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RASTA Vechta mit erstem Heimsieg / Dragons schlagen Phantoms

RASTA Vechta mit erstem Heimsieg / Dragons schlagen Phantoms

ALBA BERLIN kassiert erste Niederlage vor heimischem Publikum - Der 11. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN - Eisbären Bremerhaven 79:85

New Yorker Phantoms Braunschweig - Artland Dragons 74:89

RASTA Vechta - medi bayreuth 85:80

 

Von: Robin Hahn


ALBA BERLIN - Eisbären Bremerhaven 79:85 (Boxscore)

ALBA BERLIN gelang es bisher jedes Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Saison für sich zu entscheiden. Gegen die Eisbären Bremerhaven konnten sie diese Serie allerdings nicht mehr aufrecht erhalten, Bremerhaven gewann das Spiel in Berlin 79:85.

David Logan, Topscorer der Hauptstädter, eröffnete die Partie mit einem Treffer von jenseits der Dreierlinie, aber Philip Zwiener antwortete im direkten Gegenzug mit einem Dreier seinerseits. Bei den Eisbären fanden stolze fünf Würfe von außerhalb der Dreipunktelinie den Weg durch den Korb, was einen zweistelligen Vorsprung zur Folge hatte. Bis drei Minuten vor Ende des zweiten Viertels konnten die Gäste diesen recht komfortablen Vorsprung halten, doch mit Hilfe von ein paar getroffenen Nahdistanz- und Freiwürfen war es den Berliner möglich, den Rückstand zur Halbzeitpause auf sechs Punkte reduzieren (40:46).
Im dritten Abschnitt ging es spannend weiter - kein Team schaffte es sich vom Gegner abzusetzen, sodass es zum "Showdown" im vierten Viertel kommen musste. Beim Spielstand von 74:72 für die Berliner knapp vier Minuten vor Abpfiff nahm Calvin Oldham, Trainer von Bremerhaven, eine Auszeit. In den nächsten drei Minuten gelang den Eisbären ein 9:0-Lauf, womit sie das Spiel zu ihren Gunsten entschieden.

Darius Adams stand für die Eisbären 36 von möglichen 40 Minuten auf dem Feld und lieferte dabei 18 Punkte, 4 Assists und 7 Rebounds ab (3/4 Dreier). Für die Albatrosse machte Vojdan Stojanovski die meisten Punkte (16).

Foto: ALBA BERLIN


New Yorker Phantoms Braunschweig - Artland Dragons 74:89 (Boxscore)

Weder Braunschweig noch Quakenbrück konnten am vergangenen Spieltag gewinnen. Dementsprechend wollten beide Mannschaften mit einem Sieg in diesem Niedersachsen-Derby das letzte Wochenende vergessen machen. Mit dem 74:89-Endergebnis durften sich letztendlich nur die "Drachen" freuen.

Die ersten beiden Viertel dieser Partie waren von hohem Tempo und vielen guten Offensivaktionen geprägt, neide Teams wollten dieses Derby unbedingt für sich entscheiden. In der ersten Halbzeit allein gab es neu Führungswechsel, weshalb es natürlich nicht verwunderlich war, dass die beiden Mannschaften zur Halbzeit nur fünf Punkte voneinander entfernt waren (38:43). Im dritten Viertel erzielten die Phantoms und die Dragons jeweils 20 Punkte, für Quakenbrück war Kenneth Frease in dieser Phase sehr wichtig, der in diesem Abschnitt seine gesamten sieben Punkte erzielte.
Das letzte Viertel musste also die Entscheidung bringen. Die Gäste erspielten sich zwar eine kleine Führung, doch die Phantoms ließen nicht locker und fünf Minuten vor Ende war immer noch kein Sieger festzumachen (67:69). Doch dann kam der Einbruch in das Spiel der Gastgeber und die Artland Dragons nutzten dies eiskalt aus, mit einem 10:3-Lauf besiegelten sie die Niederlage für die New Yorker Phantoms Braunschweig.

Gleich zwei Spieler kamen heute auf 19 Punkte, James Florence und Isaiah Swann. Swann lieferte dazu noch bemerkenswerte 8 Assists und 4 Rebounds ab. Auf Seiten der Quakenbrücker war David Holston mit 17 Punkten (dazu 6 Assists) der Topscorer.

Foto: New Yorker Phantoms Braunschweig

 


RASTA Vechta - medi bayreuth 85:80 (Boxscore)

Die RASTA-Männer wollten heute unbedingt ihren ersten Heimsieg einfahren, die Bayreuther den Negativtrend der letzten Wochen stoppen. Natürlich konnte nur eine der beiden Mannschaften ihr vorgenommenes Ziel erreichen, in diesem Falle waren es die Aufsteiger aus Vechta.

Foto: RASTA VechtaRonald Burrell schloss nach gut fünf gespielten Minuten einen Zug zum Korb per Dunking ab, womit medi bayreuth eine 8-Punkte-Führung hatte. RASTA Vechta nahm sofort die Auszeit, trotzdem gelang es den Aufsteigern im ersten Viertel nicht mehr an die Gäste aus Bayreuth ranzukommen. Es hatte vermutlich einfach etwas länger gedauert, denn Mitte des zweiten Viertels legten die RASTA-Männer einen Gang zu, sowohl offensiv als auch defensiv. Knapp vier Minuten lang gelang den Angereisten nichts mehr, wohingegen Vechta in dieser kurzen Zeit 17 Punkte machte! Zur Halbzeit war nicht mehr Vechta acht Punkte hinten, sondern Bayreuth (50:42).
Das dritte Viertel war hartumkämpft, medi bayreuth versuchte immer wieder den Rückstand zu verkürzen, aber vor allem Jacob Doerksen hatte etwas dagegen. Immer wieder punktete er und hielt den Aufsteiger so in Führung. Im letzten Spielabschnitt wurde es noch einmal richtig spannend, zwei Minuten vor Schluss stand es 78:78. Doch mit einem Dreier von Richard Williams und einem Korbleger von Dirk Mädrich rettete sich der Aufsteiger zum ersten Heimsieg.

Für Jacob Doerksen war es fast unmöglich heute daneben zu werfen, 30 Punkte erzielte er bei phänomenalen Wurfquoten (13/15 aus dem Feld). Bei Bayreuth erreichten fünf Spieler einen zweistellige Punkteausbeute, die meisten Zählerhatte Kyle Weems auf seinem Konto (18, dazu 8 Rebounds).

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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