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Jahreshauptversammlung in Berlin

Jahreshauptversammlung in Berlin

Ausbildungsfonds bis 2016 / Abstiegsregelung modifiziert / Thema „Videobeweis“ vertagt / Neue Regelung hinsichtlich der Bereitstellung der Gäste-Tickets tritt zur Spielzeit 2014/2015 in Kraft /

Der Ausbildungsfonds wird auch in den kommenden drei Jahren (bis zur Saison 2015/2016) ein fester und wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförder-Aktivitäten der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) und ihrer Vereine sein. Darauf einigten sich die Vertreter der Beko BBL-Bundesligisten auf der jüngsten Jahreshauptversammlung in Berlin. Der Ausbildungsfonds war zuletzt mit rund 750.000 Euro ausgestaltet und wird unter anderem für Ausbildungsprämien, vereinsübergreifende Projekte, Jugend-Trainer-Stipendien oder für die Prämierung von Nachwuchsarbeit verwendet.

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde zur Saison 2008/2009 gegründet und hat das Ziel, den Nachwuchs im deutschen Basketball zu fördern. Neben den Vereinen aus der Beko BBL gehören seit der Saison 2011/2012 auch alle Vereine der ProA und ProB dem Ausbildungsfonds an. Dieser speist sich aus finanziellen Mitteln (jährlich feste Basiseinzahlungen sowie variable Einzahlungen, deren Größe von den Transferaktivitäten der Vereine abhängen). Die Basiseinzahlungen der Beko BBL-Vereine erfolgen durch einen jährlichen Grundbetrag pro Verein und Saison in Höhe von 3.000 Euro, die der ProA-Vereine in Höhe von 1.500 Euro und die der ProB-Vereine in Höhe von 750 Euro. Variable Einzahlungen werden bei Spielertransfers fällig. Die Einzahlungshöhe beträgt je Neu-Verpflichtung 3.000 Euro (Beko BBL), 1.500 Euro (ProA) beziehungsweise 750 Euro (ProB).

Videobeweis auf Saison 2014/2015 vertagt

Auf der Managertagung sprachen sich die Vertreter der Beko BBL-Klubs dafür aus, das Thema „Einführung des Videobeweises“ auf die Saison 2014/2015 zu vertagen. „So lange wir nicht die Komplett-Abdeckung mit Bewegtbildern aus allen 18 Erstliga-Arenen nach vorgegebenen, neutralen Standards gewährleisten können, erscheint es uns zum aktuellen Zeitpunkt nicht ratsam, diesen Punkt in unseren Regularien zu verankern“, sagte Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Gäste-Tickets: Neue Regelung ab der Saison 2014/2015

Intensiv diskutiert wurde zudem das Thema der Kartenbereitstellung für die Gästefans. Der im Juli dieses Jahres von den Beko BBL-Klubs getroffene Beschluss, dass den Gästefans maximal 300 Tickets zur Verfügung stehen, wird aus Gründen „des Vertrauensschutzes und der Praktikabilität“ (Jan Pommer) zur Saison 2013/2014 beibehalten. Zur Saison 2014/2015 gilt dann eine modifizierte Regelung, die besagt, dass stets sieben Prozent des gesamten Kartenkontingents für Gästefans bereitgehalten werden müssen, mindestens aber 300 Tickets. Die am 2. Oktober beginnende Spielzeit soll für eine Evaluation der Gesamtsituation der Gästefans genutzt werden.

Abstiegsregelung modifiziert

Zur Saison 2013/2014 modifiziert wurde die Abstiegsregelung: Sollte ein Verein vorzeitig aus dem Wettbewerb ausscheiden, steht dieser, gemäß Ausschreibung, Ziffer 5.3., als erster Absteiger fest – und es gibt nur noch einen weiteren sportlichen Absteiger. Sollten zwei Mannschaften den Wettbewerb nicht beenden können, gäbe es keinen sportlichen Absteiger. In der Spielzeit 2012/2013 galt die Regelung, dass es im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Wettbewerb zusätzlich zwei sportliche Absteiger gegeben hätte. „Die bisherige Regelung haben wir auf den Prüfstand gestellt und sind dabei zu einer Modifikation gekommen, die von den Vereinen gewünscht worden war“, erklärte Jan Pommer.

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