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Premiere auf internationaler Bühne: Erstmals drei Erstligisten im Viertelfinale

Premiere auf internationaler Bühne: Erstmals drei Erstligisten im Viertelfinale

Während im Eurocup die Punktrunde bereits zu Ende ist und die Ulmer vor ihrem Viertelfinale gegen Bilbao in dieser Woche noch eine letzte Verschnaufpause einlegen können, muss in der EuroChallenge noch der letzte Spieltag der Last16-Runde gespielt werden. Dieser hat jedoch keine Auswirkungen mehr auf die Platzierung der beiden deutschen Vertreter. Die EWE Baskets Oldenburg, die am Dienstag Okapi Aalst (Belgien) empfangen, stehen bereits als Erster der Gruppe L fest, und die Telekom Baskets Bonn, die ebenfalls am Dienstag gegen Tsmoki Minsk (Weißrussland) ein Heimspiel haben, folgen den Oldenburgern als Gruppenzweiter in die Playoffs.
Die Woche im Europapokal:

Di., 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg – Okapi Aalstar (EuroChallenge)

Di., 20.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Tsmoki Minsk (EuroChallenge)

Do., 20.45 Uhr: Real Madrid - Brose Baskets (Euroleague)
im TV live auf SPORT1+, kostenpflichtiger Internet-Stream auf SPORT1.de

Fr., 17.00 Uhr: ZSKA Moskau – ALBA BERLIN (Euroleague)
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Dass gleich drei Klubs die Beko BBL im Viertelfinale vertreten, gab es in dieser Konstellation noch nicht: 2010 waren es ALBA BERLIN (Eurocup-Finale) und die BG Göttingen (EuroChallenge-Gewinner), die für Furore sorgten. 2001 hießen die deutschen Vertreter ALBA BERLIN (SuproLeague) und Telekom Baskets Bonn (Saporta Cup); 1988 stand Saturn Köln unter den letzten Acht des Europapokals der Landesmeister, und Bayer Leverkusen schaffte es sogar bis ins Halbfinale des Pokalsieger-Cups.

Wer wird Oldenburgs Gegner? Bonn plant schon seine Reise nach Samara


Zurück in die Gegenwart. Die EWE Baskets Oldenburg lassen die Gruppenphase gegen Okapi Aalst ausklingen, das sein Gesicht im Vergleich zum Hinspiel vor vier Wochen (Oldenburg gewann mühelos 103:80) radikal verändert hat: Nicht nur die seinerzeit verletzten Guards Chris Young und Derek Raivio (erzielten am Wochenende im Spitzenspiel der belgischen Liga zusammen 33 Punkte) sind zurück. Mit US-Forward Lee Cummard hat das aus der Distanz treffsicherste Team der EuroChallenge (die Dreierquote liegt bei 44 Prozent) noch einen weiteren Distanzwurf-Experten ins Team geholt.


Mit einem Auge werden die Oldenburger in die Gruppe K schauen, aus der sich ihr Viertelfinalgegner rekrutiert. Vieles spricht dafür, dass der Kontrahent Chimik Juschni (englisch: Khimik Yuzhne) heißen wird. Die Ukrainer gehen als Gruppenzweiter in den letzten Spieltag, haben den direkten Vergleich gegen den punktgleichen Dritten Tofas Bursa gewonnen und bekommen es zudem zuhause mit dem Tabellenletzten aus Norrköping zu tun. Tofas steht hingegen vor der ungleich schwereren Auswärtsaufgabe beim ungeschlagenen Tabellenführer Krasnye Krylia Samara. Die „roten Flügel“ aus Russland sind vom ersten Platz nicht mehr zu verdrängen und stehen damit als Viertelfinalgegner der Telekom Baskets Bonn fest.

Ob das Heimspiel gegen das im Vergleich zum Hinspiel (Bonn verlor 70:74) durch Tierre Brown (ehemals Los Angeles Lakers) verstärkte Tsmoki Minsk für die Bonner als Generalprobe taugt? Der bereits ausgeschiedene weißrussische Meister wirkte am beim 76:100 in Aalst ein wenig wie auf einem Betriebsausflug. Vielleicht hatte Minsk aber auch zwei Tage zuvor in Moskau das mehr als achtbare 57:68 in der United League gegen den russischen Meister ZSKA Moskau einfach nur zu viel Energie gekostet. Vor dem Gastspiel in Bonn hatte Minsk eine Woche spielfrei.


Telekom Baskets Bonn mit zweithöchster Zuschauerzahl in der EuroChallenge


Nicht nur sportlich, sondern auch hinsichtlich der Zuschauerzahlen stehen die deutschen Klubs in dieser Saison im europäischen Vergleich sehr gut da. Die Telekom Baskets Bonn verzeichnen mit im Schnitt 4.158 Besuchern (aus fünf Spielen) sogar hinter Minsk (4.192) die zweitbeste Zuschauerbilanz. Dahinter fallen die Besucherzahlen in diesem dritthöchsten Wettbewerb stark ab. Den EWE Baskets Oldenburg genügen 1.655 Zuschauern pro Spiel für den sechsten Platz. Im attraktiveren Eurocup belegt ratiopharm ulm mit 5.600 Zuschauern pro Spiel den vierten Rang hinter Bilbao (7.288), Roter Stern Belgrad (7.000) und Valencia (6.050).
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