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Vertreibt Ulm den Bamberg-Fluch? / Lischka-Rückkehr in Hagen? / Henrik Rödl in Berlin / John...

Vertreibt Ulm den Bamberg-Fluch? / Lischka-Rückkehr in Hagen? / Henrik Rödl in Berlin / John...

Bereits am Mittwoch mit dem überraschend deutlichen Frankfurter Erfolg über Braunschweig (79:53) eröffnet, setzt sich der 13. Spieltag mit einigen attraktiven und brisanten Höhepunkten fort. So unternimmt ratiopharm ulm am Sonntag zum 13. Mal Anlauf, um zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren die Brose Baskets in die Knie zu zwingen. In Berlin freut man sich auf den Besuch von Henrik Rödl, in Würzburg vielleicht nicht so sehr auf den von John Patrick. In München erwartet man unterdessen eine RASTA-Karawane, die den Aufsteiger zum Gastspiel beim FC Bayern begleitet.

TV-Termine:

Paarung: Würzburg – Ludwigsburg (Samstag, 19.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.45 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage der s.Oliver Baskets und hier auf der Homepage der Beko BBL.


Sa, 19.00 Uhr: ALBA BERLIN (8) – TBB Trier (12)

Status Quo: Zwei Wochen nach dem Besuch von Calvin Oldham steht mit Henrik Rödl schon der nächste alte Bekannte auf dem Parkett der o2 World. Wird Rödl, dessen Trikot mit der Nummer 4 in Berlin unter der Hallendecke hängt, wie sein einstiger „Associate Head Coach“ einen Sieg von diesem Besuch mit nach Hause nehmen können? Sasa Obradovic, der gemeinsam mit Henrik Rödl die ersten drei Titel (Korac Cup 1995 sowie das Double 1997) an die Spree holte, wird etwas dagegen haben.

Duell im Fokus: Jonas Wohlfarth-Bottermann (23 Jahre) steht heute da, wo Andreas Seiferth (24 Jahre) als in Berlin geborener und ausgebildeter Center auch stehen könnte. Auf jeden Fall haben beide eine noch lange und hoffentlich große Center-Karriere vor sich.

Zahlen, bitte: Die Überschrift über diesem Spiel kann nur „DEFENSE“ lauten. Gemessen an der Statistik ist ALBA dabei Favorit: Die Berliner kassieren nur 68,4 Punkte pro Spiel (Trier 79,3), erlauben ihren Gegnern nur eine Wurfquote von 40 Prozent (Trier 44 Prozent) und provozieren beim Gegner pro Spiel 16,7 Ballverluste (Trier 13,1).

Die ewige Bilanz: 26:4 für Berlin

Bewegte Bilder - Trier feierte zuletzt einen Sieg gegen Würzburg:


Sa, 19.00 Uhr: s.Oliver Baskets (18) – MHP RIESEN Ludwigsburg (10)

Status Quo: Ausgerechnet bei der Heimpremiere ihres neuen Headcoaches Stefan Koch werden die Würzburger ihrem einst im Streit geschassten Trainer John Patrick, der noch viele aktuelle Würzburger Spieler aus seiner Zeit als Headcoach der s.Oliver Baskets kennt, am Samstag kaum einen roten Teppich ausrollen. Aber angesichts der Lage, die durch den langfristigen Ausfall von Ricky Harris noch bedrohlicher geworden ist, haben die s.Oliver Baskets auch gar keine Zeit, um in alten Geschichten zu wühlen. Mit den MHP RIESEN kommt ein Gegner, den die Würzburger in eigener Halle besiegen müssen, wenn sie aus dem Tabellenkeller herauswollen. Ludwigsburg kann aber wohl wieder auf den genesenen Mario Stojic zählen.

Duell im Fokus: Spielmacher Michael Stockton, in Ludwigsburg der verlängerte Arm von Trainer John Patrick auf dem Feld, trifft in Würzburg auf Ben Jacobsen, der diese Rolle unter Patrick einst in Göttingen und Würzburg spielte.

Zahlen, bitte: Die MHP RIESEN setzten die Gegner nicht nur in der Verteidigung, sondern auch in der Offensive mit ihrer Aggressivität unter Druck. Nur Bayern München und Hagen ziehen mehr gegnerische Fouls als die Ludwigsburger (23,3 pro Spiel). Entsprechend häufig stehen die Ludwigsburger an der Freiwurflinie, wo sie mit 78,7 Prozent die viertbeste Quote der Liga auflegen. Würzburg verdient sich deutlich weniger Freiwürfe (nur 20,3 gegnerische Fouls pro Spiel) und trifft diese nur zu 69,8 Prozent.

Die ewige Bilanz: 2:2

Am Rande der Bande: Ein Sponsor der s.Oliver Baskets stellt für dieses Spiel 3.000 Nikolaus-Mützen bereit. Vielleicht trägt das ja dazu bei, die Atmosphäre in dieser brisanten Paarung etwas zu entspannen.

Bewegte Bilder – Ludwigsburg gewann zuletzt in Bayreuth:


Sa, 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (3) – Mitteldeutscher BC (14)

Status Quo: Bei diesem Spiel steht mehr auf der Agenda als der Besuch von Daniel Hain bei dem Club, mit dem er Deutscher Meister wurde. Vier Tage vor dem „Endspiel“ in Bilbao um den Einzug in die Eurocup-Last32 empfangen die zuletzt etwas enttäuschenden Oldenburger nämlich mit dem Mitteldeutschen BC einen Gegner, dessen Formkurve genau umgekehrt verläuft. Der MBC kann zudem darauf hoffen, am Samstag wieder auf die zuletzt verletzten Michael Cuffee und Oliver Clay zurückgreifen zu können.

Duell im Fokus: Die unterschiedlichen Formkurven beider Clubs kann man an den Topscorern festmachen, die in Oldenburg wie beim MBC auf der Position zwei spielen. Während Adonte Parker an der Seite des neuen MBC-Spielmachers Marcus Hatten regelrecht aufblüht (21 Punkte in München und 5/8 Dreier gegen Frankfurt), steckt Julius Jenkins in Oldenburg mit einer Wurfquote von nur 34 Prozent aus den letzten drei Spielen in einem kleinen Loch. Am Mittwoch im Eurocup gegen Charleroi traf er nur drei von elf Würfen.

Zahlen, bitte: Die EWE Baskets leben nach wie vor von ihrer guten Verteidigung. In der Feldwurfquote erlauben sie ihren Gegnern nur 41 Prozent, was der zweitbeste Wert in der Beko BBL hinter Berlin ist. Die MBC-Defense gleicht dagegen mit einer gegnerischen Wurfquote von 50 Prozent (schwächster Wert in der Liga) einem offenen Scheunentor.

Die ewige Bilanz: 11:6 für Oldenburg

Bewegte Bilder - Julius Jenkins würde gerne nach Bonn zum Beko BBL ALLSTAR Day reisen:


So, 15.00 Uhr: ratiopharm ulm (5) – Brose Baskets (2)

Status Quo: Seit bereits vier Jahren verfolgt die Ulmer ein Fluch und der heißt Brose Baskets. Zwölf Niederlagen in Folge in Punktrunde, Playoffs, Pokal und Champions Cup stehen in der Beko BBL seit dem Ulmer 76:75-Heimsieg am 16. Oktober 2009 zu Buche. Dass unter den Niederlagen einige herzzerreißend knappe Resultate waren (siehe Video unten), macht die Bilanz aus Ulmer Sicht nicht angenehmer. Bei dem Versuch, die 13. Niederlage in Folge zu verhindern, stehen dem Team um Per Günther am Sonntag nicht nur die Ulmer Fans, sondern auch der Spielplan zur Seite, denn die Bamberger spielen noch am Freitag in Mailand. Bereits am letzten Spieltag gegen Berlin merkte man einigen Bamberger Spielern an, dass es nicht einfach ist 48 Stunden nach einem solchen Euroleague-Match auf dem Bundesligaparkett zu stehen.

Duell im Fokus: Der in Bamberger Fankreisen vielgescholtene Spielmacher Zack Wright ist mit 11,9 Punkten und 3,8 Assists statistisch sogar der effektivste Spieler in einem sehr tief besetzten Bamberger Team. In Ulm bekommt er es mit Per Günther zu tun, der mindestens genauso schnell, im Unterschied zu Wright aber auch aus der Distanz mit einer Dreierquote von 58,5 Prozent in dieser Saison brandgefährlich ist.

Zahlen, bitte: Mit 358/729 und 353/723 (beides 49 Prozent) weisen Bamberg und Ulm nahezu identische Wurfquoten aus dem Feld auf. Auch bei den Rebounds liegen beide mit 449 und 551 aus den ersten zwölf Spielen nah beieinander. Dass die Ulmer unter dem Strich trotzdem im Schnitt 4,2 Punkte mehr erzielen, erklärt sich aus ihrer deutlich höheren Dreierquote (41 Prozent gegenüber Bamberg 34 Prozent).

Die ewige Bilanz: 23:4 für Bamberg

Am Rande der Bande: Nach der Verpflichtung von D’Or Fischer zündeten die Bamberger am Freitag mit der Verpflichtung des von den L.A. Lakers nach nur zwei Kurzeinsätzen wieder entlassenen Nationalspielers Elis Harris den nächsten Kracher. In Ulm wird der 2,03 m lange athletische Forward aber wohl noch nicht zum Einsatz kommen.

Bewegte Bilder – das dritte Finale von 2012 zwischen Bamberg und Ulm war eine der knappsten Niederlagen der Ulmer:


So, 16.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (13) – Artland Dragons (6)

Status Quo: Das Nord-Derby hat eine unverhoffte Note bekommen, die vor vier Wochen wohl noch niemand für möglich gehalten hat: Die Eisbären empfangen als „Team der Stunde“ (zuletzt 4:1 Siege) einen Gegner aus Quakenbrück, der von seinen letzten vier Spielen nur eines gewonnen hat und auch im Eurocup zuletzt eine Packung nach der anderen kassierte.

Duell im Fokus: Dort, wo Quakenbrücks Spielmacher David Holston vor zwei Jahren zu Hause war, an der Spitze der Bundesliga-Korbjägerliste, steht jetzt Darius Adams mit 18,7 Punkten pro Spiel. Ist der Bremerhavener Spielmacher der neue „Zauberzwerg“ der Beko BBL?

Zahlen, bitte: In der Statistik der Ballverluste „führen“ die Eisbären die Liga mit 17,4 Turnovern pro Spiel an. Die Vermutung, dass diese Zahl auf den bösen Fehlstart der Eisbären in die Saison zurückzuführen ist, ist falsch. Auch in den letzten fünf Spielen, von denen die Eisbären vier gewonnen haben, verzeichneten sie nämlich im Schnitt 17 Ballverluste!

Die ewige Bilanz: 12:11 für Bremerhaven

Weise Worte: „Wir müssen den Ball ab und zu auch mal in den Korb werfen“, erklärte Artlands Assistenztrainer Martin Schiller, warum die Quakenbrücker trotz gar nicht so schlechter Verteidigung am Mittwoch im Eurocup in Le Mans einmal mehr den Kürzeren gezogen haben.

Bewegte Bilder - Artland verlor zuletzt zu Hause gegen die Bayern:


So, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (4) – medi bayreuth (16)

Status Quo: Vor der Saison von manchen als „Geheimfavorit“ eingestuft, kommen die Bayreuther einfach nicht in Fahrt. Auch der am letzten Spieltag gegen Ludwigsburg überraschend aus dem Ärmel gezogene neue NBA-erfahrene Spielmacher Will Conroy konnte auf die Schnelle das ins Schlingern geratene Schiff nicht in ruhigere Gewässer steuern. Die Bonner sind furios in die Saison gestartet, drohen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge aber ihren Schwung zu verlieren.

Duell im Fokus: Kyle Weems, in der letzten Saison mit im Schnitt 13,8 Punkten noch Bonns Topscorer, kehrt mit seinem neuen Team in den Telekom Dome zurück. Für die Bayreuther legt er in dieser Saison im Schnitt 13,6 Punkte auf. Sein Nachfolger in Bonn, Ryan Brooks, kommt bei den Telekom Baskets im Schnitt auf 14,3 Punkte. Wird er auch im direkten Duell seinen Vorgänger ausstechen?

Zahlen, bitte: Die Bonner sind mit im Schnitt 7,3 Steals die besten Balldiebe in der Beko BBL und passen umgekehrt mit nur 11.3 Ballverlusten pro Spiel am besten aufs Spielgerät auf. Die Bayreuther rangieren (auch) in diesen Statistiken mit 14,5 Turnovern (Platz 14) und 4,8 Ballgewinnen (Platz 17) am anderen Ende der Skala.

Die ewige Bilanz: 5:3 für Bonn

Bewegte Bilder – Bonn verlor am vergangenen Wochenende in eigener Halle bereits gegen einen Klub aus dem Tabellenkeller:


So, 17.00 Uhr: Phoenix Hagen (9) – WALTER Tigers Tübingen (17)

Status Quo: Spielt er schon wieder? Das mögliche überraschend frühe Comeback von Johannes Lischka würde aus diesem normalen Spiel ein Highlight des 13. Spieltages machen. Die Tigers könnten die Hilfe ihres besten Rebounders gut gebrauchen. Die Frage ist nur, wie schnell der Nationalspieler wieder zu seiner Form findet. Aber auch für die Hagener, die um den Einsatz von Mark Dorris (Bänderdehnung) bangen, ist dieses Spiel von großer Bedeutung, könnten sie sich doch mit einem Sieg endgültig im sicheren Mittelfeld der Tabelle etablieren.

Duell im Fokus: Center Anatoli Kashirov war bei seinem Debüt gegen Bremerhaven auf Anhieb mit 18 Punkten Tübingens Topscorer, benötigte dafür aber noch relativ viele Würfe (17), was in einer für einen Center niedrigen Wurfquote von nur 35 Prozent resultierte. Wird der Rückkehrer gegen Hagens zehn Zentimeter kleinere Center Dino Gregory und Keith Ramsey effektiver agieren?

Zahlen, bitte: Die Tübinger Verteidigung kassiert im Schnitt 84,2 Gegenpunkte. Nur ein Team kassiert noch mehr gegnerische Körbe: Hagen (87,2 pro Spiel).

Die ewige Bilanz: 5:3 für Tübingen

Weise Worte: „Was da in der ersten Halbzeit los war, ist für mich unerklärlich. Das war kein Basketball“, zeigte Tübingens Manager Robert Wintermantel nach dem letzten Heimspiel (83:99 gegen Bremerhaven, Halbzeit 23:51) Verständnis für die Buhrufe der Tübinger Fans. „Die Lage ist beschissen“, zitiert der Reutlinger General-Anzeiger den 42-Jährigen.

Bewegte Bilder - Viele Profis aus der Liga haben Lischka eine schnelle Rückkehr auf den Court gewünscht … scheint zu klappen:


So, 18.00 Uhr: FC Bayern München (1) – RASTA Vechta (15)

Status Quo: Fünf Tage vor dem „Endspiel“ um den Einzug in die Euroleague-TOP16 empfangen die Bayern den Neuling aus dem Norden. Können die RASTA-Männer ausnutzen, dass die Münchener schon Galatasaray im Hinterkopf haben? Es wäre wohl ihre einzige Chance.

Duell im Fokus: Dirk Mädrich beeindruckte im November mit grandiosen Statistiken (im Schnitt 17,0 Punkte bei einer Wurfquote 49,2 Prozent, 7,8 Rebounds sowie 1,2 Assists)und wurde bei der Fanwahl auf Facebook zum TOP PERFORMER des Monats November gewählt. Jetzt ist aber schon Dezember und da trifft Vechtas Center auf den MVP John Bryant …

Zahlen, bitte: Wenn Vechta sich auf einen Wurf-Wettbewerb mit den Bayern einlässt, wird es schwer: Die Münchener haben mit 43,3 Prozent die beste Wurfquote in der Beko BBL, RASTA mit 31,7 Prozent die schwächste.

Die ewige Bilanz: 0:0

Am Rande der Bande: Die Begeisterung in Vechta über das Bundesliga-Abenteuer ist weiter ungebrochen. Hunderte RASTA-Fans werden den Aufsteiger zum Auswärtsspiel in München begleiten.

Bewegte Bilder – Hier ein paar Highlights von Dirk Mädrich:

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