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Nach drei erfolgreichen Jahren: Headcoach Stefan Koch verlässt die Artland Dragons

Nach drei erfolgreichen Jahren: Headcoach Stefan Koch verlässt die Artland Dragons

Die Artland Dragons sind auf Trainersuche. Der derzeitige Headcoach des Beko Basketball-Bundesligisten aus Quakenbrück, Stefan Koch, hat sich dazu ent­schieden, seinen Vertrag mit den Dragons nicht zu verlängern.

„Ich bin sehr dankbar, dass so ein toller Klub wie die Dragons, den Vertrag erneut mit mir verlängern wollten. Es war eine sehr schwierige Entscheidung für mich. Fakt ist, dass mein Sohn eingeschult wird und dass das ,Trainer sein' mit Einjahres­verträgen nicht mit meiner familiären Situation kompatibel ist. Das finde ich sehr schade, aber ich habe immer gesagt, dass ich meine berufliche Situation von meiner familiären abhängig machen werde und nicht umgekehrt“, sagt Koch. Dragons-Geschäftsführer Alexander Meilwes fügt hinzu: „Natürlich bedauern wir Stefan Kochs Entscheidung. Stefan ist ein akribischer Arbeiter, der sich mit Leib und Seele für die Dragons eingesetzt hat. Unsere Zusammenarbeit war immer vertrauensvoll. Wir verlieren nicht nur einen sehr guten Trainer, sondern werden auch den Menschen Stefan Koch vermissen.“

Koch hatte den Cheftrainerposten bei den Dragons im Sommer 2010 übernommen und die Artländer nach zwei Jahren ohne Play-off-Teilnahme auf Platz vier nach Abschluss der Beko BBL-Hauptrunde geführt. In den Beko BBL-Play-offs war erst nach fünf packenden Spielen gegen den deutschen Meister Brose Baskets aus Bamberg im Halbfinale Endstation. Beim Beko BBL TOP FOUR 2011 sicherten sich die Dragons den dritten Platz nach einer Halbfinalniederlage gegen den späteren Pokalsieger Bamberg.

In der Saison 2011/12 wiederholte Koch den Vorjahres-Erfolg mit Platz vier in der Beko BBL-Hauptrunde. Wieder war es der amtierende und zukünftige deutsche Meister Bamberg, der die Quakenbrücker im Beko BBL-Play-off-Halbfinale stoppte. Auch in der Qualifikationsrunde zum Beko BBL TOP FOUR kam Koch mit seinem Team nicht an den Franken, die erneut den Beko BBL-Pokal gewannen, vorbei. Auf europäischer Ebene erzielten die „Drachen“ unter Koch ihren größten Erfolg mit dem Einzug ins EuroChallenge-Viertelfinale, wo sie der Millionen-Truppe von Besiktas Istanbul unterlagen.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich von der Familie Kollmann nach vier Jahren ohne Trainerjob das Vertrauen bekommen habe, die Dragons zu übernehmen. Es war für mich immer eine tolle Zusammenarbeit mit allen, die für die Dragons arbeiten, sowohl im ersten Jahr mit Marko Beens, als auch in den vergangenen beiden Jahren mit Alexander Meilwes“, sagt Koch. „Ich möchte mich auch bei den Fans bedanken, die mir viel Sympathie und Unterstützung haben zukommen lassen. Es gibt auch einige Spieler, denen ich viel zu verdanken habe, aber am allermeisten möchte ich mich bei meinen beiden Co-Trainern Tyron McCoy und Martin Schiller bedanken, die unglaubliche Arbeit geleistet und mir ein Riesenmaß an Loyalität entgegengebracht haben.“

In der aktuellen Spielzeit führte der 49-jährige Familienvater die Dragons in der ausgeglichensten Liga aller Zeiten auf Platz sechs nach Abschluss der Beko BBL-Hauptrunde und erneut zum Beko BBL TOP FOUR, das die „Drachen“ mit Platz vier abschlossen. In der Play-off-Serie gegen den Vizemeister und Favoriten ratiopharm ulm liegen die Dragons momentan 0:1 zurück. „Natürlich ist die Saison jetzt für uns noch nicht vorbei. Und wir werden alles daransetzen, dass sie auch nach dem Play-off-Viertelfinale noch nicht vorbei ist“, so der Dragons-Cheftrainer.
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