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Hördur Vilhjalmsson macht Gebrauch von Ausstiegsoption

Hördur Vilhjalmsson macht Gebrauch von Ausstiegsoption

Der MBC muss in der kommenden Spielzeit ohne Aufbauspieler Hördur Vilhjalmsson planen. Der Isländer hatte ursprünglich noch ein Engagement bis zum Ende der anstehenden Saison, macht aber Gebrauch von der Option, sich aus seinem Vertrag herauszukaufen. Nun müssen die Wölfe die ungeplant entstandene Lücke füllen.
Schock für den Mitteldeutschen Basketball Club: Ende der Woche erreichte den Beko Basketball Bundesligisten die Nachricht, dass Hördur Vilhjalmsson den Club verlässt. Der Isländer macht von der Option Gebrauch, sich aus seinem bis 2014 gültigen Vertrag herauszukaufen und damit in der kommenden Spielzeit nicht im MBC-Trikot aufzulaufen. Der 24-Jährige kam 2011 nach Weißenfels und legte in den vergangenen zwei Jahren eine rasante Entwicklung hin, vom bis dahin völlig unbekannten Spieler zu einem Leistungsträger in der Beko BBL. Diese positive Entwicklung ging schneller, als der MBC und er selbst sich das vorgestellt haben. Der Aufbauspieler hatte einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben und ihm wäre somit auch in der kommenden Saison eine tragende Rolle im Wölfe-Team zugekommen. „Wir sind sehr traurig, dass es so gekommen ist, denn wir hätten sehr gern weiter mit Hördur gearbeitet. Wir hoffen aber, dass er seine gesteckten Ziele erreicht und den Club findet, der ihn in die sportliche Situation bringt, die er sich wünscht“, sagt Manager Martin Geissler. Auch MBC Head Coach Silvano Poropat zeigt sich enttäuscht über den Ausstieg seines Schützlings: „Ich bin sehr überrascht über diese Entscheidung, weil wir fest mit Hördur geplant haben und das habe ich ihm auch so mitgeteilt. Ich denke, es wäre für ihn persönlich ein wichtiger Schritt gewesen, noch ein weiteres Jahr hier zu spielen. Für seinen privaten und beruflichen Wert wünsche ich ihm aber alles Gute und bedanke mich für zwei tolle Jahre. Wir gehen nun auf die Suche nach einem Nachfolger.“

Hördur Vilhjalmsson feierte 2011/12 mit den Saalestädtern den direkten Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Basketballspielklasse und konnte auch dort im letzten Jahr sehr gut mithalten. Mit 9,6 Punkten war der Isländer 2012/13 drittbester Werfer des Teams, verteilte 3,0 Pässe im Schnitt und war immer für einen wichtigen Distanztreffer gut.
Die entstandene Lücke gilt es für den MBC nun zu füllen und einen adäquaten Spieler für diese Schlüsselposition zu finden.
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