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München und Oldenburg bleiben unbesiegt / Bonn gewinnt NRW-Derby

München und Oldenburg bleiben unbesiegt / Bonn gewinnt NRW-Derby

Der FC Bayern München und die EWE Baskets Oldenburg bleiben auch nach dem 5. Spieltag die bestimmenden Mannschaften der Beko BBL-Saison. Während sich die Bayern in eigener Halle problemlos mit 97:65 gegen die FRAPORT SKYLINERS durchsetzten, machten die „Donnervögel“ in Bayreuth erst spät alles klar (65:78). Die erste Saisonpleite musste dagegen Phoenix Hagen in einem rasanten Nordrhein-Westfalen-Derby gegen Bonn hinnehmen (105:86). Meister Bamberg glückte derweil in Bremerhaven der erste Auswärtssieg der Saison (74:86).

Die Ergebnisse im Überblick:

Eisbären Bremerhaven – Brose Baskets 74:86
Telekom Baskets Bonn – Phoenix Hagen 105:86
medi bayreuth – EWE Baskets Oldenburg 65:78
FC Bayern München – FRAPORT SKYLINERS 97:65

Von: Joshua Wiedmann

Eisbären Bremerhaven – Brose Baskets 74:86 (Boxscore)

Nach zwei Heimsiegen haben die Brose Baskets nun auch auswärts die ersten Punkte der Saison 2013/14 gesammelt. Bei den Eisbären Bremerhaven taten sich die „Brösels“ nur in der ersten Halbzeit (40:46) schwer. Bremerhaven muss damit auch über den fünften Spieltag hinaus auf das erste Erfolgserlebnis der Saison warten.

Wie schon beim Euroleague-Erfolg gegen Straßburg unter der Woche (84:70) dauerte es einige Zeit, ehe die Franken ihren Rhythmus gefunden hatten. Aber selbst, nachdem Bamberg in Minute sieben erstmals in Führung gegangen war (21:22), blieben die Eisbären auf Tuchfühlung: Vor allem Aufbau Darius Adams (20 Punkte, 5 Assists), der sich ein furioses Duell mit Brose-Baskets-Guard Zack Wright (15, 5) lieferte, hielt dagegen. Ein 4:11-Lauf nach dem Seitenwechsel brachte den Vorsprung des Meisters dann jedoch erstmals über die 10-Punkte-Marke (45:57); ein Rückstand, an dem sich die Gastgeber bis zur Schlusssirene unnachgiebig, aber auch erfolglos abarbeiteten.

Die Eisbären präsentierten sich insgesamt zwar offensiv verbessert, ließen den Meister aber selbst zu oft zu einfachen Punkten kommen. Insbesondere im Zwei-Punkte-Bereich konnten die Brose Baskets schalten, walten und treffen, wie sie wollten (61 Prozent). Fünf Bamberger punkteten zweistellig, wobei sich Anton Gavel (16 Punkte) erstmals in dieser Saison als Bamberger Topscorer ins Scouting eintrug. Auf der Gegenseite war neben Darius Adams der Litauer Adas Juskevicius (16) am Auffälligsten.

medi bayreuth – EWE Baskets Oldenburg 65:78 (Boxscore)

Nur ein Bayreuther ging am Sonntagabend gewissermaßen als Sieger vom Platz – nämlich Ronald Burrell, der im Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber die zweitmeisten Punkte (16) erzielte und seinen Nachfolger in Oldenburg, Nemanja Aleksandrov (0 P, 0/6 FG), damit klar in den Schatten stellte. Abgesehen davon mussten die Franken letztlich aber eine unerwartet deutliche Pleite hinnehmen, denn rund 34 Minuten lang hatten die Bayreuther die Partie ausgeglichen gestalten können (59:60).

In der Schlussphase drehte dann aber vor allem das Oldenburger Guard-Duo Dru Joyce und Chris Kramer auf, die mit 7 respektive 5 Zählern erheblichen Anteil am einseitigen Schlussviertel (10:25) hatten. Bis dahin hatten auf Seiten der „Donnervögel“ vor allem Robin Smeulders und Rickey Paulding (insgesamt je 17 P) wichtige Akzente gesetzt.

Bayreuth hingegen konnte zwar das Rebound-Duell für sich entscheiden (35:30), erlaubte sich ansonsten jedoch zu viele einfache Fehler – vor allem im Spielaufbau (14 Turnover), wo mit Bryan Bailey ein weiterer Ex-Oldenburger verletzt fehlte, und an der Freiwurflinie (10/18 FTs). Die medi-Truppe ist mit der zweiten Niederlage in Folge ins Mittelfeld der Tabelle zurückgefallen, während die EWE Baskets neben München nun das einzige Team ohne Punktverlust in der laufenden Runde sind.

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle

Telekom Baskets Bonn – Phoenix Hagen 105:86 (Boxscore)

37 Minuten lang sah es so, als würde das NRW-Derby zwischen Bonn und Hagen erst auf der Zielgeraden entschieden werden. Dann zündeten die Magentafarbenen beim Stand von 87:81 den Turbo und legten in der Crunchtime einen Spurt hin, wie ihn regelmäßig die Hagener Offensiv-Maschinerie aus dem Hut zaubert: Mit einem 18:5-Lauf – wobei zwischenzeitlich 16 Bonner Punkte unbeantwortet blieben – brachten die Telekom Baskets den vierten Saisonsieg unter Dach und Fach. Die entscheidenden Akzente in dieser Phase setzte Jamel McLean mit 9 Punkten (insgesamt 24).

Bei den „Feuervögeln“ machte sich zum Schluss vor allem bemerkbar, dass außer den starken Larry Gordon (23 P) und Nikita Khartchenkov (21, 5/7 3er) kaum ein Hagener als verlässlicher Punktelieferant auftrat. Bei den Gastgebern dagegen erzielten sechs Spieler mindestens neun Punkte, wobei Center Kurt Looby ein Double-Double markierte (11 P, 10 Reb); Point Guard Jared Jordan (9, 11 As) schrammte erneut nur knapp an zugleich zweistelligen Punkte- und Assist-Werten vorbei.

Hagen kam zwar zu vielen zweiten Wurfgelegenheiten (19 Offensiv-Rebounds), schnitt sich mit zahlreichen Ballverlusten (14) und Fouls (24) aber ins eigene Fleisch. Die Gäste müssen damit die erste Niederlage der Saison hinnehmen.

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

FC Bayern München – FRAPORT SKYLINERS 97:65 (Boxscore)

Der FC Bayern München bleibt das Team der Stunde in der Beko BBL. Die Bayern konnten am Sonntagabend nicht nur den fünften Sieg im fünften Saisonspiel feiern, sondern auch zum dritten Mal in Folge – den Euroleague-Sieg in Gora am Freitag (73:94) miteinberechnet – mit mindestens 20 Zählern Differenz gewinnen.

Bereits nach 13 gespielten Minuten erreichte der Vorsprung der Bayern erstmals die 20-Punkte-Marke (35:15). Die Gäste aus Frankfurt fügten sich aber nicht einfach in ihr Schicksal, sondern kämpften sich zurück – auf bis zu 14 Zähler nach dem dritten Viertel (67:53). Im Schlussabschnitt, das der FCB mit 30:12 für sich entschied, ließen die Gastgeber dann allerdings keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie.

Zehn der elf eingesetzten Bayern-Profis trugen sich auf dem Scoreboard ein – genauso wie die 20 Team-Assists Ausdruck einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Individuell tat sich vor allem das Aufbau-Duo Heiko Schaffartzik und Malcolm Delaney hervor, das seine 30 Zähler zu gleichen Teilen erzielte. Die SKYLINERS taten sich aber vor allem mit dem Defensivriegel der Münchener schwer, der sie immer wieder zu Distanzwürfen verleitete (4/17 3er). Auch Scharfschütze Andrew Rautins, der sich in den beiden vorigen Partien zu insgesamt 50 Punkten geschossen hatte, fand zu selten ein Mittel gegen die Bayern-Abwehr (12 P).             

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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