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Krisenspiel: Bayreuth gegen Ulm / Pokern: Bonn – Berlin / Punktefestival?: Hagen gegen Bayern /...

Krisenspiel: Bayreuth gegen Ulm / Pokern: Bonn – Berlin / Punktefestival?: Hagen gegen Bayern /...

Der 7. Spieltag in der Vorschau: Der ungeschlagene Tabellenführer Bayern München kann dem Wochenende gelassen entgegen sehen. Während sie am Sonntag in eigener Halle ein Schützenfest gegen Hagen anstreben, treffen am Samstag im Klassiker zwischen Bonn und Berlin zwei der schärfsten Verfolger aufeinander. Auch die anderen beiden erst mit einer Niederlage belasteten Verfolger aus Oldenburg (in Ludwigsburg) und Quakenbrück (beim MBC) müssen auswärts antreten. Am Tabellenende ist unterdessen im Kellerderby zwischen Würzburg und Bremerhaven für einen der beiden Kontrahenten der erste Saisonsieg fällig.

TV-Termine:

Paarung: Ludwigsburg – Oldenburg (Samstag, 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.25 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der MHP Riesen und auf www.Beko-BBL.de.

Paarung: Bonn – Berlin (Samstag, 20.05 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream auf www.Beko-BBL.de.

Sa, 19.00 Uhr: s.Oliver Baskets (17) – Eisbären Bremerhaven (18)

Status Quo: Hand aufs Herz: Wer hat zu Saisonbeginn diese beiden Mannschaften mit 0:6 Siegen am Tabellenende erwartet? Auch am letzten Spieltag sahen beide nicht wie Absteiger aus, denn Würzburg brachte die Artland Dragons beim 74:79 in Quakenbrück genauso ins Schwitzen wie die Eisbären Bayern München beim 70:77 in Bremen. Die Würzburger müssen ab sofort ohne Jamal Boykin auskommen, dessen Interimsvertrag ausgelaufen ist. Dafür legte Maxi Kleber am letzten Spieltag mit elf Punkten und acht Rebounds in Quakenbrück ein tolles Comeback hin.

Duell im Fokus: Die Spielmacher Demond „Tweety“ Carter und Darius Adams sind in beiden Mannschaften als Topscorer und beste Passgeber die mit Abstand effektivsten Spieler. Vieles spricht dafür, dass derjenige, der diese Rolle am Samstag besser erfüllt, sein Team damit zum Sieg führt.

Zahlen, bitte: Während die Eisbären am Tabellenende nicht nur 0:6 Siege, sondern auch die größte negative Korbdifferenz (-87, also im Schnitt –15 pro Spiel) aufweisen, haben die Würzburger ihre Spiele nur mit im Schnitt sechs Punkten Differenz verloren. Bayreuth und Frankfurt haben mit einer fast identischen Korbdifferenz schon je zwei Siege auf dem Konto.

Die ewige Bilanz: 3:1 für Würzburg.

Bewegte Bilder: Vergangenes Wochenende verloren die Eisbären in Bremen nur knapp gegen die Bayern:

Sa, 19.30 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (8) – WALTER Tigers Tübingen (15)

Status Quo: Braunschweigs letztjähriger Mannschaftskapitän Nils Mittmann kehrt an als neuer Kapitän der WALTER Tigers an seine alte Wirkungsstätte zurück. Aus Tübinger Sicht überstrahlt indes eine andere Personalie diese Begegnung, denn Spielmacher Branislav Ratkovica, der bereits von 2008 bis 2011 sehr erfolgreich für die Tigers spielte, ist zurückgekehrt und soll den schwach in die Saison gestarteten Schwaben anstelle des in der letzten Woche entlassenen Ben Simons auf die Beine helfen.

Duell im Fokus: Die Topscorer beider Mannschaften sind die Shooting Guards Isaiah Swann (15,8 Punkte / Dreierquote 45 Prozent) und Alex Harris (14,7 Punkte / Dreierquote 38 Prozent).

Zahlen, bitte: Die Braunschweiger sind mit 3:0 Heimsiegen eine von fünf in eigener Halle noch ungeschlagenen Mannschaften. Die Tübinger sind mit einer Auswärtsbilanz von 0:3 eines von fünf auswärts noch sieglosen Teams. Die Phantoms klauen die meisten Bälle in der Liga (im Schnitt 8 Steals), die Tübinger verzeichnen die drittmeisten Ballverluste (15,8 pro Spiel).

Die ewige Bilanz: 16:5 für Braunschweig

Weise Worte: „Das war das schlechteste Spiel unter meiner Leitung als Cheftrainer“, zitiert der Reutlinger Generalanzeiger den Tübinger Headcoach Igor Perovic nach dem 62:71 gegen Vechta. Manager Robert Wintermantel: „Es ist bei jedem Spiel 5 vor 12 – und ich habe nicht den Eindruck, dass alle Spieler das verstanden haben.“

Bewegte Bilder: Hier noch mal die Heimniederlage der Tigers gegen den Aufsteiger:

Sa, 19.30 Uhr: MHP Riesen Ludwigsburg (7) – EWE Baskets Oldenburg (4)

Status Quo: Mit der 75:86-Heimniederlage gegen Bonn im Hinterkopf und einem Eurocup-Verlängerungssieg über Zagreb in den Knochen könnte das Gastspiel bei den zuletzt zweimal in Folge glücklich siegreichen Ludwigsburgern für den Vizemeister zu einer heiklen Angelegenheit werden. Auch im November wird dabei vorerst Andrea Crosariol den noch nicht wieder einsatzfähigen Center Adam Chubb vertreten.

Duell im Fokus: Vor zwei Jahren von John Patrick nach Würzburg in die Beko BBL geholt, besucht Chris Kramer im Oldenburger Trikot seinen Entdecker und trifft dabei auf dem Parkett auf seinem alten Kumpel Keaton Grant aus vier gemeinsamen College-Jahren (2006 – 2010) an der Purdue University.

Zahlen, bitte: Die Oldenburger haben in ihren bisherigen fünf Saisonspielen nur ein Reboundduell gewonnen (38:36 in Frankfurt). Die MHP Riesen haben in sechs bisherigen Spielen insgesamt dreimal besser gereboundet als ihre Gegner und am letzten Spieltag in Frankfurt sogar die Bretter mit 45:29 Rebounds dominiert.

Die ewige Bilanz: 17:5 für Oldenburg

Bewegte Bilder: Der Comeback-Sieg der Ludwigsburger in Frankfurt:

Sa, 19.30 Uhr: Mitteldeutscher BC (16) – Artland Dragons (3)

Status Quo: Der MBC muss nach vier Niederlagen in Folge allmählich mal wieder punkten, um den Kontakt zum Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Artland Dragons (5:1 Siege) um den ehemaligen Weißenfelser Guido Grünheid sind in dieser Situation ein denkbar schwerer Gegner.

Duell im Fokus: Mit Adonte Josh Parker und David Holston treffen zwei der charismatischsten Spielmacher der Beko BBL aufeinander. Holston bedient dabei mit 4,7 Assists häufiger seine Mitspieler, während Parker die Sache mit zwölf Würfen pro Spiel lieber selber in die Hand nimmt.

Zahlen, bitte: Der Mitteldeutsche BC kassierte an den ersten sechs Spieltagen die meisten Gegenpunkte (84 pro Spiel) und ermöglichte seinen Gegnern die besten Wurfquoten (im Schnitt 52 Prozent aus dem Feld).

Die ewige Bilanz: 4:4

Weise Worte: „Es ist eine großartige Leistung, in Zeiten, wo man nur an Geld und die Karriere denkt, dass ein Spieler wie Sascha einem Club für sieben Jahre treu bleibt,“ gratuliert MBC-Trainer Silvano Poropat Sascha Leutloff, der am Samstag sein 200. Spiel für die Mitteldeutschen bestreitet.

Sa, 19.03 Uhr: medi Bayreuth (14) – ratiopharm ulm (10)

Status Quo: Nach drei Niederlagen in Folge haben die Bayreuther nichts mehr zu verschenken und reagierten entsprechend zügig auf die Schulterverletzung von Bryan Bailey. Mit Sead Sehovic wird schon am Samstag ein starker Ersatzmann auflaufen, der bereits in der Saison 2011/12 in Oldenburg unter Trainer Predrag Krunic spielte. 

Duell im Fokus: An den ersten sechs Spieltagen konnte niemand in der Beko BBL Ronald Burrell stoppen, der regelmäßig zweistellig punktet (im Schnitt 17,5) und dazu noch 6,8 Rebounds pro Spiel sammelt. Vielleicht gelingt es ja Ulms Geheimwaffe Matt Howard, die Kreise des Bayreuther Power Forwards zu stören? 13 Punkte und zehn Rebounds gegen Trier waren am letzten Spieltag schon mal eine Ansage.

Zahlen, bitte: An den Dreiern liegt es nicht, dass die Ulmer in dieser Saison so schwer in Fahrt kommen. Die fallen nämlich mit 40,6 Prozent sogar besser als in der letzten Saison. Nur Bayern München (42,1 Prozent) trifft aus der Distanz noch besser.

Die ewige Bilanz: 7:1 für Ulm

Bewegte Bilder: Thorsten Leibenath war nach Ulms Niederlage gegen Trier stinksauer:

Sa, 20.00 Uhr: TBB Trier (11) – FRAPORT SKYLINERS (13)

Status Quo: Die Trier schweben nach ihrem Sieg in Ulm auf Wolke sieben, während die FRAPORT SKYLINERS nach einer auf die Heimniederlage gegen Ludwigsburg folgenden turbulenten Woche im Tiefflug an die Mosel reisen. Nicht nur, dass Trainer Gordon Herbert Spielmacher Dawan Robinson raus geworfen hat. In letzter Sekunde platzte auch noch Verpflichtung von Kevin Foster, der eigentlich den verletzten Quantez Robertson ersetzen sollte, aber den Medizincheck nicht bestand.

Duell im Fokus: Trier spielt mit drei Kanadiern gegen den kanadischen Trainer der SKYLINERS, Gordon Herbert, und seinen kanadischen Topscorer, Andy Rautins. Eine emotionale Sache wird dieses Kanadier-Treffen vor allem für Jermaine Bucknor, der 2010/11 selber für die Frankfurter spielte. Einen kanadischen Gegenspieler für ihren Ex haben die Frankfurter aber nicht im Aufgebot. Da muss Bucknor wohl mit dem Deutschen Danilo Barthel oder dem US-Amerikaner Jacob Burtschi Vorlieb nehmen

Zahlen, bitte: Was steckt hinter dem jüngsten Trierer Höhenflug? Sicher nicht zuletzt die Tatsache, dass die Schützlinge von Henrik Rödl auch ohne den verletzten Nationalcenter Andy Seiferth die drittmeisten Rebounds (38,5 pro Spiel) in der Beko BBL sammeln.

Die ewige Bilanz: 17:12 für Frankfurt

Bewegte Bilder: Frankfurts deutscher Rookie Kevin Bright ist erst 21 Jahre, aber keineswegs schüchtern auf dem Parkett:

Sa, 20.05 Uhr: Telekom Baskets Bonn (2) – ALBA BERLIN (8)

Status Quo: Nicht immer war dieser Klassiker in den letzten Jahren ein solches Spitzenspiel. Mit nur jeweils einer Niederlage zählen Bonn und Berlin zu den schärfsten Verfolgern der noch ungeschlagenen Bayern, aber nur der Sieger wird am Tabellenführer dran blieben. Auf jeden Fall ein Saisonhöhepunkt wird diese Begegnung für den im Sommer vom Rhein an die Spree gewechselten Jonas Wohlfarth-Bottermann, der am Samstag zum ersten Mal als Gegner auf dem Parkett des Telekom Domes steht.

Duell im Fokus: Ob Sasa Obradovic und Matthias Fischer in ihren beiden gemeinsamen Kölner Jahren zum Zeitvertreib zwischen den Spielen die eine oder andere Poker-Partie ausgezockt haben? Was die beiden Trainer vor dem Klassiker abziehen, deutet darauf hin. Während der Bonner Trainer die Berliner darüber rätseln lässt, ob Rückkehrer Tony Gaffney am Samstag auflaufen wird, kontert der ALBA-Headcoach, indem er den gerade neu verpflichteten Center Uros Slokar mit an den Rhein nimmt – natürlich ohne zu sagen, ob der schon spielen wird oder nicht.

Zahlen, bitte: Vor zweieinhalb Wochen standen sich beide Mannschaften schon einmal im Rahmen des Eurocups in Bonn gegenüber. Die Berliner erwischten dabei ein Sahnetag an der Dreierlinie (12/17 = 70 Prozent), worauf die Baskets keine Antwort fanden und 65:86 verloren. In der Bundesliga steht die Berliner Dreierquote nach vier Spielen bei 32 Prozent.

Die ewige Bilanz: 31:21 für Berlin

Bewegte Bilder: Im Eurocup gab es für Bonn eine deftige Heimniederlage gegen Berlin:

So, 16.00 Uhr: RASTA Vechta (12) – Brose Baskets (5)

Status Quo: Auswärts schon zweimal erfolgreich, warten die Fans des Aufsteigers immer noch auf den ersten Heimsieg im RASTA-Dome. Gegen die Artland Dragons hatte Richie Williams diesen Sieg schon in der Hand, aber der Korbleger drehte sich noch einmal aus dem Korb heraus. Den Brose Baskets bleibt nach ihrem wichtigen Euroleague-Heimspiel gegen Efes Istanbul am Freitag nicht viel Zeit, um sich auf die unbeschwerten RASTA-Männer einzustellen.

Duell im Fokus: Vechtas US-Spielmacher Richard Williams ist mit im Schnitt 13,3 Punkten, sieben Assists und sechs Rebounds der effektivste Spieler in der Beko BBL. Das riecht stark nach einer Sonderaufgabe für den besten Verteidiger der Liga, Anton Gavel.

Zahlen, bitte: Bei den Spielen von RASTA Vechta fliegen die Bälle wilder herum als bei anderen Begegnungen. Der Aufsteiger verzeichnet die zwar selber meisten Rebounds in der Liga (42,3 pro Spiel). Auf der anderen Seite fallen aber auch den Gegnern in Spielen gegen Vechta 38,3 Abpraller pro Spiel in die Hände, was der zweithöchste Wert in der Statistik der Beko BBL ist.

Die ewige Bilanz: 0:0

Bewegte Bilder: Der zweite Auswärtssieg des Aufsteigers – diesmal in Tübingen:

So, 17.00 Uhr: FC Bayern München (1) – Phoenix Hagen (9)

Status Quo: Phoenix Hagen hat am letzten Spieltag in der Schlussphase leichtfertig eine Elf-Punkte-Führung verspielt und 100:105 verloren. Sich diese in eigener Halle verschenkten Punkte auswärts ausgerechnet beim Tabellenführer zurückzuholen, erscheint aber wenig realistisch.

Duell im Fokus: Hagens neuem Spielmacher Henry Dugat waren in den bisherigen Spielen die Fußstapfen seines Vorgängers Davin White noch zu groß. Vor allem in der Crunchtime verlor er zu oft die Kontrolle über das Spiel. Ob der Knoten ausgerechnet gegen Bayerns Malcolm Delaney platzt?

Zahlen, bitte: In der letzten Saison verloren die Hagener im Audi Dome 83:119. In eigener Halle unterlagen die Westfalen den Bayern gar 97:123. Beides markierte die höchsten Scores in der gesamten Bundesligasaison 2012/13.

Die ewige Bilanz: 4:0 für München

Weise Worte: „Bei Ulm wusstest du: Stoppst du John Bryant, verbesserst du deine Chancen deutlich. Bei den Bayern macht das kaum einen Unterschied“ (Hagens Trainer Ingo Freyer).

Bewegte Bilder: Am Donnerstag hätten die Bayern fast beim Euroleague-Champion Olympiakos Piräus gewonnen:

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