FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
NBA-Legende sieht Ulmer Erfolg / Bonn holt siebten Sieg in Serie

NBA-Legende sieht Ulmer Erfolg / Bonn holt siebten Sieg in Serie

Oldenburg mit Kantersieg / MBC siegt im Overtime-Krimi / Bayreuth schlägt Würzburg / Drachen siegen / Ulm gewinnt Schwabenderby - Der achte Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

FRAPORT SKYLINERS – Telekom Baskets Bonn 67:89

ratiopharm ulm – MHP RIESEN Ludwigsburg 104:99

medi bayreuth – s.Oliver Baskets 90:77

Mitteldeutscher BC – RASTA Vechta 87:84 n.V.

Artland Dragons – TBB Trier 76:67

WALTER Tigers Tübingen – EWE Baskets Oldenburg 60:96


FRAPORT SKYLINERS – Telekom Baskets Bonn 67:89 (Boxscore)

Nach sechs Siegen in Serie hatten sich die Telekom Baskets den Start gegen die jungen Frankfurter wohl anders vorgestellt. Nach einem 9:2-Start der Gastgeber führten die SKYLINERS vor 4.370 Zuschauern Mitte des ersten Viertels bereits 15:5. Aber Bonn kam noch vor der ersten Pause zurück in die Partie. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste mit einem Punkt vorne (19:20), zur Halbzeit bereits mit 15 (35:50). Großen Anteil daran hatte Rückkehrer Ryan Brooks, der sich in der ersten Halbzeit bereits 15 Zähler aufs persönliche Konto schrieb. Kurz vor Ende des dritten Viertels kassierte zudem Gordon Herbert zwei technische Fouls und musste die Halle verlassen. Beim Stand von 42:73 nach dem dritten Spielabschnitt war die Partie quasi bereits entschieden.

Das Duell der Liga-Topscorer zwischen Benas Veikalas und Andy Rautins auf der Zwei kam nicht wirklich zustande, da letzterer schnell in Foultrouble geriet und insgesamt nur auf drei Zähler kam. Dafür spielte die junge deutsche Garde Frankfurts erneut gut auf. Danilo Barthel kam auf 17 Zähler, Konstantin Klein auf elf, Johannes Voigtmann auf zehn und Kevin Bright auf neun. Auf Bonner Seite waren Brooks (19) und Veikalas (18) die besten Scorer. Der deutsche Center Enosch Wolf erzielte drei Dreier und insgesamt elf Punkte, die ersten seiner jungen Karriere in der deutschen Beletage. Tony Gaffney feierte seinen ersten erneuten Einsatz im Bonner Trikot in der Beko BBL mit 13 Punkten.


ratiopharm ulm – MHP RIESEN Ludwigsburg 104:99 (Boxscore)

Bereits im ersten Viertel war offensichtlich,dass das Schwabenderby in diesem Jahr vor ausverkaufter Kulisse von 6.000 Besuchern ein Schützenfest werden würde. 28:28 stand es nach den ersten zehn Minuten bereits, zur Halbzeit lag Ulm mit 48:51 zurück. Zu dem Zeitpunkt hatte MHP-Guard Calvin Harris bereits 16 Zähler erzielt. Auch in der zweiten Hälfte lagen die Teams immer knapp beieinander, aber siebeneinhalb Minuten vor dem Ende ging Ulm durch zwei Dreier von Keaton Nankivil mit 78:76 in Führung.

In der Crunchtime drückte dann Ulms Daniel Theis, der für den verletzten Matt Howard in die Startformation gerückt war, dem Spiel seinen Stempel auf. In einer Sequenz netzte der deutsche Big Man zuerst einen Dunking ein, blockte direkt im Anschluss hinten einen gegnerischen Wurf und verwandelte nach einem Foul an ihm einen Freiwurf zum 96:88. In den verbleibenden 105 Sekunden kam Ludwigsburg nicht mehr in Schlagdistanz.

Die besten Scorer für Ulm waren Edgar Sosa (19 Punkte), Cameron Long (16) sowie Trent Plaisted, Keaton Nankivil und Daniel Theis (jeweils zwölf). Bei Ludwigsburg trafen Calvin Harris (24) und Adam Waleskowski (15) am besten.Michael Stockton kam in Anwesenheit seines Vaters,seines Zeichens bester Assistgeber in der Geschichte der NBA, auf 17 Zähler.


medi bayreuth – s.Oliver Baskets 90:77 (Boxscore)

Im Duell zweier Teams, die mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein können, konnten die Gastgeber vor 3.184 Zuschauern das bessere Ende für sich verbuchen. Nach vier Niederlagen in Serie fand Bayreuth gegen Würzburg zurück in die Spur. Zur Halbzeit lagen die Gäste noch mit einem Zähler vorne (34:35), aber die Spieler von Headcoach Predrag Krunic nutzten ein fulminantes drittes Viertel (32:21), um die Partie zu drehen. Nach einem 14:0-Lauf in den ersten zweieinhalb Minuten nach der Pause stand es 48:35 für Bayreuth. Gute zwei Minuten vor dem Ende kamen die s.Oliver Baskets durch einen Dreier von Maxi Kleber noch mal auf sieben Punkte heran (79:72), aber für eine Wende war es zu spät.

Bei Bayreuth trafen fünf Akteure zweistellig, der erst kürzlich verpflichtete Sead Sehovic (19 Punkte) und Kyle Weems (16) am besten. Die besten Scorer für Würzburg, das damit weiter im Tabellenkeller steht, waren die deutschen Big Man Maxi Kleber (16) und Chris McNaughton (15).

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle


Mitteldeutscher BC – RASTA Vechta 87:84 n.V. (Boxscore)

Was für ein Thriller im Tabellenkeller! Von Beginn an immer knapp, gab es für die 2.250 Besucher in der zweiten Halbzeit eine Berg- und Talfahrt vom Feinsten. Das dritte Viertel verloren die Wölfe mit 15:26, lagen zur letzten Pause mit 49:55 hinten. Aber die Gastgeber kämpften sich wieder in die Partie und führten 02:44 Minuten vor der Sirene mit 72:68. Dann aber meldete sich der Aufsteiger zurück, erzielte sieben Zähler in Serie, darunter vier Freiwürfe durch RASTA-Kapitän Flavio Stückemann, zur Führung (72:75) bei zehn Sekunden verbleibender Spielzeit. Die Antwort der Gastgeber mehr als trocken: Dreier durch Malte Schwarz zur Verlängerung.

In der Overtime gab es erst einen 8:0-Run des MBC zu bewundern, bevor Vechta sich erneut zurückkämpfte und nach einem Treffer durch Richie Williams nur noch zwei Zähler hinten lag (86:84) mit 22 Sekunden auf der Uhr. Nach einem Foul versenkte Wölfe-Aufbau Adonte Parker aber zumindest einen Freiwurf und konnte in der Defense einen Steal verbuchen, der den Sieg für den Mitteldeutschen BC sicherte. Die besten Scorer für Weißenfels waren Schwarz (21 Punkte, 7/9 Dreier), Parker (17) und Angelo Caloiaro (16). Bei Vechta trafen Williams (19), Stückemann (18) und Dirk Mädrich (13) am besten.


Artland Dragons – TBB Trier 76:67 (Boxscore)

Ein guter Abend für Quakenbrücks Nationalspieler Bastian Doreth und Backup-Center Michael Wenzl. Ersterer gewann gegen seinen alten Arbeitgeber, letzterer gegen seinen jüngeren Bruder Andreas. Dabei zeigten die Dragons vor ausverkaufter Kulisse von 3.000 Fans bereits früh, dass es für die junge Trierer Mannschaft an diesem Abend schwer werden würde, die Punkte aus dem Artland zu entführen. Den guten Start Triers (2:6) konterten die Gastgeber unbeeindruckt und lagen nach einem Dreier durch Doreth nach knapp sieben Minuten 15:9 vorne.

Zur Halbzeit betrug der Vorsprung bereits elf Zähler (37:26), und nach einem ausgeglichenen dritten Viertel musste der Schlussabschnitt die Entscheidung bringen. Knapp sieben Minuten vor der Sirene hatte sich Trier bis auf acht Punkte heran gekämpft, aber dann starteten die Gastgeber durch. Michael Wenzl, der den verletzten Kenny Frease ersetzte, krönte den 7:0-Lauf mit Korbleger plus verwandeltem Bonusfreiwurf zum 66:51. In den verbleibenden viereinhalb Minuten kam Trier nicht mehr in Reichweite. Die besten Scorer für die Dragons waren Chad Topper (15 Punkte), David Holston (11) und Anthony King (10). Bei Trier trafen Vitalis Chikoko (15), Trevon Hughes (13) und Jermaine Anderson (12) am besten.


WALTER Tigers Tübingen – EWE Baskets Oldenburg 60:96 (Boxscore)

Das war ein gebrauchter Abend für die Gastgeber. Die zweite Halbzeit gegen den deutschen Vizemeister aus Oldenburg ging mit satten 25 Punkten verloren, am Ende mussten die Tübinger Fans in der ausverkauften Paul Horn-Arena (3.132 Besucher) ein 60:96 mit auf den Heimweg nehmen.

Neben der Reboundstärke der Gäste aus dem Norden (46:27 für Oldenburg) waren auf Tübinger Seite vor allem die 23 Ballverluste und eine miserable Dreierquote (5/21) für die hohe Niederlage verantwortlich.

Die besten Scorer für die Tigers waren Tyrone Nash (15 Punkte) sowie die beiden früheren EWE-Profis Jonathan Wallace (18) und Brane Ratkovica (10). Bei Oldenburg trafen Nemanja Aleksandrov (17), Julius Jenkins (16) und Dominik Bahiense de Mello (15) am besten.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

Die Wechselbörse 2017/18

Immer auf dem aktuellen Stand!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport