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Starkes Debüt von Philipp Neumann / Triple-OT: Frankfurt schlägt Ulm

Starkes Debüt von Philipp Neumann / Triple-OT: Frankfurt schlägt Ulm

Tübingen verliert das Kellerduell trotz 26 Punkten durch Jonathan Wallace, Oldenburg gewinnt das Niedersachsenderby in Braunschweig und Berlin und Bonn mit Auswärtssiegen – Der 14. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm – FRAPORT SKYLINERS 102:108 (nach drei Verlängerungen)

New Yorker Phantoms Braunschweig – EWE Baskets Oldenburg 66:70

MHP RIESEN Ludwigsburg – Telekom Baskets Bonn 73:79

Mitteldeutscher BC – Eisbären Bremerhaven 89:83

RASTA Vechta – ALBA BERLIN 73:88

WALTER Tigers Tübingen – s.Oliver Baskets 65:82


ratiopharm ulm – FRAPORT SKYLINERS 102:108 nach 3OT (Boxscore)

„Ich habe schon so oft gegen Frankfurt verloren, die werde ich mein Leben lang nicht mehr unterschätzen“, hatte Per Günther vor dem Spiel gesagt. Was genau es für eine Wahnsinns-Partie werden würde, hatte Ulms Nationalspieler aber bestimmt auch nicht im Gefühl. Satte drei Verlängerungen waren nötig, um in dieser Partie einen Sieger zu bestimmen. Im Duell zweier Teams, bei denen deutsche Minuten groß geschrieben werden, setzte sich der Außenseiter aus Frankfurt vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena am Schluss knapp durch.

Zum Ende der regulären Spielzeit netzte Ulms Allstar Daniel Theis vier Freiwürfe ein und brachte sein Team dadurch 77:75 in Front, aber 22 Sekunden vor dem Ende konnte Danilo Barthel als Frankfurts Allstar aus der Halbdistanz ausgleichen und die Overtime erzwingen. Zum Ende der ersten fünf Bonusminuten traf dann Ulms Cameron Long mit neun Sekunden auf der Uhr zum 85:85 – es ging in die zweite Extraperiode. Dort führte Ulm bereits mit vier Zählern, bevor Andy Rautins per Dreier und Ramon Galloway 21 Sekunden vor dem Ende per Freiwurf für die SKYLINERS ausglichen.

In der dritten Verlängerung übernahm Frankfurts Topscorer Rautins mit sieben Punkten, davon zwei von der Freiwurflinie zum 102:108 bei verbleibenden elf Sekunden – die Entscheidung zum achten Sieg der jungen Truppe von Headcoach Gordon Herbert. Damit steht die Überraschungsmannschaft der Liga mit 16:12 Punkten auf dem achten Rang und damit derzeit auf einem Playoff-Platz. Die besten Scorer für Frankfurt waren Rautins (24 Punkte), Jarred DuBois (19) und Barthel (18). Bei Ulm trafen Edgar Sosa (21), Adam Hess (16) und Theis (15) am besten.

New Yorker Phantoms Braunschweig – EWE Baskets Oldenburg 66:70 (Boxscore)

Ein Auswärtssieg im Niedersachsenderby vor 4.202 Zuschauern sorgt bei Oldenburg wieder für Ruhe kurz vor Weihnachten. Für den Vizemeister gab es nach dem Ausscheiden im Eurocup und drei Niederlage in Folge in der Beko BBL in Braunschweig endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Die verletzungsgebeutelten New Yorker Phantoms dagegen trafen nur drei von 18 Dreierversuchen (17 Prozent) und haben nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Partien nun bereits vier Punkte Rückstand auf die Playoffs.

Beim Besuch des früheren Phantoms-Headcoaches Sebastian Machowski an alter Stätte lagen seine EWE Baskets vor dem letzten Viertel bereits mit neun Zählern zurück, gewannen den Schlussabschnitt aber mit 12:25 und drehten dadurch die Partie in beeindruckender Weise. Der amtierende Trainer des Jahres setzte überraschend auf den erst am Freitag aus Bamberg ausgeliehenen Philipp Neumann. Eine gute Entscheidung: Der Nachwuchscenter dankte es mit neun Punkten in gut 13 Minuten.

Die besten Scorer für Braunschweig waren Kyle Visser (20 Punkte), Kenny Kadji (14) und Immanuel McElroy (10). Bei Oldenburg trafen Nemanja Aleksandrov (18), Rickey Paulding (15) und Neumann (9) am besten.


MHP RIESEN Ludwigsburg – Telekom Baskets Bonn 73:79 (Boxscore)

Es geht bei Bonn also auch in der Beko BBL ohne Allstar-Starter Tony Gaffney. Unter der Woche hatten die Telekom Baskets ohne ihren am Knöchel verletzten Power Forward im Eurocup gegen Rom gewonnen, nun wurde in Ludwigsburg vor 3.851 Zuschauern ein Auswärtssieg erkämpft. Dabei durften sich Kurt Looby und David McCray über einen Punktgewinn an alter Wirkungsstätte freuen, Bayreuths neuer Center Gary McGhee dagegen musste nach der Niederlage in Würzburg vor einer Woche nun auch beim Heimdebüt eine Niederlage hinnehmen.

In einer knappen Partie gab am Ende die Sicherheit von der Linie den entscheidenden Ausschlag zu Gunsten der Gäste vom Rhein: Bonn traf 18 von 20 Freiwürfen (80 Prozent), Ludwigsburg dagegen nur 15 von 24 (63 Prozent). Damit ist Bonn aktuell wieder Tabellendritter, die MHP RIESEN haben vier Punkte Rückstand auf den achten Rang. Die besten Scorer für Ludwigsburg waren Shawn Huff (25 Punkte), Mario Stojic (11) und McGhee (10). Bei Bonn trafen Jamel McLean (21), Benas Veikalas (20) und Steve Wachalski (13) am besten.


Mitteldeutscher BC – Eisbären Bremerhaven 89:83 (Boxscore)

Wie vergangene Saison startet der Mitteldeutsche BC zur Weihnachtszeit durch. Nach dem Kantersieg über Frankfurt und dem Verlängerungssieg in Oldenburg geht der Höhenflug nun weiter mit einem 89:83 gegen Bremerhaven. Getreu der Devise „Never change a winning team“ verzichtete MBC-Trainer Silvano Poropat dabei auf den genesenen Michael Cuffee als siebten ausländischen Spieler.

In der hart umkämpften Partie konnte sich der MBC im letzten Vierteleinen kleinen Vorsprung erarbeiten. 17 Sekunden vor dem Ende kamen die Eisbären durch einen Halbdistanztreffer von Ligatopscorer Darius Adams noch mal auf 85:80 heran, aber MBC-Aufbau Marcus Hatten und Angelo Caloiaro zerschlugen die Hoffnungen der Gäste mit zwei Freiwürfen und einem weiteren Korberfolg

Die besten Scorer für den MBC waren Caloiaro (21 Punkte), Adonte Parker (18) und Malte Schwarz (15). Bei den Eisbären trafen Adams (26), Derrick Allen (14) und Anthony Smith (13) am besten.


RASTA Vechta – ALBA BERLIN 73:88 (Boxscore)

Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome war der namhafte Gegner aus der Hauptstadt dann doch etwas zu groß für den Aufsteiger aus Vechta. Im ersten Duell in der Geschichte der beiden Klubs verzichteten die Gastgeber verletzungsbedingt auf A. J. Rudowitz, die Berliner allerdings erneut auf ihren angeschlagenen Topscorer David Logan.

Dennoch kamen die Albatrosse gut in die Partie und lagen zur Halbzeit bereits mit 16 Zählern vorne (36:52). Gute fünf Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren durch einen Dunking von Aufbau Rashad Bishop noch mal auf 69:79 heran, aber Berlin zog in der Defense noch mal an und machte mit einem 7:0-Lauf am Ende alles klar. Vechta steht damit auf dem vorletzten Tabellenplatz, Berlin hat nur zwei Minuspunkte mehr als der zweiplatzierte Meister aus Bamberg.

Die besten Scorer für Vechta waren Rashad Bishop (26 Punkte), Richie Williams (14) und Jacob Doerksen (10). Bei Berlin trafen Reggie Redding (18), Vojdan Stojanovski (16) und Alex King (15) am besten.


WALTER Tigers Tübingen – s.Oliver Baskets 65:82 (Boxscore)

Im Kellerduell der beiden letztplatzierten Klubs der Beko BBL gab es einen klaren Auswärtssieg für die s.Oliver Baskets. Vor ausverkaufter Kulisse von 3.132 Zuschauern legten die Gäste auch ohne Topscorer Ricky Harris (Oberschenkelverletzung) stark los, gewannen den ersten Abschnitt mit 14 Punkten (9:23) und die letzten zehn Minuten mit neun Zählern (18:27)

Damit hat Würzburg unter dem neuen Headcoach Stefan Koch drei der letzten vier Spiele gewonnen und erstmals seit langem die Abstiegsplätze verlassen. Tübingen dagegen konnte nicht an die gute Leistung vom Auswärtssieg in Hagen anknüpfen, netzte gegen Würzburg nur vier von 23 Distanzwürfen ein (17 Prozent) und steht damit am Ende der Tabelle.

Die besten Scorer für Tübingen waren Jonathan Wallace (26 Punkte), Anatoly Kashirov (12) und Joshua Young (9). Bei Würzburg trafen John Little (15), Maurice Stuckey (14) und Demond Carter (13) am besten.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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