FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
Ulm schlägt Drachen / Berlin mit drittem Erfolg in Serie

Ulm schlägt Drachen / Berlin mit drittem Erfolg in Serie

Rautins führt Frankfurt zum Sieg - Bayern behalten Nerven - Hagen gewinnt gegen Ludwigsburg - Oldenburg besiegt Aufsteiger Vechta - Der 10. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

medi bayreuth - ALBA BERLIN 59:81

WALTER Tigers Tübingen - FRAPORT SKYLINERS 67:76

Artland Dragons - ratiopharm ulm 62:75

EWE Baskets Oldenburg - RASTA Vechta 87:74

s.Oliver Baskets - FC Bayern München 86:95

Phoenix Hagen - MHP RIESEN Ludwigsburg 85:80

Von: Robin Hahn


medi bayreuth - ALBA BERLIN 59:81 (Boxscore)

Bisher ließen die Gäste aus Berlin nur 66,7 Punkte pro Spiel zu. Gegen medi bayreuth schafften sie es heute wieder einmal mit ihrer Defensivarbeit zu überzeugen und sich dadurch den dritten Sieg in Folge zu sichern. Für Bayreuth war es die siebte Niederlage der Saison.

Das erste Viertel versprach einiges, nachdem ALBA BERLIN das Spiel mit einem 9:0-Lauf begann, kämpfte sich Bayreuth in das Spiel rein und beendete das Viertel mit einem 5:0-Lauf ihrerseits (18:22). Dieser Schwung konnte aber keineswegs mit in das zweite Viertel genommen werden, Berlin erhöhte den Druck in der Verteidigung und erst nach fünf Minuten erzielten die Gastgeber aus Bayreuth ihre nächsten Punkte (20:33). Berlin baute diese Führung zwischenzeitlich bis auf 25 Punkte aus, im letzten Viertel gelang es Bayreuth allerdings noch diese Differenz ein wenig zu verkleinern.

Topscorer der Partie war David Logan mit 20 Zählern (4/7 Dreier), für Bayreuth erzielte Kyle Weems die meisten Punkte (14, dazu noch 7 Rebounds).

Foto: ALBA BERLIN

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle


WALTER Tigers Tübingen - FRAPORT SKYLINERS 67:76 (Boxscore)

Der Sieg der FRAPORT SKYLINERS über die Artland Dragons am vergangenen Wochenende war für viele eine Überraschung. Gegen die WALTER Tigers Tübingen gelang den Frankfurtern heute in einer bis zum Schluss hart umkämpften Partie der nächste Sieg.

Andy Rautins machte acht der ersten zehn Punkte für die Gäste aus Hessen, die das erste Viertel mit einem kleinen Vorsprung beenden konnten (12:18). In den zweiten zehn Minuten waren es die Tigers, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Immer wieder kamen sie zu Korblegern oder sie zogen Fouls, und die daraus resultierenden Freiwürfe konnten Aleksandar Nadjfeji (zur Halbzeit schon mit 15 Punkten) und seine Teamkollegen meistens verwerten. Bis kurz vor Schluss war nicht klar, wer heute als Sieger vom Platz gehen würde. Vier Minuten vor Ende des Spiels konnten die FRAPORT SKYLINERS sich eine 10-Punkte-Führung erspielen, welche sie dann auch bis zum Schluss dank Voigtmann und Bright (jeweils sechs Punkte im letzten Viertel) verteidigen konnten.

Aleksandar Nadjfeji konnte in der zweiten Hälfte nur noch drei Zähler beisteuern, insgesamt erzielte er aber trotzdem die meisten Punkte aller Spieler (18, dazu 5 Assists und 7 Rebounds), für die Gäste aus Frankfurt war wieder einmal Andy Rautins der beste Punktelieferant (17 Punkte, 4 Assists).

Foto: Markus Ulmer


Artland Dragons - ratiopharm ulm 62:75 (Boxscore)

Mit einer 7:2-Bilanz erwischten die Artland Dragons im Vergleich zu den Ulmern (5:4) den besseren Start in die neue Saison, nichtsdestotrotz waren es heute die Gäste, die das Parkett als Sieger verlassen durften.

Keine der beiden Mannschaften brannte zu Beginn dieser Partie ein Offensivfeuerwerk ab, zur Halbzeit stand es in diesem Duell um die vorderen Plätze 27 zu 29 für ratiopharm ulm. Für die Artland Dragons war dieses Zwischenergebnis trotz minimalem Rückstand mit Sicherheit zufriedenstellend, handelte es sich doch bei den Gegnern aus Ulm um eine der besten Offensivmannschaften der Liga. Im dritten Viertel nahm das Spiel allerdings etwas an Fahrt auf. David Holston kam allein in diesem Abschnitt auf acht Punkte, auf der Gegenseite konnte Per Günther drei Mal Trent Plaisted für einfache Punkte bedienen. Ulm fand dann den Rhythmus und zog dementsprechend im letzten Viertel davon (4. Viertelergebnis: 16:26). Die Artland Dragons, denen zwei Spieler gefehlt hatten, fanden keine Antwort mehr auf das Ulmer Offensivspiel, weshalb sich die Gäste in dieser engen Partie durchsetzten konnten.

David Holston zeigte sich sehr stark am heutigen Abend (23 Punkte, 6 Assists), bei Ulm wusste unter anderem Cameron Long zu überzeugen (13 Punkte, 5 Assists, 7 Rebounds).

Foto: Rolf Kamper


EWE Baskets Oldenburg - RASTA Vechta 87:74 (Boxscore)

RASTA Vechta war bisher zu Hause ohne Sieg, konnte sich dafür aber schon über zwei Auswärtssiege freuen. Einen dritten gab es heute im Duell der Nachbarstädte gegen die EWE Baskets Oldenburg allerdings nicht.

Unzählige Führungswechsel gab es in Halbzeit Nummer eins für die Fans in der ausverkauften EWE Arena zu sehen. Immer wieder gelang es beiden Mannschaften Punkte innerhalb der Zone zu erzielen - etwas, worauf jeder Trainer allergisch wirkt. 
Zur Halbzeit gingen die beiden Vereine mit jeweils 37 Zählern, im dritten Viertel erkannten die Finalisten der letzten Saison allerdings, wie man dem Aufsteiger aus Vechta den Zahn zieht. Schritt für Schritt vergrößerte sich der Vorsprung, letztendlich stand ein 87:74 Sieg für die Oldenburger auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Partie war Vechtas Dirk Mädrich mit satten 27 Punkten (5/6 Dreier), für die EWE Baskets erzielte Andrea Crosariol  die meisten Punkte (19, dazu noch 5 Rebounds).


s.Oliver Baskets - FC Bayern München 86:95 (Boxscore)

"David gegen Goliath", Tabellenletzter gegen Tabellenführer - das war die Ausgangslage des Spiels. Viele erwarteten einen deutlichen Sieg der Gäste aus München, doch bis fünf Minuten vor Ende boten die s.Oliver Baskets dem Favoriten die Stirn. Erst in diesen letzten fünf Minuten setzten sich die Münchner ab und entschieden die Partie für sich.

Die Gastgeber aus Würzburg starteten energisch in die Partie und konterten jeden Punkt des FC Bayern mit Treffern ihrerseits. Angetrieben von den Fans (ausverkaufte Halle) erspielten sich die s.Oliver Baskets zu Beginn des zweiten Viertels eine 5-Punkte-Führung, doch der Tabellenerste konnte bis zur Halbzeit diesen Rückstand egalisieren (44:44). Auch im dritten Spielabschnitt ging es Schlag auf Schlag, keine der beiden Mannschaften konnte je einen zweistelligen Vorsprung vorweisen. Die einzig logische Konsequenz war also, dass sich dieses Spiel in den letzten Minuten entscheiden würde. Hier behielten die Spieler des FC Bayern die besseren Nerven, womit sie ihren neunten Sieg (9:1 Bilanz) in der laufenden Beko BBL Saison einfuhren.

Maximilian Kleber und Jimmy McKinney erzielten jeweils 16 Punkte für die Würzburger, Kleber (5/7 3er) steuerte dazu noch fünf Rebounds und drei Assists bei. Auf Seiten der Münchner gelang John Bryant ein Double Double (20 Punkte, 10 Rebounds) und Lucca Staiger konnte genauso wie Kleber fünf Mal von der Dreierlinie treffen (19 Punkte, 5/7 Dreier).

Foto: s.Oliver Baskets

Courtside-Reporter Alex berichtete live für euch aus der s.Olivre Arena


Phoenix Hagen - MHP RIESEN Ludwigsburg 85:80 (Boxscore)

In der ewigen Bilanz zwischen den Phoenix Hagen und den MHP RIESEN Ludwigsburg stand es vor dieser Partie 5:3 für Hagen, in der Tabelle waren die Ludwigsburger (8.) allerdings zwei Plätze vor den Gastgebern. Mit dem 85:80-Sieg kletterte "der Phoenix" an den Ludwigsburger vorbei auf Platz 9.

Ole Wendt machte mit zwei Freiwürfen die ersten Punkte der Partie, den ersten Spielabschnitt kontrollierten trotzdem über weite Strecken die Riesen aus Ludwigsburg (23:25 nach Ende des ersten Viertels). Weder den Ludwigsburgern noch den Hagenern war es allerdings möglich sich in dieser Partie vom Gegner abzusetzen, weshalb es auch zur Halbzeit noch eine sehr hart umkämpfte Partie war (43:46). Ein Beleg dafür, dass sich hier nichts geschenkt wurde, waren die vielen Fouls auf beiden Seiten: 27 Fouls standen für die Hausherren am Ende auf dem Statistikbogen, bei den MHP RIESEN waren es sogar 35.
Der entscheidende Lauf dieses Spiels kam am Anfang des vierten Viertels. Phoenix Hagen konnte innerhalb der ersten fünf Minuten ihr Punktekonto um elf Zähler verbessern, wohingegen die Ludwigsburger in dieser Zeit nur drei Punkte machten. Davon erholten sie sich nicht mehr.  

Mit 27 Punkten, 4 Vorlagen und 5 Rebounds war Mark Dorris Spieler des Spiels, der Ludwigsburger Keaton Grant knackte ebenfalls die 20-Punkte-Marke (23).

Foto: Joerg Laube

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena

 

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport