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Hagens Mark Dorris für drei Spiele gesperrt

Hagens Mark Dorris für drei Spiele gesperrt

Point Guard von Phoenix Hagen muss zudem eine Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro zahlen / Bernd Kruel und Max Kramer ab sofort wieder spielberechtigt
Dirk Horstmann, Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), hat den Akteur von Phoenix Hagen, Mark Dorris, aufgrund einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre für drei Pflichtspiele sowie einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro belegt. Somit ist Dorris nach seiner Disqualifikation, ausgesprochen in der Begegnung zwischen den Brose Baskets und Phoenix Hagen, für die nächsten drei Pflichtspiele, dies ist die Mindeststrafe bei einer „Tätlichkeit“, gesperrt. Gegen diese Entscheidung kann Mark Dorris binnen drei Tagen Berufung beim Beko BBL-Spielleiter einlegen. Wird der Entscheidung nicht abgeholfen, entscheidet das Beko BBL-Schiedsgericht endgültig. Die Einlegung eines Rechtsmittels hat keine aufschiebende Wirkung.

Bernd Kruel und Max Kramer (beide Phoenix Hagen), die in der Begegnung ebenfalls disqualifiziert worden waren, sie hatten nach einer Rudelbildung auf dem Parkett unerlaubt von der Mannschaftsbank kommend das Spielfeld betreten, sind hingegen ab sofort wieder spielberechtigt. Spielleiter Dirk Horstmann hob die automatisch eingetretene Sperre auf, da es sich nicht um eine Disqualifikation im Sinne der Spielordnung handelt.

Dorris war am Sonntag, den 12. Mai, im dritten Playoff-Spiel gegen die Brose Baskets von Schiedsrichter Toni Rodriguez in der Spielpause zwischen der 1. und 2. Spielperiode disqualifiziert worden. Zuvor hatte der 1,88 Meter große Point Guard den Spieler der Brose Baskets, Karsten Tadda, einen Kopfstoß mit Hinzunahme beider Hände („Pushing“) in dessen Brustkorb versetzt. Diese Handlung wertete der Spielleiter als „Tätlichkeit“. Zu diesem Zeitpunkt stand es 27:27; am Ende hieß es 104:94 für die Bamberger, die in der Playoff-Serie mit 2:1 in Führung liegen.
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