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Ulm oder Urlaub – Bonn und Oldenburg vor dem „Do-or-die-Spiel“ / Samstag live auf SPORT1

Ulm oder Urlaub – Bonn und Oldenburg vor dem „Do-or-die-Spiel“ / Samstag live auf SPORT1

Groß war der Jubel in Oldenburg am 20. April, als die EWE Arena mit dem letzten Oldenburger Heimspiel der Punktrunde gegen die Telekom Baskets Bonn feierlich eingeweiht wurde. Vier Wochen später reiben sich die Fans an der Hunte ungläubig die Augen: Wann immer sie nämlich seitdem ihre neue Arena betreten, steht dort immer wieder derselbe Gegner, die Telekom Baskets Bonn, auf dem Parkett – am Samstag schon zum vierten Mal in Folge!
Und täglich grüßt das Murmeltier? Nein: Nur das fünfte Spiel dieser Playoff-Viertelfinalserie! Aber auf ein Wort: Diese Partie wird dem magentafarbenen Spuk in der EWE Arena für diese Saison ein Ende bereiten. Die Frage ist nur, ob die Oldenburger in dieser Saison überhaupt noch einen anderen Gegner zu Gesicht bekommen. In diesem fünften Spiel fällt nämlich die Entscheidung, ob die EWE Baskets oder die Telekom Baskets ins Halbfinale einziehen, wo sie schon von ratiopharm ulm erwartet werden. „Do or Die“ in Reinform!


Sa 21.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg - Telekom Baskets Bonn (5. Viertelfinale)


Ab 21:15 Uhr live auf SPORT1, ab 20:55 Uhr kostenfreier Livestream auf Beko-BBL.de


Rickey Paulding 21 Punkte (3/6 Dreier), Konrad Wysocki 9 Punkte (7 Rebounds) – Jamel McLean 22 Punkte (11 Rebounds).

Robin Smeulders 19 Punkte (9 Rebounds) – Jared Jordan 11 Punkte (10 Assists), Jamel McLean 12 Punkte (7 Rebounds).

Chris Kramer 15 Punkte (6 Assists), Julius Jenkins 18 Punkte (3/5 Dreier) – Jared Jordan 15 Punkte (4 Assists).

Julius Jenkins 26 Punkte (5/7 Dreier), Adam Chubb 19 Punkte (7 Rebounds) – Kyle Weems 34 Punkte (6/10 Dreier), Jamel McLean 26 Punkte (12 Rebounds).

Da die beiden Kontrahenten auch in der diesjährigen EuroChallenge gegeneinander gespielt haben, treffen Oldenburg und Bonn am Samstag schon zum neunten Mal in dieser Saison aufeinander (Das Testspiel während der Vorbereitung lassen wir mal außen vor) und man sollte meinen, dass es fast unmöglich ist, den Gegner da noch zu überraschen.

Genau das gelang aber Michael Koch am vergangenen Mittwoch im vierten Spiel: der Bonner Headcoach wich von der in den ersten drei Spielen jeweils identischen Bonner Startaufstellung ab und brachte Fabian Thülig anstelle von Jonas Wohlfarth-Bottermann, um sein Team ohne Center noch schneller zu machen. Ehe sie sich versahen, lagen die Oldenburger gegen die beschleunigten Bonner in der 14. Minute schon 19:40 zurück und nachdem Bonns US-Forward Kyle Weems in den ersten zwanzig Minuten an der Dreierlinie heiß gelaufen war (6/6!) führte Bonn zur Pause 51:35 und nach 32 Minuten 67:47.

Aber ohne Benas Veikalas, für den das Spiel nach zwei unsportlichen Fouls schon im ersten Viertel zu Ende war, ging den Gastgebern im Schlussviertel so dramatisch die Luft aus, dass die Oldenburger durch einen Dreier von Julius Jenkins noch die Verlängerung erzwingen konnten. Als die Bonner, die im vierten Spiel zum ersten Mal das Rebound-Duell in dieser Serie gewannen, in der Overtime ihre allerletzten Reserven mobilisierten, zahlten die Oldenburger aber doch noch die Zeche für ihren schwachen Start:


In eigener Halle dürfen die Nordwestdeutschen sich nicht noch einmal so auf dem falschen Fuß erwischen lassen. Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski wird dafür sorgen, dass Bonns Schützen am Samstag in der EWE Arena, wo sie schon im ersten und dritten Spiel von außen deutlich schlechter trafen als in Bonn (32 zu 54 Prozent), weniger Platz haben. Zwar spricht für die Gastgeber, dass bisher alle sechs Partien in der Beko BBL vom Heimteam gewonnen werden konnte, aber garantiert ist das nicht, wie die beiden Auswärtssiege in den EuroChallenge-Duellen zeigten.

Oldenburg zum vierten, Bonn zum elften Mal in einer fünften Playoff-Partie:

Die Bonner haben am Mittwoch gesehen, dass die Kräfte ihres dezimierten Teams begrenzt sind. Wie schnell die Oldenburger im Schlussviertel innerhalb von nicht einmal acht Minuten einen 20-Punkte-Rückstand egalisierten, war beängstigend. Koch wird sich überlegen müssen, ob er noch einmal gleich zu Spielbeginn eine so hohe Karte ausspielt oder ob er sich diese lieber für die Crunchtime aufbewahrt. Auf jeden Fall bringen die Bonner Verstärkung mit. Bis zu 500 Gästefans werden in Oldenburg erwartet, und diese Bonner Fans wissen, worauf es in einem fünften Spiel ankommt. Die Telekom Baskets stehen schon zum elften Mal seit ihrem Aufstieg 1996 in einem fünften Spiel und blicken dabei auf eine ausgeglichene Bilanz zurück: Schon fünfmal gewannen sie ein fünftes Spiel, zweimal sogar auswärts.

Ihr letztes fünftes Spiel verloren die Bonner allerdings in der Finalserie 2009 bei … den EWE Baskets Oldenburg. Es war jenes legendäre fünfte Finalspiel, in dem die Bonner sich wenige Sekunden vor Schluss angesichts einer 70:67-Führung schon als Meister fühlten, bevor Jason Gardner ausglich und Je’Kel Foster den Bonnern den spielentscheidenden Ball klaute. Am Samstag bietet sich den Bonnern die Chance zur Revanche, Sie haben als Außenseiter, der mit dem Erreichen der Playoffs schon sein Saisonziel erreicht hat, an der Hunte nichts zu verlieren. Die Oldenburger, die am Samstag seit ihrem Aufstieg 2000 erst zum vierten Mal ein fünftes Spiel bestreiten (Bilanz 1:2 Siege) und ihr letztes fünftes Spiel 2011 im Viertelfinale in Berlin verloren, haben in dieser Saison eigentlich noch mehr vor.

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