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Klassiker: Oldenburg gegen Bonn / Franken-Derby in Bamberg

Klassiker: Oldenburg gegen Bonn / Franken-Derby in Bamberg

Am 6. Spieltag spielt die Musik im Norden: Der ungeschlagene Zweite Oldenburg muss seine weiße Weste gegen den Dritten Bonn verteidigen, und die ebenfalls ungeschlagenen Bayern spielen in Bremen gegen die Eisbären. Dazu gibt es das Ost-Derby zwischen Berlin und dem MBC, sowie das Franken-Derby zwischen den Brose Baskets und medi bayreuth.

TV-Termin:

Paarung: FRAPORT SKYLINERS – Ludwigsburg (Samstag, 18.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn soll um 18.00 Uhr sein.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS und auf www.Beko-BBL.de.

 

Sa, 18.30 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (13) – MHP RIESEN Ludwigsburg (6)

Status Quo: Am letzten Spieltag der Saison 2012/13 standen sich beide Clubs in einem Endspiel um den Klassenerhalt gegenüber. Die Frankfurter gewannen 77:72 und die Ludwigsburger stiegen ab, um mit einer Wildcard zurückzukehren. Beim erneuten Aufeinandertreffen geht es noch nicht konkret ums Überleben, aber wer weiß heute schon, wie die Tabelle nach 33 Spieltagen aussehen wird? Frankfurt hat unter der Woche mit dem bisherigen Bamberger Johannes Richter einen weiteren Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen.

Duell im Fokus: Nachdem sie am letzten Spieltag erfolgreich Braunschweigs Topscorer Isaiah Swann aus dem Spiel genommen haben (im Schnitt 15 Punkte, gegen Ludwigsburg 0), werden Mario Stojic und Keaton Grant ihre kombinierten Defensivkünste am Samstag wohl auf Frankfurts Liga-Topscorer Andy Rautins (19,2 Punkte pro Spiel) konzentrieren.

Zahlen, bitte: Ludwigsburg (84 Prozent) und Frankfurt (82) weisen neben dem Tabellenführer München (82) die beste Freiwurfquote in der Beko BBL auf, was man durchaus auch als Indiz für die hohe Konzentration werten darf, mit der beide Mannschaften agieren. Aus dem Feld ist die Wurfauswahl bei den MHP Riesen (42) und den FRAPORT SKYLINERS (45) nicht ganz so gut.

Die ewige Bilanz:13:10 für Frankfurt

Bewegte Bilder: Das Abstiegsduell der vergangenen Saison:

Sa, 19.00 Uhr: ALBA BERLIN (10) – Mitteldeutscher BC (16)

Status Quo: Das „Ost-Derby“ erlebt seine 17. Auflage. Die geografische Nähe spiegelt sich vor allem im MBC-Kader wieder, in dem mit Sascha Leutloff, Oliver Clay und dem Youngster Leon Friederici gleich drei Berliner stehen. Auch der Dresdener Walter Simon spielte in jungen Jahren für ALBA 2 in der Regionalliga. Oliver Clay verpasst das Derby allerdings verletzungsbedingt und auch Berlin muss mit Leon Radosevic (fällt mit einer Sprunggelenksverletzung für sechs Wochen aus) auf einen wichtigen Rotationsspieler verzichten.

Duell im Fokus: David Logan (30 Jahre, 185 cm) und  Adonte Josh Parker (24, 183) sind mit im Schnitt 14 Punkten die Topscorer ihrer Mannschaften. Der eine spielte in der letzten Saison für den Europaligisten Maccabi Tel Aviv, der andere in der ProB für die Bayer Giants Leverkusen.

Zahlen, bitte: Mit ihrer Punktausbeute liegen die Berliner (74,7 pro Spiel) und der MBC (72,0) gar nicht so weit auseinander. Den Unterschied dürfte in diesem Spiel aber die Verteidigung ausmachen. Da ist Berlin nämlich mit im Schnitt nur 63 Gegenpunkten klar die Nummer eins in der Liga, die Weißenfelser mit 83,6 Viertletzter.

Die ewige Bilanz: 14:2 für Berlin

Weise Worte: „Für den Fall, dass du selber nicht triffst, musst du eben Körbe verhindern.“ (Berlins Small Forward Reggie Redding im Berliner Tagesspiegel).

Bewegte Bilder: Im Eurocup gab es unter der Woche in Berlin einen Sieg gegen Saragossa:

Sa, 19.00 Uhr: Phoenix Hagen (5) – New Yorker Phantoms Braunschweig (7)

Status Quo: Beide Mannschaften wurden nach einem gelungenen Saisonstart am vergangenen Spieltag durch Niederlagen in Bonn bzw. Ludwigsburg auf den Boden der Realität zurückgeholt. Für eine von beiden wird am Sonntag die nächste Ernüchterung folgen. Während die Hagener beim 86:105 in Bonn vor allem im Schlussviertel unter die Räder kamen, riss die Braunschweiger in Ludwigsburg ein schwaches zweites Viertel ins Verderben. 

Duell im Fokus: Nikita Khartchenkov, der von 2006 bis 2008 im Braunschweiger Trikot in der Beko BBL debütierte, lief am letzten Spieltag in Bonn mit fünf von sieben Dreiern (21 Punkte) heiß und möchte das gegen sein Ex-Team sicher gerne wiederholen. Bei den Phantoms spielt auf seiner Position jedoch Immanuel McElroy, der zwar sieben Zentimeter kürzer ist, aber schon so manchen größeren Spieler hat verzweifeln lassen. 

Zahlen, bitte: Die New Yorker Phantoms führen die Statistik mit im Schnitt 9,2 Steals an und haben gute Chancen, diese Spitzenstellung am Samstag auszubauen. Phoenix Hagen verzeichnet nämlich mit Abstand die meisten Ballverluste (18 pro Spiel) in der Beko BBL.

Die ewige Bilanz: 5:3 für Hagen

Sa, 19.00 Uhr: ratiopharm ulm (9) – TBB Trier (12)

Status Quo: Beide Kontrahenten sammelten nach einem durchwachsenen Saisonstart am fünften Spieltag beim MBC bzw. gegen Tübingen wichtige Punkte. Für den Sieger geht es weiter aufwärts, für den Verlierer indes zurück auf “Los“. Während Thorsten Leibenath in Ulm inzwischen wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen kann, steht für Henrik Rödl hinter dem Comeback von Andreas Seiferth noch ein dickes Fragezeichen.

Duell im Fokus: In Abwesenheit des verletzten Andy Seiferth hat sich Triers zweiter Center Vitalis Chikoko in den letzten Wochen in den Vordergrund gespielt und machte beim 79:71 gegen Tübingen mit 23 Punkten und sechs Rebounds sein bisher bestes Spiel in der Beko BBL. Doch auch sein Gegenüber Trent Plaisted deutete mit Double-Doubles in den letzten beiden Bundesligaspielen sowie im Schnitt 16 Punkten und zehn Rebounds im Eurocup an, dass die Fußstapfen von John Bryant für ihn nicht unbedingt zu groß sind.

Zahlen, bitte: Mit 50 Rebounds stellten die Ulmer am letzten Spieltag beim MBC einen neuen Saisonrekord auf. Über die ersten fünf Spieltage sind die Ulmer mit im Schnitt 38,2 Rebounds in der Beko BBL aber nur die Nummer vier. Mehr Rebounds im Schnitt sammeln Vechta (43,2), Hagen (41,3) und … Trier (39,6)!

Die ewige Bilanz: 17:7 für Ulm

Bewegte Bilder: Der Kantersieg der Ulmer beim MBC:

Sa, 20.00 Uhr: Artland Dragons (4) – s.Oliver Baskets (17)

Status Quo: Platzt der Knoten für die s.Oliver Baskets ausgerechnet in Quakenbrück, wo in dieser Saison schon Berlin und Bamberg verloren haben? Die Vorzeichen stehen eher schlecht, denn nach Maxi Kleber fehlt im Frontcourt nun auch Jason Boone, was dem zuletzt als siebten Ausländer pausierenden Lamont Mack eine neue Chance in  der Rotation eröffnet.

Duell im Fokus: Die beiden kleinen Spielmacher David Holston und Tweety Carter glänzten am letzten Wochenende nicht gerade mit hochprozentigen Wurfquoten: Holston traf in Vechta nur fünf von 14 Würfen aus dem Feld (39 Prozent), Carter gegen Berlin gar nur einen von neun (11 Prozent).

Zahlen, bitte: Die s.Oliver Baskets weisen mit 41,8 Prozent die zweitbeste Dreierquote der Beko BBL auf, die Artland Dragons sind hier mit 32,4 Prozent nur auf Platz 13. Genau umgekehrt verhält es sich bei den Zweiern: Hier sind die Dragons mit 52,7 Prozent Siebter, die Würzburger mit 46,9 Prozent nur auf Platz 15. Unter dem Strich ergibt das für Artland eine Feldwurfquote von 45,6 Prozent (Platz 6) und für Würzburg von 44,6 Prozent (Platz 10).

Die ewige Bilanz: 3:1 für Artland

Bewegte Bilder: Gegen Berlin und Alex King präsentierte sich das Würzburger Team am vergangenen Wochenende im TV-Spiel von SPORT1 zumindest kampfstark:

Sa, 20.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (14) – RASTA Vechta (15)

Status Quo: Beide Mannschaften stehen stehen bei einer Bilanz von 1:4 Siegen am Scheideweg: Der Verlierer fällt in die Abstiegszone zurück, der Gewinner rückt näher ans Mittelfeld der Tabelle.  Für Trainer Patrick Elzie ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit, denn von 2004 bis 2006 war er Headcoach der Tübinger. In der turbulenten zweiten Saison, die für Elzie bei den Tigers seinerzeit schon im Januar zu Ende war, hieß sein Spielmacher Igor Perovic.

Duell im Fokus: Center Dirk Mädrich feiert mit dem Aufsteiger ein starkes Comeback in der Beko BBL und ist mit im Schnitt 14,6 Punkten (und einer Dreierquote von 56 Prozent!) sogar Topscorer der RASTA-Männer. Wen wird Tübingens Trainer auf ihn ansetzen? Den jungen Bogdan Radosavljevic, den Routinier Aleksandar Nadjfeji oder Robert Oehle?

Zahlen, bitte: Das könnte an der Freiwurflinie eine Nervenschlacht geben, denn mit  Tübingen (66 Prozent) und Vechta (63 Prozent) treffen die beiden freiwurfschwächsten Teams der Liga aufeinander. Aus dem Feld treffen beide ihre Würfe zu 45 Prozent, aber während Tübingen daraus nur 69,2 Punkte pro Spiel macht (Platz 17 in der Liga-Statistik), markiert Vechta 82,6 Zähler pro Spiel (Platz 5).

Die ewige Bilanz: 0:0

So, 16.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (18) – FC Bayern München (1)

Status Quo: Wenn der FC Bayern auf der Gästeliste steht, kommen die Eisbären ihnen immer 65 Kilometer Kilometer entgegen und verlegen ihr Heimspiel in die große Arena nach Bremen. Bisher ging diese Rechnung stets auf. Es kamen jeweils knapp 10.000 Zuschauer und die Eisbären gewannen 73:71 bzw. 74:72. Aber noch nie lagen die beiden Clubs in der Tabelle so weit auseinander wie derzeit.

Duell im Fokus: Bremerhavens Spielmacher Darius Adams markierte in den letzten drei Spielen gegen Frankfurt, in Braunschweig und gegen Bamberg jeweils exakt 20 Punkte. Kann er diese Serie auch gegen Malcolm Delaney fortführen?

Zahlen, bitte: Bei einer Niederlage stünden die Eisbären bei 0:6 Siegen. Einen solchen Fehlstart verzeichneten in den vergangenen sieben Jahren in der Beko BBL nur fünf Clubs: Tübingen (2011/12) und Gießen (2009/10) zogen anschließend im weiteren Saisonverlauf noch den Kopf aus der Schlinge. Düsseldorf (2010/11), Jena (2007/08) und Nürnberg (2006/07) standen auch nach 34 Spieltagen noch am Tabellenende und stiegen ab.

Die ewige Bilanz: 2:2.

Weise Worte: „Die Eisbären sind mit dem falschen Fuß in die Saison gestartet. Trotzdem zeigt die Mannschaft eine tolle Moral und wird in den kommenden Wochen Siege einfahren.“ - Chris Fleming nach dem 86:74 der Brose Baskets an der Nordsee.

Am Rande der Bande: Die Zuschauer in Bremen lassen sich von der 0:5-Bilanz der Eisbären nicht abschrecken. Am Donnerstag waren schon 8.000 Tickets für das Spiel in der ÖVB-Arena verkauft.

Bewegte Bilder: Zuvor steht für die Bayern aber am Freitag noch das Euroleague-Heimspiel gegen den italienischen Meister Siena an:

So, 17.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (2) – Telekom Baskets Bonn (3)

Status Quo: Die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinales (Oldenburg gewann 3:2) ist auch ein Duell zweier deutscher Eurocup-Vertreter. Beide machten unter der Woche in Frankreich ganz unterschiedliche Erfahrungen:  Während die Oldenburger mit einer traumhaften Dreierquote von 67 Prozent (12/18) Elan Chalon 82:71 bezwangen, verspielten die Telekom Baskets in Gravelines ihre Siegchance mit einem 1:20-Blackout im zweiten Viertel und verloren 66:74.

Duell im Fokus: Jared Jordan ist auch in dieser Saison mit im Schnitt 7,8 Assists wieder der beste Passgeber der Liga, muss sich in Oldenburg aber gegen zwei exzellente Verteidiger, Dru Joyce und Chris Kramer, durchsetzen. In der letztjährigen Playoff-Serie ließ Jordan sich davon nicht beeindrucken und legte auch gegen Oldenburg sechs Assistenten pro Spiel auf.

Zahlen, bitte: 10:5 heißt es hier für Oldenburg. Während der Vizemeister neun Spieler aus der Rotation sowie den Trainer gehalten hat, sind beim Bonner Kader nur fünf Gesichter bereits aus der vergangenen Saison bekannt.

Die ewige Bilanz: 21:18 für Bonn.

Bewegte Bilder: Hier noch mal das fünfte Viertelfinale aus dem Frühjahr zwischen den beiden Clubs:

So, 19.00 Uhr: Brose Baskets (8) – medi bayreuth (11)

Status Quo: Die Brose Baskets, die sich zuletzt in Bremerhaven schwerer als erwartet taten und am Donnerstag in Madrid böse unter die Räder kamen, haben ihren Rhythmus immer noch nicht gefunden. Dasselbe kann man aber auch über die Bayreuther sagen, welche die ihnen zugeschriebene Rolle als Geheimfavorit zuletzt weder in München (70:103) noch daheim gegen Oldenburg (65:78) unterstreichen konnten. Zudem muss Bayreuth auf den an der Schulter verletzten Bryan Bailey verzichten und den am Donnerstag verpflichteten Ersatzmann Sead Sehovic erst noch ins Team integrieren. Bleibt also im Franken-Derby doch wieder alles beim Alten?

Duell im Fokus: Ronald Burrell lieferte sich schon im letztjährigen Playoff-Finale mit Oldenburg ein spannendes Duell mit Sharrod Ford, dem er jetzt nach einem starken Start in die neuen Saison als Bayreuths Topscorer (17,6 Punkte pro Spiel) mit noch mehr Selbstvertrauen gegenübertreten kann.

Zahlen, bitte: Dass der Serienmeister noch nicht in Schwung ist, kann man unter anderem an den Dreiern ablesen. Trieben die Brose Baskets ihre Gegner in der letzten Saison noch mit zehn Dreiern pro Spiel (bei einer Wurfquote von 40 Prozent) regelmäßig zur Verzweiflung, sind sie aus der Distanz in dieser Saison mit 6,6 Dreiern bei einer Quote von 34 Prozent deutlich ungefährlicher.

Die ewige Bilanz: 8:0 für Bamberg.

Weise Worte: „Wir haben das bekommen, was wir verdient haben.“ – Chris Fleming nach der 58:98-Klatsche bei Real Madrid.

Bewegte Bilder: Für alle Masochisten unter den Bamberg-Fans der SPORT1-Bericht über die Partie im Madrid:

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