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Nächster Transfercoup: Morley wechselt zu medi bayreuth

Nächster Transfercoup: Morley wechselt zu medi bayreuth

Nach Ronald Burrell, der von den EWE Baskets Oldenburg kommt, hat medi bayreuth einen weiteren renommierten Spieler verpflichtet. Vom amtierenden Pokalsieger ALBA BERLIN wechselt der US-amerikanische Small Forward Zach Morley nach Oberfranken. Der 30-jährige, der schon in Spanien und der Ukraine auf Korbjagd ging, erhält einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten.

Zach Morley wurde am 25. April 1983 in Maryville, Missouri, geboren und absolvierte seine Collegezeit bei den Wisconsin Badgers, mit denen er in 2004/2005 bis ins Achtelfinale des „Sweet Sixteen“-Turniers vordringen konnte. Zur Saison 2005/2006 wechselte der 203 cm große Small Forward nach Spanien, wo er für den zunächst drittklassigen Club Gandia Basquet auflief, wo gleich der Aufstieg in die zweite Liga gelang. Bis 2009 - mit Ausnahme der Saison 2007/2008, als er für den Ligakonkurrenten und langjährigen Erstligisten Leche Rio Breogan spielte - blieb Zach Morley dem Team treu.

Nach dem Rückzug von Gandia wechselte der US-Amerikaner zur Saison 2009/2010 zu Autocid Ford Burgos, mit dem die Finalspiele um den Aufstieg in die ACB erreicht wurden. In 47 Spielen kam Morley hier auf 14,9 Punkten und 4,9 Rebounds.

Gemeinsam mit Trainer Josep Berrocal wechselte Zach Morley anschließend in die ukrainische Superliga zum Traditionsclub Budiwelnik Kiew. Hier spielte der Small Forward zunächst in der Euroleague-Qualifikation und anschließend 14 Mal im Eurocup, wo er in 14 Spielen auf 12,1 Punkte und 5,9 Rebounds kam. In der Liga kam Morley auf ganze 62 Einsätze und durchschnittlich 8,8 Zähler sowie 4,9 Rebounds. Von der Dreierlinie aus versenkte er 36,6 Prozent aller Würfe, und am Ende der langen Saison durfte Morley mit seinem Team die Meisterschaft feiern. In der zweiten Spielzeit kam Kiew bis ins Halbfinale der Playoffs, Zach Morley absolvierte 50 Spiele, in denen er auf 11,8 Zähler sowie 6,1 Rebounds kam. Zudem legte er 3,3 Assists auf. Zudem spielte die Mannschaft in der gleichen Saison in der VTB League, in der Morley in 15 Einsätzen 9,0 Punkte und 6,9 Rebounds für sich verbuchen konnte.

Auf Initiative von Trainer Sasa Obradovic, der 2011/2012 mit Donezk ukrainischer Meister wurde und anschließend nach Berlin wechselte, kam Zach Morley zur letzten Saison erstmals nach Deutschland. Hier hatte der 30-Jährige erstmals die Gelegenheit, in der Euroleague zu spielen. Gemeinsam mit den Albatrossen erreichte er dabei den Einzug in die Top 16 und spielte 24 Mal (6,5 Punkte, 4,1 Rebounds) in der europäischen Königsklasse. In der heimischen o2 World holte ALBA in der abgelaufenen Saison den Beko BBL-Pokal, in den Playoffs war im Viertelfinale gegen Bayern München Schluss. Der Effektivitätswert von 12,1 bedeutete den zweitbesten im Berliner Team, in 34 Spielen verbuchte Morley 7,8 Punkte, 5,3 Rebounds und 1,8 Assists für sich. Von der Dreierlinie aus versenkte er 19 von 59 (32,2%) aller Dreier, insgesamt fanden 48 Prozent aller Würfe den Weg in den Korb.

„Ich habe in der letzten Saison mit ALBA schon einmal in Bayreuth gespielt und musste das Parkett als Verlierer verlassen. Es ist als Gegner wirklich schwer, in dieser tollen Atmosphäre zu bestehen. Die Fans lieben ihr Team und übertragen viel Energie auf die Mannschaft. Ich freue mich darauf, dass sie Fans auch mich in den nächsten Jahren zu vielen guten Spielen beflügeln werden. Ich denke, dass die Mannschaft sehr clever von Coach Krunic zusammengestallt ist und freue mich auf zwei hoffentlich sehr erfolgreiche Jahre“, sagt der Neu-Bayreuther Zach Morley zu seinem Wechsel.

Carl Steiner, der im Wirtschaftsbeirat von medi bayreuth für die sportliche Ausrichtung des Teams mitverantwortlich ist, freut sich über die Verpflichtung des US-Amerikaners: „Wir sind ausgesprochen stolz über diese Neuverpflichtung! Es ist uns gelungen, einen vor nicht all zu langer Zeit undenkbaren Transfercoup zu landen und mit Zach Morley einen der Leistungsträger von ALBA BERLIN zu uns zu holen. Basis dafür ist ein Trainer mit einem schlüssigen, von den Spielern nachvollziehbaren und in der Beko BBL schon erfolgreich bewiesenem Spielkonzept. Dazu kommt eine Spielkultur, basierend auf einer engagierten Verteidigungsarbeit, von Spielern mit einem ausgeprägten Leistungsvermögen auch in der Offensive. Die Möglichkeit durch das langfristige Engagement von medi auch den Spielern längerfristige Verträge zu bieten bringt uns dann noch den Faktor Stabilität der in den Spielerverhandlungen dann oft noch den Ausschlag gibt.“

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