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Halbfinal-Duelle am 31. Spieltag?: Bamberg gegen Ulm und Oldenburg gegen München

Halbfinal-Duelle am 31. Spieltag?: Bamberg gegen Ulm und Oldenburg gegen München

Der viertletzte Spieltag der regulären Saison schürt in dieser „englischen Woche“ die Lust auf die in drei Wochen beginnenden Playoffs - es kommt zu zwei Duellen, die man sich auch als Finalspiele um die Meisterschaft vorstellen kann. Während der Tabellenführer Brose Baskets am Mittwoch in einer Neuauflage des letztjährigen Finales den aktuellen Dritten, ratiopharm ulm empfängt, erwartet der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg den aktuellen Tabellenvierten, FC Bayern München. Wehmut dürfte unterdessen beim „Hessen-Derby“ in der Frankfurter FRAPORT-Arena vorherrschen. Das Gastspiel der LTi GIESSEN 46ers, die bereits als Absteiger feststehen, wird die vorerst letzte Auflage dieses Klassikers sein.

Das TV-Programm dieser Woche:

Mi, 19.15 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – LTi GIESSEN 46ers
kostenfreier Livestream der FRAPORT SKYLINERS auf www.sport1.de und auf www.Beko-BBL.de
Aus gegebenem Anlass der Hinweis, dass die SKYLINERS die Livestreams ihrer Heimspiele seit dieser Saison in Eigenregie produzieren und der Stream über SPORT1 als TV-Partner der Liga ausgestrahlt wird. SPORT1 selber überträgt an diesem 31. Spieltag unter der Woche keine Partie, dafür aber am nächsten Spieltag wie gewohnt am Samstagabend:

Sa, 20.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn – FRAPORT SKYLINERS
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

Di, 19.00 Uhr: (16) New Yorker Phantoms Braunschweig – (5) ALBA BERLIN



Wenn nicht in Braunschweig, wo dann? Von den letzten neun Auswärtsspielen in der Beko BBL konnte ALBA BERLIN nur eines (in Bonn) gewinnen und möchte diesen Auswärtsfluch natürlich möglichst noch vor den Playoffs beenden, zumal die Hauptstädter ja auch noch vom vierten Platz träumen. Die New Yorker Phantoms haben unterdessen ganz andere Sorgen: Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge stehen die Niedersachsen Kopf-an Kopf mit Ludwigsburg am Abgrund zur ProA und müssen dabei auch noch ohne ihren verletzten Power Forward Harding Nana auskommen. Zu verschenken gibt es also am Dienstagabend in der Volkswagenhalle wohl auf beiden Seiten nichts, auch wenn Immanuel McElroy ein Wiedersehen mit seinem früherem Mitspieler (und späterem Trainer) Sasa Obradovic feiert und Heiko Schaffartzik den Aufstieg seines „Nachfolgers“ im Nationalteam, Dennis Schröder, offenbar mit Wohlwollen betrachtet


Mi, 19.00 Uhr: (9) s.Oliver Baskets – (11) Eisbären Bremerhaven



Im Hinspiel blieb Chris McNaughton der Besuch bei seinem letztjährigen Club an der Nordsee wegen einer Verletzung noch verwehrt. Angesichts einer Galavorstellung von Dwayne Anderson (7/10 Würfe) auf der einen und einer schlappen Vorstellung der Eisbären (Wurfquote 30 Prozent) auf der anderen Seite wurden die Künste des neuen Würzburger Centers von Trainer Marcel Schröder damals auch gar nicht vermisst. Bremerhavens Trainer Douglas Spradley dagegen war in der PK zuerst sprachlos, in der Kabine dagegen umso lauter. Am Mittwoch könnte das anders werden, denn die Bremerhavener haben sich mit ihrem Sieg über Tübingen ihrer größten Absteigssorgen entledigt, während die s.Oliver Baskets bei einer weiteren Niederlage wohl ihre Playoff-Träume begraben müssen.

Mi, 19.30 Uhr: (8) Phoenix Hagen – (17) Neckar RIESEN Ludwigsburg



Es gibt derzeit sicher Bundesligahallen, in denen man leichter Punkte im Kampf um den Klassenerhalt abgreifen kann als die Hagener Enervie-Arena. Aber die Neckar RIESEN um Lucca Staiger, der zu Saisonbeginn ein Angebot der Hagener ausschlug, haben vier Spieltage vor der Endabrechnung keine Wahl mehr. Ein Hauptaugenmerk wird die Ludwigsburger Verteidigung sicher auf ihren letztjährigen Guard Mark Dorris legen, der im Hinspiel mit 29 Punkten und sechs Steals glänzte. An seinem 27. Geburtstag bezwang der im Herbst nach Hagen zurückgekehrte „Mr. Fantastic“ damit seinen Ex-Club fast im Alleingang. Die nach dem Hagener 89:68-Sieg in der Ludwigsburger Arena aufkommenden Pfiffe und Buh-Rufe kündigten bereits den wenig später vollzogenen Trainerwechsel bei den Neckar RIESEN an.

Mi, 19.30 Uhr: (6) Artland Dragons – (13) BBC Bayreuth



Auch beim Duell der beiden Spöler-Zwillinge Ben (Artland) und Tom (Bayreuth) und bei der Rückkehr von Bryan Bailey an die Stätte seiner größten Erfolge wird es keine Geschenke geben. Beide Teams haben im wahrsten Sinne des Wortes am viertletzten Spieltag nichts zu verschenken: Die Artland Dragons haben nur einen Sieg mehr als der Neunte Würzburg auf dem Konto und die Bayreuther nur einen Sieg mehr als der Siebzehnte Ludwigsburg. Artland-Trainer Stefan Koch steht dabei einmal mehr vor der Qual der Wahl: Nachdem er am Wochenende die Devise „Never change a winning team“ befolgte und erneut auf Demond Mallet verzichtete, hat ihm die Niederlage in Ludwigsburg Argumente gegeben, den Routinier am Mittwoch aufs Parkett zurückzuholen und einen anderen dr sieben ausländischen Profis auf die Tribüne zu verbannen.

Mi, 19.30 Uhr: (15) FRAPORT SKYLINERS – (18) LTi GIESSEN 46ers



Sonderlich in die Quere sind sich die FRAPORT SKYLINERS und die LTi GIESSEN 46ers in 14 gemeinsamen Bundesligajahren nie gekommen (Die Frankfurter führen in der Bilanz mit 20:7 Siegen). Es gab kein einziges Playoff-Duell. Trotzdem wird das 28. und vorerst letzte Hessen-Derby für viele Fans wohl eine etwas wehmütige Angelegenheit werden. Ein Stück 46ers-Geschichte lebt aber bei den SKYLINERS weiter, denn LaQuan Prowell und Ryan Brooks gaben im Hinspiel mit zusammen 29 Punkten ihre Abschiedsvorstellung im Gießener Trikot und schlossen sich den FRAPORT SKYLINERS an.

Mi, 19.30 Uhr: (14) Mitteldeutscher BC – (12) TBB Trier



Der Sieg im Hinspiel vor gut drei Monaten diente den Moselstädtern, um nach zuvor drei Niederlagen in Folge endlich einmal wieder jubeln zu können. Angeblich wiederholt sich Geschichte ja nicht, aber den Trierern würde dies gut tun. Das Team von Henrik Rödl hat nämlich auch vor dem Rückspiel drei Spiele in Folge verloren und benötigt angesichts des amtlichen Restprogramms (nur noch ein Heimspiel) dringend ein Erfolgserlebnis, um in der Tabelle nicht noch auf die schiefe Bahn zu geraten. Dasselbe gilt aber noch mehr für den MBC, der bei einem Sieg weniger nach zuletzt zwei Niederlagen erst recht noch nicht auf der sicheren Seite ist. Für Hoffnung sorgt im MBC-Lager aber die Rückkehr von Topscorer Chad Timberlake nach mehrwöchiger Verletzungspause.

Mi, 20.00 Uhr: (1) Brose Baskets – (3) ratiopharm ulm



Wenn nicht jetzt, wann dann? Der letzte Ulmer Sieg gegen die Bamberger liegt schon mehr als drei Jahre zurück (16. Oktober 2009). Bei insgesamt elf, oft extrem knappen Niederlagen in Folge (zuletzt 83:85 im Hinspiel) hat sich bei den Ulmern einiger Frust angestaut, den sie am Mittwoch in der Stechert-Arena bei der Neuauflage des letztjährigen Finales abbauen wollen. Die Vorzeichen sprechen – bis auf den Bamberger Heimvorteil – alle für die Ulmer, die mit 9:3 Siegen das beste Team der Rückrunde stellen und mit zuletzt fünf Siegen in Folge mit viel Rückenwind zum Meister reisen. Bei den Bambergern, die mit 7:4 Siegen nur Siebter der Rückrundentabelle sind und von ihren letzten fünf Spielen nur eines (gegen Gießen) gewonnen haben, herrscht hingegen dicke Luft und nach den Ausfällen von Maik Zirbes und Matt Walsh Verletzungs-Notstand.


Mi, 20.00 Uhr: (2) EWE Baskets Oldenburg – (4) FC Bayern München



Das Hinspiel sorgte gleich am ersten Spieltag für einen echten Paukenschlag, Zwar hatten bereits damals viele die Oldenburger auf ihrer Favoriten-Rechnung, aber mit 19 Punkten Differenz in München zu gewinnen, war dann doch ein paar dicke Schlagzeilen wert. Yannis Christopoulos, nach der kurzfristigen Entlassung von Dirk Bauermann kurz vor dem Spiel zum Headcoach befördert, bekam gleich einen Eindruck davon, welch schweren Job man ihm da angetragen hatte. Ein halbes Jahr später hat sich Ausgangslage nur geringfügig verschoben. Beide Teams zählen immer noch zum Favoritenkreis auf den Titel – die Bayern vielleicht etwas weniger, die Oldenburger etwas mehr als zu Saisonbeginn. Trotzdem sollten sich die Oldenburger nicht darauf verlassen, dass die Bayern wie am Sonntag die Frankfurter einen möglichen Sieg in letzter Sekunde noch wegwerfen.


Mi, 20.00 Uhr: (10) WALTER Tigers Tübingen – (7) Telekom Baskets Bonn



Apropos Sieg wegwerfen: Die Telekom Baskets Bonn führten im Hinspiel gegen die WALTER Tigers Tübingen 87 Sekunden vor Schluss schon 94:84 (!), um dann nach einem 0:12-Blackout in nicht einmal zwei Minuten den schon sicher geglaubten Sieg noch zu verspielen. Matchwinner für die Tübinger war mit 20 Punkten Tyrone Nash und genau um dessen Einsatz bangen die Tigers vor dem Rückspiel. Der Power Forward zog sich am Freitag eine Muskelverletzung zu, die ihn bereits am Samstag in Bremerhaven zum Zuschauen zwang. Ist das der Wink des Schicksals für die Bonner, sich die im Hinspiel verschenkten Punkte in Tübingen zurückzuholen?

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