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TV-Check fürs Wochenende: Dreimal Beko BBL live / Stephan Baeck trifft Demond Mallet

TV-Check fürs Wochenende: Dreimal Beko BBL live / Stephan Baeck trifft Demond Mallet

Die heiße Phase im Kampf um die Playoffs in der Beko BBL ist eröffnet. Mit den EWE Baskets Oldenburg und den Artland Dragons treffen am Samstag im Nordwest-Derby zwei Kandidaten direkt aufeinander. SPORT1 und SPORT1.de übertragen live. Im Vorlauf gibt es ab 19.30 Uhr die nächste Ausgabe von „Basketball – Der Countdown“, unter anderem trifft Stephan Baeck Dragons-Guard Demond Mallet. Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und den Brose Baskets, kabel eins überträgt ab 13.00 Uhr. Mit dem Duell zwischen den FRAPORT SKYLINERS gegen ALBA BERLIN ist am Sonntag ein weiteres Beko BBL-Spiel auf SPORT1.de und Beko-BBL.de zu sehen.


Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 19.30 Uhr: Basketball – Der Countdown
live auf SPORT1

Sa., 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg – Artland Dragons
live auf SPORT1, kostenfreier Live-Stream auf www.SPORT1.de und www.Beko-BBL.de

So., 13.00 Uhr: FC Bayern München – Brose Baskets
live auf kabel ein, kostenfreier Live-Stream auf www.ran.de und www.Beko-BBL.de

So., 16.45 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN
kostenfreier Live-Stream www.SPORT1.de und www.Beko-BBL.de

Mit acht Siegen aus den vergangenen zehn Spielen liegen die EWE Baskets Oldeburg derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Beko BBL und steuern damit klar auf die Playoffs zu. Mit einem Heimsieg am Samstag, 2. März, über die Artland Dragons winkt dem Team von Sebastian Machwoski sogar Rang zwei. Das Vorrundenduell ging mit 86:65 klar an die Oldenburger. Allerdings konnte sich Artland Anfang Februar mit einem 78:77-Erfolg beim Qualifikationsspiel zum Beko BBL TOP FOUR revanchieren. Das Team von Stefan Koch hat auf Platz sechs ebenfalls gute Chancen, wieder die Playoffs zu erreichen, spürt allerdings den Atem der Verfolger. Die Partie wird live ab 20.00 Uhr mit Kommentator Manfred Winter und Experte Stephan Baeck übertragen.

Bereits ab 19.30 Uhr meldet sich Moderator Tobias Schimon aus der EWE Arena mit dem Magazin „Basketball – Der Countdown“. Diesmal trifft Stephan Baeck den Aufbauspieler der Dragons, Demond Mallet: Der Cousin von Shaquille O‘Neal machte jüngst mit dem Sieg beim Dreier-Contest des Beko BBL ALLSTAR Days auf sich aufmerksam. Neben dem gewohnten Überblick über die europäischen Wettbewerbe und die Beko BBL gibt es das Neuste aus der NBA, wo der Deutsche Tim Ohlbrecht ab sofort für die Houston Rockets auf Korbjagd geht.

Hier noch mal ein Highlight des letzten Magazins – Stephan Baeck trifft Robin Benzig und spricht mit dem Nationalspieler über den Lauf der Bayern, Robins persönliche Ziele, Demond Greene als Vortänzer und sein zweites Standbein als Pizzabäcker:



Sa., 20.00 Uhr – live auf SPORT1: EWE Baskets Oldenburg – Artland Dragons


In dieser 23. Auflage des Nordwest-Derbys (es steht 11:11), das nach dem aktuellen Tabellenstand in den Playoffs seine Fortsetzung finden würde, geht es nicht nur um eine Oldenburger Revanche für die erlittene Pokalniederlage, sondern in erster Linie um die Absicherung der Playoff-Positionen. Fragt man nach dem Unterschied zwischen dem Oldenburger 86:65-Sieg in Quakenbrück in der Punktrunde und dem 77:78 im Pokal, springen zwei Namen ins Auge: Anthony King und Demond Mallet. Beide waren im Hinspiel mit zusammen sechs Punkten und sechs Ballverlusten weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben, machten aber acht Wochen später mit 13 Punkten, elf Rebounds und vier Assists (King) beziehungsweise 15 Punkten und fünf Assists (Mallet) im Pokalspiel den Unterschied aus.

Sicher wird die Oldenburger Defense, die in der Beko BBL die wenigsten Körbe zulässt (nur 71,5 gegnerische Punkte) und am besten die Passwege zumacht (nur 11,1 gegnerische Assists), Wege suchen, gerade diese beiden Quakenbrücker Trümpfe auszuschalten. Neben Bradley Buckman, der im Punktspiel noch nicht im Dragons-Team stand und im Pokalspiel verletzt fehlte, könnte Quakenbrücks jüngster Neuzugang Branislav Ratkovica am Samstag sein Debüt geben – ausgerechnet in Oldenburg, wo der serbische Spielmacher (noch unter Predrag Krunic) nicht annähernd so erfolgreich war wie später Tübingen! Oldenburgs Power Forward Ronald Burrell feiert ein Wiedersehen mit Johannes Strasser, mit dem er einst zusammen in Köln und später in Bonn im Team stand.

So., 13.00 Uhr – live auf kabel eins: FC Bayern München – Brose Baskets


Dieses bayrische Derby ist noch viel jünger als das Nordwest-Derby, aber auch hier steht die Bilanz zwischen dem Serienmeister und dem ambitionierten Aufsteiger um die beiden Ex-Bamberger Steffen Hamann und Demond Greene unentschieden (2:2) und es geht – vor allem für die Bayern – um wichtige Punkte im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangsposition. Bei einer Heimniederlage gegen den Meister droht dem FC Bayern nämlich im schlimmsten Falle – wenn alle Verfolger siegen – das Durchreichen vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz. Eine erfolgreiche Bamberger Revanche für die Pokal-Schlappe könnte den Münchenern also richtig weh tun.

Der Zeitpunkt für eine erfolgreiche Revanche ist aus Bamberger Sicht aber nicht sehr günstig, denn der sich für dieses Spiel abzeichnende Ausfall von Spielmacher John Goldsberry schwächt die Brose Baskets an einem empfindlichen Punkt. Um die Frage nach dem Unterschied zwischen dem Bamberger 76:68-Punkspielsieg über die Münchener im November und der Pokalschlappe am 7. Februar zu beantworten, muss man keine Statistiken bemühen – es genügt ein Blick zur Seitenlinie. Im Punktspiel stand dort bei den Bayern noch Yannis Christopoulos, im Pokalspiel hieß der Trainer Svetislav Pesic und der hat vor allem der Münchener Verteidigung Beine gemacht, die mittlerweile ihren Gegnern nur noch eine Wurfquote von 42 Prozent zugesteht und damit die Nummer eins in der Beko BBL ist. Das wird auch für die um Joe Walsh verstärkte Bamberger Schützenriege, die die Beko BBL mit 9,5 Dreiern pro Spiel (bei einer starken Trefferquote von 41 Prozent) und einer ebenfalls in der Liga beispiellosen Feldwurfquote von 49 Prozent in Atem hält, eine echte Herausforderung.


So., 16.45 Uhr – live auf beko-bbl.de: FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN


„Wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech hinzu“, konnte sich Frankfurts Trainer Muli Katzurin nach der 65:91-Niederlage im Hinspiel sagen. Denn sein damals ohnehin nicht sehr tief besetzter Kader war durch eine Verletzung von Zachery Peacock, der als beweglicher Center mittlerweile neben dem Allrounder Quantez Robertson der größte Trumpf ist, zusätzlich dezimiert. Im Rückspiel werden die direkt vom freitäglichen Euroleague-Spiel in Moskau in die FRAPORT-Arena einfliegenden Berliner auf einen neben Peacock mit den inzwischen verpflichteten Verstärkungen Dawan Robinson, Ryan Brooks und LaQuan Prowell ungleich tiefer besetzten Gegner treffen. Interessante Randnotiz aus der Statistik-Abteilung: ALBA leistet sich im Liga-Vergleich die wenigsten Ballverluste (11,3), die Frankfurter führen die Statistik der Ballgewinne an (7,6 Steals pro Spiel).
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