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Lernen aus der Praxis: Wie regionale Klubs Schul-Kids begeistern

Lernen aus der Praxis: Wie regionale Klubs Schul-Kids begeistern

Nachdem im März dieses Jahres in Paderborn der erste Workshop der „Projektgruppe Schule“ stattgefunden hatte, kamen Anfang April in Heidelberg weitere Schulsportbeauftragte von ProA- und ProB-Ligisten zusammen, um über die Entwicklungen in diesem wichtigen Bereich der Nachwuchsförderung zu diskutieren und Handlungsansätze zu erarbeiten.
1366292771/img_7.JPGEingeladen zu der zweitägigen Veranstaltung hatte erneut der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Einrichtung der Beko Basketball Bundesliga und der AG. 2. Basketball-Bundesliga. Unter der Regie von Florian Gut (Abteilung Sport der Beko BBL) und Mario Probst (Leiter der Basketballakademie Ludwigsburg und Mitglied der „Projektgruppe Schule“) wurden zunächst die grundlegenden Erfolgsfaktoren für das Schulprogramm eines Bundesliga-Vereins erarbeitet. Im Anschluss daran wurden unter anderem die Nachwuchs-Aktivitäten der SpVgg Roth vorgestellt. So erläuterte Andreas Dobler den insgesamt 15 Teilnehmern aus den Standorten Braunschweig, Breitengüßbach, Crailsheim, Ehingen, Frankfurt, Gotha, Göttingen, Heidelberg, Kirchheim und Stahnsdorf, wie die Spielvereinigung, die über begrenzte finanzielle Ressourcen verfügt, in sehr kurzer Zeit auf kreative Art und Weise ein Schulprogramm aufgesetzt hat, das sehr gut angenommen wird. Zugleich machte er kein Hehl daraus, dass sein Verein von der Strahlkraft der Brose Baskets profitiere. Das Knowhow der Bamberger wird genutzt, um sich auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln. „Nicht nur die Erst-, sondern auch die ProA- und ProB-Ligisten sind in ihren Regionen die Leuchttürme. Das Wissen um den Aufbau von Programmen und Strukturen steht zur Verfügung und sollte genutzt werden“, erklärte Florian Gut.

Für ihn sind im Hinblick auf die Strukturarbeit im Nachwuchsbereich Beispiele wie das der SpVgg Roth „elementar wichtig“. Hieraus ergäben sich Ideen für Kooperationen mit kleineren Vereinen. „Die Kinder bereits in der Grundschule für die Sportart Basketball zu begeistern und sie dann im Optimalfall in die Vereine zu überführen, ist eine zentrale Aufgabe“, so Gut. Die zweite sei es, die Vereinbarkeit von Schule und Vereinssport unter den veränderten schulischen Rahmenbedingungen herzustellen.

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Am 5. Mai dreht sich beim „Schulsportsymposium“ des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in Frankfurt/Main alles um das Thema „Schulsport“. Auf der Internetseite des DBB heißt es unter anderem: „Das Symposium soll auf der einen Seite bestehende Ideen und Modelle und die Menschen dahinter vorstellen. Darüber hinaus soll es Raum für Gespräche, Begegnungen und Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Schulumfeld schaffen. In der gemeinsamen Diskussion sollen weitere Ideen und Wege erörtert werden, wie sich die Sportart Basketball mit ihren Vereinen und Verbänden besser positionieren kann und wo ggf. Angebote oder Hilfen geschaffen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auch auf den Formen ehrenamtlichen und jungen Engagements bei der Arbeit an und mit Schulen liegen.“ Von Seiten der Beko BBL werden Florian Gut und Henning Harnisch (Vize-Präsident von ALBA BERLIN und Mitglied der „Projektgruppe Schule“) teil. Die Veranstaltung dauert von 11.00 bis 18.00 Uhr.

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