit einer Bilanz von 4:6 Siegen (Platz 10) ebenfalls nicht sonderlich gut läuft. Auch der vor vier Wochen zurückgeholte US-Guard Adrian Banks konnte den Traditionsclub nicht wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Am Sonntag verlor man das Derby gegen Cantu 77:82.

Cimberio Varese im Stenogramm

Guards: Keydren Clark (14 ppg, 43% Dreier, 3 apg), Adrian Banks (neu im Team, 12 ppg), Andrea DeNicolao, Nicola Mei.

Forwards: Ebi Ere (10 ppg, 5 rpg, 3 apg), Achille Polonara, Erik Rush, Dusan Sakota.

Center: Frank Hassell (8 rpg, 1 bpg), Marko Scekic (im Hinspiel 14 Punkte und 6 Rebounds, Ex-Oldenburg).

Headcoach: Fabricio Frates (54, erste Saison in Varese)

Die Ulmer werden wohl mit breiter Brust auflaufen – bereits qualifiziert und zudem zuletzt im 13. Anlauf endlich mal wieder Bamberg geschlagen:


Mittwoch, 19.30 Uhr: Artland Dragons - CEZ Nymburk

Der tschechische Serienmeister, der im Hinspiel in Prag (86:70) wenig Mühe hatte gegen die unter dem Korb arg dezimierten Dragons (Anthony King und Kenny Frease fehlten), muss in Quakenbrück gewinnen und benötigt darüber noch die Schützenhilfe Oostendes (gegen Le Mans), um sich noch für die Last32 zu qualifizieren. Anders als im Eurocup, wo Nymburk von den letzten fünf Spielen vier gewonnen hat, reihen die Tschechen in der VTB United League als Tabellenletzter (2:7 Siege) eine Niederlage an die andere. Das 67:72 in St. Petersburg am Sonntag war dort schon die sechste Niederlage in Folge. Wie gewohnt, punkteten die Innenspieler Dylan Page (14) und Radoslav Rancik (15) am besten (Nymburk in den roten Trikots).

CEZ Nymburk im Stenogramm

Guards: Vlado Ilievski (neu im Team, 58% Dreier, 5 apg), Jiri Welsch (4 apg, im Hinspiel 11 Assists), Thomas Massamba.

Forwards: Chester „Tre“ Simmons (15 ppg, 4 apg), Vojtech Hruban, Lukasz Palyza, Tomas Pomikalek.

Center: Radoslav Rancik (12 ppg, im Hinspiel 12 Punkte und 7 Rebounds), Rasid Mahalbasic (12 ppg, 6 rpg, 1 bpg), Pavel Houska, Dylan Page (15 ppg, 60% Dreier, im Hinspiel 24 Punkte und 7 Rebounds), Petr Benda (fehlte im Hinspiel verletzt).

Headcoach: Kestutis Kemzura (43, erste Saison in Nymburk).


Mittwoch, 19.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Virtus Rom

Der 85:75-Sieg im Hinspiel in Rom markierte mit 23 Punkten von Benas Veikalas und einem legendären zweiten Viertel (35:15) den Höhepunkt der diesjährigen Bonner Eurocup-Saison, reichte in der Endabrechnung jedoch nicht zum Weiterkommen. Auch die Römer, die sich in dieser Saison als ein sehr launischer Gegner erweisen, sind mittlerweile ausgeschieden und haben ihren Fokus bereits auf die nationale Liga gerichtet, wo man am Sonntag allerdings dem Tabellenführer Siena 70:82 unterlag und mit 6:4 Siegen auf den sechsten Platz zurückgefallen ist. In der Neuauflage des letztjährigen Finales fehlten Rom die Treffer ihres Dreierkönigs Jimmy Baron, der sich gleich in der Anfangsphase mit drei Fouls aus dem Spiel nahm.

Virtus Rom im Stenogramm

Guards: Jordan Taylor (3 apg), Phil Goss (11 ppg, 3 apg), Lorenzo D’Ercole, Riccardo Moraschini.

Forwards: Quinton Hosley (14 ppg, 3 apg, mit 3 Steals pro Spiel bester Balldieb des Eurocups, im Hinspiel 18 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals), Bobby Jones (im Hinspiel 19 Punkte), Jimmy Baron (14 ppg, 44% Dreier), Alex Righetti.

Center: Trevor Mbakwe (8 rpg, 2 bpg), Callistus Eziukwu (1 bpg).

Headcoach: Luca Dalmonte (50, erste Saison in Rom).


Mittwoch, 20.00 Uhr: ALBA BERLIN - Belfius Mons

Im 57:77 verlorenen Hinspiel noch eine leichte Beute der Berliner, hat sich Belfius Mons zu einem echten Spielverderber gemausert, der – selber schon nach seinen 0:6-Fehlstart früh aus dem Rennen – zuerst Rom mit einem Überraschungssieg in der italienischen Hauptstadt und in der letzten Woche auch die Bonner in der Gruppe D aus der Bahn geworfen hat. Die Albatrosse werden froh sein, dass ihnen diese (zu) spät in Schwung gekommenen Belgier um US-Center Jason Love (MVP des letzten Eurocup-Spieltags) im Rückspiel nicht mehr gefährlich werden können. In der belgischen Liga rückte Mons am Wochenende mit seinem vierten Sieg in Folge (70:66 über Lüttich) auf den vierten Tabellenplatz vor.

Belfius Mons im Stenogramm

Guards: Guy Muya, Talor Battle (Ex-Bonn), Demontez Stitt (10 ppg, 3 apg, 2 spg), Geoffrey Firmin.

Forwards: Robert Vaden (10 ppg, Ex-Bonn), Monwell Randle, Lorenzo Giancaterino (bester Dreierschütze der belgischen Liga), Alex Tuluka.

Center: Jason Love (12 ppg, 8 rpg, 1 bpg, bester Rebounder der belgischen Liga), Maarten Rademakers, Amaury Gorgemans.

Headcoach: Yves Defraigne (48, zweite Saison in Mons, Ex-Trier).

In eigener Halle kann Berlin in dieser Saison eine 10:1-Bilanz vorweisen – zuletzt gab es einen klaren Sieg gegen Trier:


Mittwoch, 20.30 Uhr: Bilbao Basket - EWE Baskets Oldenburg

Bilbao Basket irritierte in den ersten Saisonwochen Beobachter und Gegner. In Spanien erkannte man schnell, dass die in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Basken nach dem Verlust einiger Stars nicht mehr so stark waren wie in der letzten Saison und reichte sie flott ans Tabellenende durch. Im Europapokal dagegen profitierten die Spanier an den ersten Spieltagen noch vom großen Respekt, den die Gegner dem letztjährigen Eurocup-Finalisten entgegen brachten. Die ersten, die den Bluff aufdeckten, waren die EWE Baskets, die Bilbao im Hinspiel mit 91:86 die erste Niederlage im Eurocup beibrachten:

Seitdem hat Bilbao alle Spiele im Eurocup verloren und steht dementsprechend mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg über die EWE Baskets kann den Vorjahresfinalisten noch retten. Schlägt Cedevita tags zuvor Chalon, muss Bilbao am Mittwoch gar mit mindestens fünf Punkten Differenz gewinnen. Helfen soll dabei der zuletzt in Bamberg aktive Damir Markota, der den enttäuschenden US-Power Forward Jackie Carmichael ersetzt hat. Rückenwind erhalten die Basken zudem aus der spanischen Liga, wo Bilbao zuletzt drei Siege in Folge gelandet hat und am Wochenende mit einem 75:72 in Sevilla auf den elften Platz vorgerückt ist. Matchwinner war dabei mit 19 Punkten der Routinier Alex Mumbru, der im Hinspiel in Oldenburg vor fünf Wochen verletzt zuschauen musste. Die EWE Baskets müssen sich am Mittwoch wohl warm anziehen, denn Bilbao scheint jetzt nicht mehr zu bluffen!

Bilbao Basket im Stenogramm

Guards: Raul Lopez (10 ppg, 57% Dreier, 5 apg), Fran Pilepic, Roger Grimau, Dairis Bertans (13 ppg, 44% Dreier).

Forwards: Alex Mumbru (im Hinspiel verletzt, 12 ppg, 4 apg), Axel Hervelle, Zoran Vrkic, Sergio Sanchez.

Center: German Gabriel (12 ppg), Damir Markota (neu im Team, 6 rpg, Ex-Bamberg), Antanas Kavaliauskas (11 ppg), 1 bpg, Mamadou Samb.

Headcoach: Rafa Puyo (42, erste Saison als Headcoach, seit 2005 Assistenztrainer in Bilbao).

Für Oldenburg kommt dieses Entscheidungsspiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt – das letzte Eurocupspiel bei Charleroi ging verloren, die vergangenen drei Spiele in der Beko BBL auch, zuletzt überraschend das Heimspiel gegen den MBC in Overtime:

Die Wechselbörse 2017/18

Immer auf dem aktuellen Stand!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport