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Überraschender Erfolg für einen Spätstarter: Centertier Dirk Mädrich ist TOP PERFORMER des Novembers

Überraschender Erfolg für einen Spätstarter: Centertier Dirk Mädrich ist TOP PERFORMER des Novembers

Der Center des Aufsteigers RASTA Vechta beeindruckte im November mit grandiosen Statistiken. Bei der Fanwahl auf Facebook verwies er mit Maxi Kleber und Danilo Barthel die Konkurrenten auf die Plätze.

MVP John Bryant, Darius Adams oder David Bell als die Topscorer der Liga, Stars wie Anton Gavel, David Logan und Julius Jenkins oder auch mal ein Leistungsträger der Nationalmannschaft wie Per Günther oder Robin Benzing – Das sind die Namen, die erwartet werden könnten, wenn es um den besten Spieler eines Monats geht, in diesem Fall den TOP PERFORMER des Novembers, präsentiert von Belsana. Diesmal aber hoben die Fans bei der Facebook-Wahl mit Dirk Mädrich, Würzburgs Maxi Kleber und Frankfurts Danilo Barthel drei deutsche Spieler in die Medaillenränge.

Ob ein Fanvotum immer zu hundert Prozent objektiv ist, sei dahingestellt, aber im Fall von Dirk Mädrich bestätigt der Blick auf die Statistiken die Wahl: In fünf Spielen im November legte der Center von Vechta 17,0 Punkte bei einer Wurfquote von 49,2 Prozent, 7,8 Rebounds sowie 1,2 Assists im Schnitt auf.

Herauszuheben ist das Spiel in Oldenburg: Zwar setzte es für den Aufsteiger eine 74:87-Niederlage im Derby gegen den Vizemeister, aber Mädrich war der Dominator der Partie. 27 Punkte in 27 Minuten, dazu sechs Rebounds und als Sahnehäubchen Wurfquoten vom Feinsten: zehn von 15 Würfen aus dem Feld, darunter – bitte festhalten – fünf von sechs Dreiern eingenetzt.

Downtown-Bomben vom Big Man mit Gesichtsteppich:

Abgesehen von Steals und Blocks hat Mädrich diese Saison in der Beko BBL in jeder Rubrik neue Karrierebestwerte für sich aufgestellt. Es hagelt bei ihm Hookshots, Turnarounds, Dunks, Jumper aus dem Dribbling … und jede Menge Dreier (23 Treffer in zwölf Spielen).

In seinen Highlights sieht der 2,11 Meter große Mädrich aus wie die eierlegende Wollmilchsau. Vorne den Rebound abgreifen, schnell rausdribbeln und dann den dreisten Dreier einnetzen? Kein Problem für den Mann mit dem Gesichtsteppich:

Was daran überrascht: Niemand sah so etwas kommen. Mädrichs letzte Auftritte in der Beko BBL und den ersten Ligen in Griechenland (Patras) und Frankreich (Straßburg) waren bestenfalls solide. Klingt hart, stimmt aber.

Leistungsexplosion aus dem Nichts:

In seinen jungen Jahren konnte er sich nirgendwo in unserer Liga als Leistungsträger durchsetzen. Zuerst durchlief er in Braunschweig von 2001 bis 2004, also lange vor Dennis Schröder, die gute Schule von Phantoms-Nachwuchstrainer Liviu Calin und trug achtmal den Adler auf der Brust. Anschließend spielte er in Bamberg, erneut in Braunschweig, Quakenbrück und Gießen und hatte seine beste Saison für die Artland Dragons: 2007/08 kam er in 13:37 Minuten im Schnitt auf 4,7 Punkte und 2,7 Rebounds. Wie bereits geschrieben: solide, mehr aber nicht.

Und jetzt diese Leistungsexplosion aus dem Nichts. Das könnte für Mädrich noch bare Münze wert sein … und, nein, das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint.

Denn merke: Gute Center sind teuer. Dominierende Center sind richtig teuer. Dominierende Center mit deutschem Pass sind ____ (bitte hier selber die ausgedachte Steigerungsform eines geeignet erscheinenden Superlativs einsetzen)!

Keine Ahnung, wie die Vertragssituation von Dirk Mädrich aussieht, wie lange er noch an Vechta gebunden ist, aber wenn er so weiter macht, werden dem 30-Jährigen im Sommer in jedem Fall ein paar fette Angebote ins Postfach flattern.

Bis dahin: Glückwunsch zur Wahl zum TOP PERFORMER des Novembers!

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