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ratiopharm ulm: Zu viel Harmonie für den Titel?

ratiopharm ulm: Zu viel Harmonie für den Titel?

„Die Courtside-Reporter sind bekanntlich für Euch näher dran am Ligageschehen als der britische Boulevard an Prinzessin Kates Bauch. Und zum Beko BBL TOP FOUR liefern vier der „eingebetteten“ Blogger einen ganz persönlichen Blick auf die teilnehmenden Klubs.
Jeder erklärt der Basketball-Gemeinde aus seiner Sicht – also betont subjektiv und unzensiert -, warum gerade sein Team am Ende den Schampus aus dem Pott schlürfen wird und stellt dabei gewagte Thesen auf:

ratiopharm ulm: Zu viel Harmonie für den Titel?



Die Ulmer Mannschafft begeistert zurzeit, vor allem auf internationaler Ebene. Doch national sieht das anders aus: In der Liga zwar gegen Bayreuth gewonnen, aber mit bitteren Niederlagen gegen Bonn, Hagen und Ludwigsburg. Damit rutschte die Mannschaft von einem großartigen zweiten Platz auf Platz vier ab.



Doch dann ist da ja noch der Pokal. Hier wäre der Vizemeister haushoher Favorit, nachdem sich die Brose Baskets gegen den FC Bayern München im Halbfinale verabschieden mussten – wenn, ja wenn da nicht diese Liga-Stolperer wären.

Das Halbfinale gegen die Artland Dragons sollte, rein von der Spielerqualität her, kein Problem für das Team um den „Most Valuable Player“ John Bryant sein. Im Falle eines Finaleinzugs würden jedoch wesentlich schwerere Kaliber auf den Vizemeister warten – schließlich bestreiten ALBA BERLIN und der FC Bayern München das andere Halbfinale.

Entscheidend könnte sich die hervorragende Teamchemie, die in der Ulmer Mannschaft herrscht, auswirken. Man sieht den Spielern förmlich an, dass sie Lust auf Basketball und aufs Gewinnen haben. Für mich als Courtsider ist es immer wieder verblüffend zu sehen, dass die Spieler auch vor großen Spielen, wie beispielsweise gegen Kazan, locker, aber konzentriert bleiben und vor allem jüngere Spieler wie Till-Joscha Jönke oder Marcel Heberlein unterstützen beziehungsweise mit in das Spiel und die Mannschaft einbeziehen. Es hat den Anschein, als würden sich Philipp Schwethelm, Allan Ray und Co. schon ewig kennen.



Doch birgt diese Harmonie in der Mannschaft nicht auch Risiken? Könnte es nicht sein, dass die Spieler zu locker ins Finale gehen, dass sie vergessen, um was es beim Basketball wirklich geht? Ich denke nein. Die Akteure gehen zwar locker, aber nicht unkonzentriert an die Aufgaben heran – und eine gute Teamchemie sollte sich negativ auf ein Spiel auswirken.

Wenn die Mannschaft bis zum 23./24. März ihren Rhythmus in der Liga wiederfindet und wie im Viertelfinal-Hinspiel im Eurocup gegen Bilbao beherzt aufspielt, dann steht dem Pokalsieg nichts mehr im Weg.

Über den Autoren Felix Brüning:


Felix Brüning, ist als Courtside-Reporter für ratiopharm ulm unterwegs. Vor etwa 19 Jahren ist er aus der Hauptstadt Berlin an die Donau gezogen. Durch Freundeskreis und Schule ist er schon früh zum Ulmer Basketsball gekommen und fieberte schon damals in der Kuhberghalle mit dem SSV ratiopharm Ulm.

Trotz der Entscheidung zu einer (eher miesen) Fussballer-karriere blieb Basketball und ratiopharm Ulm immer ein wichtiges Thema für ihn. Nach seinem Abitur und einem äußerst verkürzten FSJs auf Norderney (von wo aus er als einziger Ulm-Fan an einem Mittwochabend nach Bremerhaven fuhr) studierte er seit neuestem Wirtschaftsinformatik an der HTW Aalen.

Für sein Team ratiopharm ulm wird Felix auch beim Beko BBL TOP FOUR 2013 am Start sein. Als folgt dem guten Mann auf Twitter: @FBrowningU

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