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NBA-Flair mit Jason Kapono, Jordan Farmar und Sasha Vujacic: ALBA vs. Panathinaikos, Brose vs. Efes

NBA-Flair mit Jason Kapono, Jordan Farmar und Sasha Vujacic: ALBA vs. Panathinaikos, Brose vs. Efes

Trotz der bislang sieglosen Bilanz haben sich die beiden deutschen Vertreter in der Euroleague-TOP16 gegen die hochkarätige Konkurrenz bislang achtbar geschlagen – am dritten Spieltag wurden sogar in Moskau bzw. Istanbul nur knapp sensationelle Auswärtssiege verpasst. Gleichwohl wird der heimliche Wettbewerb zwischen ALBA BERLIN und den Brose Baskets um den ersten deutschen TOP16-Sieg in der Geschichte der Euroleague allmählich schärfer. Eine Woche vor dem deutschen Derby bietet sich den beiden Rivalen in Heimspielen eine nicht unrealistische Chance. ALBA BERLIN empfängt am Mittwoch Panathinaikos Athen, das ohne seinen verletzten Star Dimitris Diamantidis in die o2 World kommt. Die Brose Baskets empfangen am Donnerstag Anadolou Efes Istanbul, das in der letzten Woche daheim fast über die Berliner gestolpert wäre.
Mi, 20.00 Uhr: ALBA BERLIN vs. Panathinaikos Athen (Euroleague)
SPORT1+ live ab 19:55 Uhr, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Do, 19.00 Uhr: Brose Baskets vs. Anadolou Efes Istanbul (Euroleague)
SPORT1+ live ab 19:55 Uhr, kostenpflichtiger Internet-Stream auf Sport1.de

Panathinaikos kommt ohne Dimitris Diamantidis nach Berlin


Der erfolgsverwöhnte griechische Serienmeister, mit fünf Europaliga-Titeln der erfolgreichste Club des Kontinents der vergangenen zwölf Jahre, muss in dieser Saison einen schwierigen Umbruch bewältigen - und das mit einem auf „nur noch“ 15 bis 20 Millionen Euro geschätzten und damit deutlich geschrumpften Budget. Der neue Headcoach Argiris Pedoulakis, der Zeljko Obradovic (13 Jahre Headcoach der „Grünen“) abgelöst hat, musste im Saisonverlauf wegen diverser Wechsel und einigen Verletzungen viel improvisieren. Der jüngste Rückschlag ereilte ihn am letzten Spieltag, als der gerade von einer Verletzung genesene Spielmacher Dimitris Diamantidis sich beim 78:73 über Unicaja Malaga böse umknickte und seinem Frust über die erneute Verletzung freien Lauf ließ.

Die gute Nachricht: Diamantidis muss wohl nur zwei Wochen aussetzen. In Berlin weiß man aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn der wichtigste Spielmacher im Team ausfällt. Athens Trainer Argiris Pedoulakis probierte am Wochenende in der griechischen Liga schon einmal alle Optionen durch, die ihm jetzt für die Position eins bleiben: Ersatzmann Vasilis Xanthopoulos (vier Assists), der zu Weihnachten mit achtjähriger NBA-Erfahrung neu ins Team gekommene pfeilschnelle Marcus Banks (zwei Ballverluste) oder der kroatische Nationalspieler Roko Ukic, der mit acht Punkten und zwei Assists den besten Eindruck hinterließ. Letztlich ging der erst im Schlussviertel herausgespielte 67:59-Auswärtssieg bei Kolossos Rhodos aber auf das Konto der beiden erst vor vier Wochen ins Team geholten neuen US-Amerikaner Jason Kapono (17 Punkte, 5/6 Dreier) und James Gist (11 Punkte, 5 Rebounds):


Power Forward James Gist war schon im letzten Euroleague-Spiel derjenige, der nach der Verletzung von Diamantidis Panathinaikos mit fünf wichtigen Punkten (insgesamt 17) zum 78:73 über Unicaja Malaga führte. Der Wechsel aus Malaga, wo er mit 8,6 Punkten im Schnitt nicht ins Konzept passte, zu Panathinaikos scheint dem vielseitigen US-Amerikaner Auftrieb zu geben. Neuer Publikumsliebling in Athen ist aber eindeutig der ebenfalls zu Weihnachten nach Athen gewechselte Jason Kapono, der sich in der NBA von 2003 bis 2012 einen Namen als einer der besten Dreierschützen der Liga gemacht hat, 2006 Meister mit den Miami Heat war und bei seinem Euroleague-Debüt vor vier Wochen gegen Zalgiris Kaunas mit vier von sechs Dreiern einen spektakulären Einstand feierte:


Panathinaikos Athen im Stenogramm
Guards: Roko Ukic (28, 196, CRO, 24 mpg, 9 ppg), , Michael Bramos (25, 196, US/GRE, 25 mpg, 8 ppg), Marcus Banks (31, 188, USA, 21 mpg, 10 ppg), Vasilis Xanthopoulos (28, 186, GRE), Dimitris Diamantidis (32, 196, GRE, 30 mpg, 9 ppg, 6 apgverletzt).
Forwards: Jonas Maciulis (27, 198, LTU, 25 mpg, 10 ppg), James Gist (26, 206, USA, 19 mpg, 8 ppg, 1 bpg), Jason Kapono (31, 201, USA, 20 mpg, 11 ppg), Haris Giannopoulos (23, 206, GRE)
Center: Stephane Lasme (30, 203, GAB, 23 mpg, 10 ppg, 7 rpg, 2 bpg), Kostas Tsartsaris (33, 209; GRE, 19 mpg, 3 ppg), Sofokles Schortsanitis (27, 206, GRE, 13 mpg, 10 ppg), Gaios Skordilis (25, 207, GRE, 3 mpg).
Headcoach: Argiris Pedoulakis (48, GRE, 3. Euroleague-Saison, neu bei Panathinaikos)

Efes kommt mit sechs türkischen Allstars nach Bamberg


So wie die Brose Baskets am letzten Spieltag gegen ZSKA Moskau besser aussahen als in der Vorwoche ALBA BERLIN wollen die Bamberger auch die Berliner Leistung gegen Efes Istanbul (Video unten) toppen, was eigentlich nur mit einem Heimsieg in der Stechert-Arena geht.


Aber der türkische Vizemeister kommt mit einer Defense in die Stechert-Arena, die die Euroleague-Statistik mit im Schnitt 8,2 Steals und 16,1 gegnerischen Ballverlusten anführt. Da ist die Handschrift des vor fünf Jahren entlassenen und jetzt zruückgeholten Trainers Oktay Mahmuti deutlich zu erkennen. Anadolou Efes, in den letzten drei Jahren ohne Titel geblieben, spielt so gut wie lange nicht mehr, beendete die Hinrunde der türkischen Liga als Tabellenführer und stellt beim türkischen Allstar Game am Wochenende in Istanbul mit Kerem Tunceri, Sinan Güler und Semih Erden (Team National) sowie Jordan Farmar, Sasha Vujacic und Dusko Savanovic (Team International) gleich sechs der 24 Allstars! Nicht nur als Topscorer-Duo ragen dabei die Guards Farmar und Vujacic heraus, die von 2006 bis 2010 gemeinsam für die LA Lakers spielten und mit diesen 2009 und 2010 Meister wurden.

Das Zusammenspiel der beiden früheren NBA-Profis ist heute die Basis für den Aufschwung von Anadolou Efes, das für die beiden im Jahr zusammen vier Millionen Euro auf den Tisch legt. Farmar ist der siebtbeste Scorer und siebtbeste Passgeber der Euroleague und Vujacic glänzte als MVP des sechsten Spieltags:


Aber auch Kerem Tunceri sollten die Bamberger auf der Rechnung haben. Der 33-jährige Nationalspieler glänzte gegen ALBA mit drei von fünf Dreiern und am Montag in der türkischen Liga beim 92:82 in Gaziantep mit vier von sechs Distanzwürfen und insgesamt 16 Zählern. Und bei all den großen Namen sollte auch der serbische Power Forward Dusko Savanovic nicht vergessen werden, der gegen Panathinaikos wie immer die vielen kleinen Dinge tat, die zum Erfolg führen:


Efes Istanbul im Stenogramm
Guards: Jordan Farmar (26, 188, USA, 29 mpg, 14 ppg, 4 apg), Sinan Güler (29, 192, TUR, 12 mpg, 3 ppg), Kerem Tunceri (33, 190, TUR, 16 mpg, 3 ppg, 3 apg), Jamon Lucas (28, 191, USA, 27 mpg, 8 ppg, 3 apg, 2 spg).
Forwards: Sasha Vujacic (28, 200, SLO, 23 mpg, 12 ppg), Joshua Shipp (26, 196, USA, 20 mpg, 5 ppg), Dusko Savanovic (29, 204, SRB, 21 mpg, 8 ppg), Birkan Batuk (22, 196, TUR).
Center: Semih Erden (26, 210, TUR, 23 mpg, 10 ppg, 6 rpg), Kerem Gönlüm (35, 208, TUR, 20 mpg, 7 ppg), Stanko Barac (26, 217, CRO, 12 mpg, 4 ppg), Ermal Kuqo (32, 207, ALB/TR, 7 mpg, 3 ppg)
Headcoach: Oktay Mahmuti (44, TUR, nach fünf Jahren zurück bei Efes, neunte Saison in der Euroleague).

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