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Veikalas wirft Bonn zum Sieg / Erster Saisonerfolg für Würzburg

Veikalas wirft Bonn zum Sieg / Erster Saisonerfolg für Würzburg

Benas Veikalas entscheidet den Klassiker zwischen Bonn und Berlin, Würzburg feiert den ersten Saisonsieg und Andy Rautins gewinnt das Scharfschützen-Duell gegen Trevon Hughes: Das und mehr bot der 7. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga.

Die Ergebnisse im Überblick:

s.Oliver Baskets – Eisbären Bremerhaven 77:63
New Yorker Phantoms Braunschweig – WALTER Tigers Tübingen 83:88
MHP RIESEN Ludwigsburg – EWE Baskets Oldenburg 86:90
Mitteldeutscher BC – Artland Dragons 71:76
medi bayreuth – ratiopharm ulm 78:88
TBB Trier – FRAPORT SKYLINERS 75:85
Telekom Baskets Bonn – ALBA BERLIN 60:59

Von: Joshua Wiedmann


S.Oliver Baskets – Eisbären Bremerhaven 77:63 (Boxscore)

Rund ein Jahr nach seinem letzten Beko BBL-Heimspiel und einer langen Verletzungspause führt Maxi Kleber die s.Oliver Baskets zum ersten Sieg in der Saison 2013/14. Verpassten die Würzburger bei Klebers Rückkehr aufs Feld am Vorwochenende im Artland (74:79) noch knapp das erste Erfolgserlebnis, trug das 21-jährige Talent gegen Bremerhaven mit 15 Zählern und 9 Rebounds maßgeblich zum Ende der fränkischen Negativserie bei.

Den besseren Start erwischten aber die Eisbären, die fast über die komplette erste Hälfte von ihrem 14:21-Auftakt zehren konnten; ein 8:0-Lauf zum Ende der ersten Hälfte bescherte den Würzburgern dann aber die erste Führung. Und diesen Schwung nahmen die Gastgeber mit in die zweite Hälfte – nämlich in Form eines 15:0-Laufs zu Beginn des dritten Viertels, an dem vor allem Jimmy McKinney und Chris McNaughton erheblichen Anteil hatten. Bei den Eisbären hielten vor allem Brian Harper (17 Punkte) und Darius Adams dagegen, doch die Franken hatten nun Feuer gefangen – vor allem Kleber. Anders als teilweise in den Vorwochen brachten sich die s.Oliver Baskets in der Schlussphase nicht mehr um den Lohn ihrer Arbeit und fuhren einen letztlich ungefährdeten Sieg ein.  

Courtside-Reporter Alex berichtete live für euch aus der s.Olivre Arena

New Yorker Phantoms Braunschweig – WALTER Tigers Tübingen 83:88 (Boxscore)

„Fünf vor 12“ sei es – so hatte Tübingens Geschäftsführer Robert Wintermantel im Reutlinger Generalanzeiger kürzlich auf den Ernst der Lage bei den WALTER Tigers hingewiesen. Eine Botschaft, die gefruchtet zu haben schien – denn in Braunschweig trat Wintermantels Team nach bis dato drei Auswärtspleiten komplett verändert auf.

Die Gastgeber legten zwar los wie die Feuerwehr, führten nach dem zweiten erfolgreichen Dreier von Isaiah Swann rasch mit zehn Punkten (16:6) und lagen auch zum Pausentee noch deutlich vorn (49:36). Ein 0:13-Lauf der Gäste brachte dann indes die Wende: Von nun an dominierten die Tigers, allen voran „Oldie“ Sasa Nadjfeji und dessen Frontcourt-Partner Tyrone Nash (je 17 P). Weil auch der Tübinger Backcourt Zählbares lieferte – Jonathan Wallace Punkte (19) und Rückkehrer Branislav Ratkovica Assists (5) – gelang es den Schwaben, in der Schlussphase davon zu ziehen.

Die Phantoms punkteten zwar effizient (49% FG), konnten ihrerseits die Tigers-Offensive in der zweiten Hälfte aber zu selten stoppen. Kyle Visser und Immanuel McElroy erzielten für die Niedersachsen jeweils 17 Punkte.

Courtside-Reporter Sebastian Schulze berichtete live für euch aus der Volkswagen Halle


MHP RIESEN Ludwigsburg – EWE Baskets Oldenburg 86:90 (Boxscore)

Am Samstagabend ging in Ludwigsburg nur ein Duell an die Gastgeber – nämlich das zwischen den ehemaligen Uni-Kumpels Chris Kramer (Oldenburg) und Keaton Grant (Ludwigsburger), das der Guard der Schwaben (23 Punkte) klar für sich entschied. Im Kollektiv mussten sich die Ludwigsburger dagegen geschlagen geben, obwohl es am Schluss noch einmal enger wurde als vermutet.

Nach einem 6:0-Start der Gäste war es in Halbzeit eins vor allem ein Duell, das das Geschehen prägte: nämlich das zwischen Julius Jenkins – der 19 Punkte erzielte und alle vier seiner Dreier-Versuche versenkte – und Calvin Harris, der für Ludwigsburg mit 14 Zählern dagegenhielt, aber auch nichts an der klaren Halbzeitführung der EWE Baskets (40:52) ändern konnte. Ein 12:2-Lauf brachte die Hausherren aber wieder gleichauf mit den „Donnervögeln“, die aber prompt mit einem eigenen Run konterten; diesen Rückstand konnte Ludwigsburg in der Schlussphase nicht mehr egalisieren.

Die MHP RIESEN zeigten zwar eine starke Offensiv-Darbietung (47% FG), konnten die Gäste aus Niedersachsen aber defensiv zu selten stoppen; insgesamt erarbeitete sich Oldenburg 35 Freiwurfversuche, aus denen neben Jenkins vor allem Konrad Wysocki (15 P) seinen Nutzen zog.


Mitteldeutscher BC – Artland Dragons 71:76 (Boxscore)

Nach zuvor vier Niederlagen in Serie hätte der MBC zwei Punkte gegen die Artland Dragons gut gebrauchen können. Und drei Viertel lang sah es für die „Wölfe“ auch gut aus: Doch nach einer 55:49-Führung (30. Minute) spielten die Dragons im Schlussviertel ihre ganze Erfahrung und Klasse aus und drehten die Begegnung in der Fremde noch. Vor allem David Holston traf den MBC mit sieben Punkten in den letzten 65 Sekunden mitten ins Herz.

Der „Zauberzwerg“ stellte mit insgesamt 19 Punkten, 6 Rebounds und 5 Assists sein komplettes Arsenal zur Schau. Auf der Gegenseite überzeugte vor allem Forward Michael Cuffee, der 19 Punkte und 9 Rebounds erzielte. Insgesamt präsentierten sich die Gastgeber an den Brettern aber zu anfällig und gaben das Rebound-Duell mit 28:38 ab.

Mit dem vierten Sieg in Folge setzen sich die Dragons an der Tabellenspitze fest, während sich der MBC nach unten orientieren muss.


medi bayreuth – ratiopharm ulm 78:88 (Boxscore)

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (Bayreuth) bzw. einer unterirdischen Heimleistung gegen Trier (Ulm) würde die Partie zwischen Franken und Schwaben für beide Teams eine richtungsweise sein – so viel stand fest. Nach ihrem jüngsten Eurocup-Coup in Paris-Levallois (78:68) gingen die „Spatzen“ mit mehr Schwung in die Partie: Die Gastgeber führten nur einmal – nach dem Auftaktpunkt durch Brian Qvale –, anschließend kontrollierte Ulm die Begegnung souverän und warf sich nach 12 Minuten erstmals zu einer zweistelligen Führung (19:30). Bayreuth ließ sich bis ins Schlussviertel hinein zwar nicht abhängen (und war in der 38. Minute sogar bis auf einen Zähler am Vizepokalsieger dran), kassierte dann allerdings einen vernichtenden Lauf: Angetrieben vom starken Edgar Sosa (21 P), zog Ulm bis auf 69:84 davon – die Messe in der Oberfrankenhalle war damit gelesen.

Sosa und Cameron Long erzielten insgesamt 45 der 88 Ulmer Punkte und bildeten damit eine Übermacht, die Bayreuth über weite Strecken nicht kontrollieren konnten. Für medi kam Kyle Weems auf 21 Zähler.

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle


TBB Trier – FRAPORT SKYLINERS 75:85 (Boxscore)

Für Andy Rautins dürfte der Samstagabend in Trier ein nahezu perfekter gewesen sein: Der Kanadier (30 P) gewann nicht nur den Zweikampf der Scharfschützen gegen Trevon Hughes (29) knapp, sondern fuhr mit seinen FRAPORT SKYLINERS auch einen wichtigen Auswärtserfolg in Trier ein.

Dabei bewies die junge Mannschaft von Gordon Herbert nach einer chaotischen Woche ausgerechnet im Schlussviertel Nerven wie Drahtseile; mit 11:22 ging das letzte Viertel an die Mainstädter, bei denen zwei deutsche Talente eine große Rolle spielten: Konstantin Klein dirigierte das Geschehen mit 10 Punkten und 4 Assists, während Danilo Barthel als Punktesammler (15), Rebounder (10) und sogar Vorlagengeber (5) in Erscheinung trat. Auf Seiten der Trierer, die erneut auf Mathis Mönnighof verzichten mussten, erwies sich neben Hughes nur Vitalis Chikoko (14 P) als verlässlicher Scorer.


Telekom Baskets Bonn – ALBA BERLIN 60:59 (Boxscore)

Der Klassiker zwischen Bonn und Berlin hat eine Geschichte reich an Höhepunkten – und seit Samstagabend noch einen mehr. Die 52. Auflage des Ost-West-Duells dürfte spielerisch zwar nicht zu den Glanzstücken, sicherlich aber zu den besonders Spannenden der Historie zählen: Denn nach knapp 40 intensiven Minuten, über weite Strecken mit leichten Vorteilen für die Bonner, jagte in der Crunchtime ein Highlight das andere: Erst glich Vojdan Stojanovski per Dreier zum 57:57 aus, ehe David Logan Berlin auf Vorlage von Reggie Redding fünf Sekunden vor Schluss sogar in Führung warf. Ein schöner Einwurf-Spielzug setzte auf der Gegenseite dann aber Benas Veikalas in Szene, der trotz Foul traf und außerdem den Bonus-Freiwurf zur erneuten Bonner Führung einnetzte (60:59). Der potentielle Gamewinner durch Logan verfehlte mit Ablauf der Spieluhr das Ziel.

Trotz Rebound-Dominanz (32:46) verpasste ALBA damit den zweiten Auswärtssieg der Saison. Bonn bleibt mit dem sechsten Sieg aus dem siebten Spiel das Überraschungsteam der jungen Saison. 

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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