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Im Göttinger

Im Göttinger "Glutofen" besticht das Menz-Team gegen Portugal durch eine tolle Defense

Gelungene Länderspielpremiere mit Publikum für die deutsche Herren-Nationalmannschaft in diesem Sommer: Im “Glutofen” der Göttinger S-Arena präsentierte sich das Team von Bundestrainer Frank Menz vor 2.607 Zuschauern im Spiel gegen Portugal vor allem in der Defensive sehr stark und gewann mit 72:45 (22:7, 12:15, 20:9, 18:11). Johannes Lischka war erfolgreichster deutscher Punktesammler (14).

Vor dem Spiel wurde Per Günther von DBB-Präsident Ingo Weiss und von DBB-Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert für sein 50. Länderspiel geehrt. Bundestrainer Frank Menz schickte anschließend Per Günther, Heiko Schaffartzik, Lucca Staiger, Alex King und Tibor Pleiß aufs Parkett. Etwas mehr als zwei Minuten mussten die deutschen Fans warten, ehe sie die ersten Punkte durch einen Dunking von Maik Zirbes bejubeln durften (2:2). Trotz der Temperaturen von rund 40 Grad auf dem Spielfeld agierte die Defense der ING-DiBa-Korbjäger extrem bissig, und Menz hielt den Druck durch viele schnelle Wechsel hoch.

Auch offensiv lief es langsam besser: Lischkas Dreier fiel zum 10:3 durch die Reuse, beim 14:3 "flüchteten" sich die Portugiesen in die erste Auszeit (7. Min.). Deutschland dominierte das Spiel und glänzte weiterhin vor allem durch die Verteidigung (26:7, 12. Min.). Portugal wirkte phasenweise regelrecht hilflos. In den Folgeminuten schlichen sich erste kleine Fehler ins deutsche Spiel, die von Portugal umgehend bestraft wurden (30:17, 19. Min.). Menz´ erste Auszeit war fällig. Zum Seitenwechsel war es trotzdem eine klare Angelegenheit (34:22).

Lischka mit starker Vorstellung
Günthers Dreier gab den Startschuss für das dritte Viertel, gefolgt von einem Treffer von Philip Zwiener (39:22, 23. Min.). Dem DBB-Team gelang es, wieder hohen Druck in der Defense zu erzeugen; einzig das Reboundverhalten der DBB-Cracks konnte man bisweilen kritisieren. Lischka bot eine starke Vorstellung und traf zum 44:26 nach 27 Minuten. Das Tempo war jetzt nicht mehr ganz so hoch wie vor der Pause, es kam häufiger zum Setplay, in dem Deutschland mehr Probleme hatte. Aber auf das Prunkstück Defense konnte man sich jederzeit verlassen (46:27, 28. Min.). Und auch offensiv kam Deutschland jetzt wieder einige Male ins Laufen und hatte die Partie nach 30 Minuten entschieden (54:31).

Der Schlussabschnitt bot dann nicht mehr allzu viele Höhepunkte. Portugal traf zwei schnelle Dreier (54:37, 32. Min.), aber Kapitän Schaffartzik brachte sein Team per Distanztreffer wieder auf Kurs. Insgesamt aber passte Menz das Auftreten in dieser Phase nicht, er bat seine Schützlinge zu einer Auszeit, um sie auf die letzten sechs Minuten einzustimmen. Ein weiterer Dreier von Schaffartzik bedeutete das 60:38 (36. Min.). Unermüdlich trieb Menz seine Spieler an, wollte nicht, dass sie auch nur eine Spur nachlassen. Das gelang auch überzeugend.

“Ich freue mich über unsere Leistung. Wir haben vieles, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Es waren extrem schwierige Bedingungen, durch die die Spieler eine enorme Belastung hatten. Nicht zufrieden bin ich mit unserem Reboundverhalten, da können wir noch einiges verbessern. Aber die Defense war größtenteils schon gut, bei 45 Gegenpunkten kann man nicht viel meckern. Auch bei der EM werde ich allen zwölf Spielern größere Spielanteile geben”, so Frank Menz in der Pressekonferenz. In den Personalien Dennis Schröder und Elias Harris werde es zeitnahe Entscheidungen geben.

Für Deutschland spielten:Niels Giffey (University of Connecticut/USA, 8), Per Günther (ratiopharm ulm, 9), Philip Zwiener (Eisbären Bremerhaven, 8), Heiko Schaffartzik (ohne Verein, 6), Karsten Tadda (Brose Baskets, 2), Lucca Staiger (FC Bayern München, 3), Tibor Pleiß (Laboral Kuxta Vitoria/ESP, 2), Bastian Doreth (Artland Dragons, 2), Andreas Seiferth (TBB Trier, 12), Maik Zirbes (Brose Baskets, 4), Alex King (ALBA BERLIN, 2), Johannes Lischka (WALTER Tigers Tübingen, 14).

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