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LTi GIESSEN 46ers nehmen weiter am Spielbetrieb teil / Abzug von zwei weiteren positiven...

LTi GIESSEN 46ers nehmen weiter am Spielbetrieb teil / Abzug von zwei weiteren positiven...

Lizenzligaausschuss gelangt zu der Überzeugung, dass der Spielbetrieb bis zum Ende der Saison aufrechterhalten werden kann / Abzug von zwei weiteren positiven Wertungspunkten wegen „Verstoßes gegen die Mitteilungspflicht“
Die LTi GIESSEN 46ers nehmen weiter am Spielbetrieb in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) teil. Zu diesem einhelligen Ergebnis kommt der Beko BBL-Lizenzligaausschuss nach Auswertung der eingereichten Unterlagen. „Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass die LTi GIESSEN 46ers die Saison zu Ende spielen können“, erklärte der Vorsitzende des Ausschusses, Alexander Reil (1. Vorsitzender Neckar RIESEN Ludwigsburg).

Da der Klub jedoch gegen § 13, Absatz 1 des Lizenzstatuts („Mitteilungspflicht“) verstoßen hat, werden ihm zwei weitere positive Wertungspunkte abgezogen. Somit beträgt das Punktekonto des Tabellenachtzehnten aktuell 2:30 Punkte. Der Punktabzug sei zwar schmerzlich, doch zum Schutz des fairen Wettbewerbs unumgänglich, so Reil. „Die Verantwortlichen der LTi GIESSEN 46ers haben es in der Vergangenheit versäumt, uns unverzüglich über wesentliche Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse in Kenntnis zu setzen. Angesichts der wirtschaftlichen Situation erschien eine Geldstrafe nicht sachgerecht.“

Den LTi GIESSEN 46ers waren im Dezember vergangenen Jahres bereits vier positive Wertungspunkte „wegen Stellung eines Insolvenzantrages während der Hauptrunde“ abgezogen worden. § 13, Absatz 1 des Lizenzstatuts besagt, „dass der Antragsteller (…) wesentliche Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber seinen Angaben im Antrag auf Erteilung der Lizenz dem Lizenzligaausschuss und dem Gutachterausschuss unverzüglich unaufgefordert mitzuteilen hat“.

Verstöße dagegen sind gemäß Punkt 1.13 des Strafenkatalogs („Verstoß gegen § 13 Lizenzstatut“) entweder mit einer Geldstrafe (zwischen 1.000 und 10.000 Euro) und/oder der Aberkennung von bis zu vier Wertungspunkten („§ 16, Absatz 1 Spielordnung“) zu ahnden.
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