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Vier Duelle mit weißer Weste / Der Meister bei den Bayern

Vier Duelle mit weißer Weste / Der Meister bei den Bayern

Der zweite Spieltag der Beko BBL bietet am Sonntag ein auf drei Stunden (zwischen 16 und 19 Uhr) komprimiertes Angebot, dessen Highlight sicher die Neuauflage des letztjährigen Halbfinales zwischen dem FC Bayern und den Brose Baskets ist. Von den zehn ungeschlagenen Mannschaften werden auf jeden Fall vier ihre erste Niederlage kassieren, denn in München, Quakenbrück (gegen Berlin), Hagen (gegen Bayreuth) und Vechta (gegen Ludwigsburg) stehen sich Teams mit weißer Weste gegenüber.

Das TV-Spiel am 2. Spieltag:

So, 16.45 Uhr: FC Bayern München – Brose Baskets

im TV live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

So, 16.00 Uhr: (16) ratiopharm ulm – (15) Eisbären Bremerhaven

Drei Tage nach der 75:83-Niederlage bestreiten die Bremerhavener in Ulm die zweite Etappe ihrer Tournee durchs Schwabenland. Nachdem sie in Ludwigsburg schmerzlich ihren nach einer Verletzung noch nicht wieder einsatzbereiten Center Devin Searcy an allen Ecken und Enden vermisst haben, wird die medizinische Abteilung der Norddeutschen alles versuchen, um den US-Center für das Spiel in Ulm fit zu bekommen. Auch Ulms Trainer Thorsten Leibenath setzt auf Verstärkung: Der am Donnerstag beim 85:94 in Braunschweig noch nicht eingesetzte nachverpflichtete Spielmacher Edgar Sosa wird gegen die Eisbären an der Seite von Cameron Long (23 Punkte in Braunschweig) sein Debüt in der Beko BBL geben.

So, 16.30 Uhr: (17) Mitteldeutscher BC – (13) s.Oliver Baskets

Nach der unter dem Strich vielversprechenden Preseason war die 79:86-Auftaktniederlage gegen Hagen mit 22 Ballverlusten und 17 gegnerischen Offensivrebounds für die s.Oliver Baskets ernüchternd. Sich die daheim verlorenen Punkte nun in Weißenfels zurückzuholen, wird aber nicht einfach, denn auch der Mitteldeutsche BC versteht es, den Gegner mit harter Defense in Verlegenheit zu bringen und hat das an Mittwoch bei keinem Geringeren als dem Meister in Bamberg über 30 Minuten lang bewiesen. Beim Kampf unter den Körben - den beide Teams im ersten Saisonspiel besonders in Sachen Rebounds deutlich verloren - könnte Jason Boone ein entscheidender Faktor sein: Der Würzburger Center ist nach seiner Disqualifikation im Spiel gegen Phoenix Hagen mit einem blauen Auge bzw. 2000 Euro Geldstrafe davongekommen und somit wieder spielberechtigt.

So, 17.00 Uhr: (3) New Yorker Phantoms Braunschweig – (11) TBB Trier

Den durch Verletzungen (Warren Ward, Anthony Canty) angeschlagenen Moselstädtern droht nach ihrer Heimniederlage gegen Vechta ein Fehlstart in die neue Saison droht. Was Mathis Mönninghoff und Jermaine Bucknor (je 20 Punkte) von der Dreierlinie vorlegten, verspielten die Trierer gegen den Aufsteiger mit 21 Ballverlusten wieder. Auch bei den Braunschweigern liefen am Donnerstag mit Isaiah Swann und James Florence (je 20 Punkte) zwei Spieler an der Dreierlinie heiß, aber die Phantoms leisteten sich nur zehn Ballverluste und verdienten sich damit einen 94:85-Sieg über Ulm. Triers Spielmacher Jermaine Anderson (2/12 Würfe gegen Vechta), in der letzten Saison noch für die Braunschweiger aktiv, wird vor seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte Zielwasser trinken müssen, um einen kompletten Fehlstart seines Teams in die Saison zu verhindern.

Vielleicht sollte er sich einfach an seinen letzten Wurf im Spiel der beiden Klubs in Braunschweig aus der vergangenen Saison erinnern:

So, 17.00 Uhr: (14) FRAPORT SKYLINERS – (9) EWE Baskets Oldenburg

Kostenfreier Livestream ab ca. 16.30 Uhr auf fraport-skyliners.de

Mit trotz einer unter dem Strich imponierenden Leistung am Freitag mit leeren Händen von der Euroleague-Qualifikation in Vilnius zurückgekehrt, starten die Oldenburger am Sonntag verspätet in die Bundesligasaison. Bei der entscheidenden Niederlage gegen das von Dirk Bauermann trainierte Lietuvos rytas Vilnius wurde deutlich, wie wichtig Rickey Paulding ist, der schon nach 82 Sekunden mit einer Leistenzerrung aufgeben musste. Trainer Sebastian Machowski ist aber optimistisch, ihn gegen die SKYLINERS wieder an Bord zu haben. Gordon Herbert drückte bei der 67:74-Auftaktniederlage in Bayreuth vor allem unter den Körben der Schuh, wo weder Jacob Burtschi noch der neue Center Aziz N’Diaye Bayreuths Innenspieler stoppen konnten.

So, 17.00 Uhr: (1) Artland Dragons – (10) ALBA BERLIN

Auch ALBA BERLIN startet mit ein paar Tagen Verspätung in die neue Bundesliga, wird dies nach dem Erfolg im Beko BBL Champions Cup und mit einer guten Preseason-Bilanz (10:1 Siege) aber durchaus selbstbewusst tun. Gute Stimmung herrscht aber auch beim Gegner in Quakenbrück, der sich mit dem höchsten Tagessieg (78:60 über Tübingen) am ersten Spieltag schon einmal an die Tabellenspitze gesetzt hat. Herausragender Akteur war dabei der gegen seinen alten Club sicher besonders motivierte Center Kenny Frease (17 Punkte und sieben Rebounds). Trainer Tyron McCoy konnte seine Stars angesichts der klaren Überlegenheit schon für das Duell mit den Berlinern schonen, deren letzter Sieg in der Artland Arena schon mehr als zwei Jahre zurück liegt.

So, 17.00 Uhr: (5) Phoenix Hagen – (6) medi bayreuth

Phoenix Hagen, bei dem Trainer Ingo Freyer mit Dino Gregory (zwölf Punkte + elf Rebounds) und Keith Ramsey (zehn + zehn) jetzt auf ein doppeltes Power-Paket unter den Körben zurückgreifen kann, knüpfte mit einem 86:79-Auswärtssieg in Würzburg nahtlos an seine tolle letzte Saison an. Glücklicherweise kann Freyer beim Hagener Heimdebüt auch auf Spielmacher Henry Dugat zurückgreifen, der nach seiner Disqualifikation beim Saisonauftakt gegen Würzburg nur mit einer Geldstrafe belegt wurde. Auch die Bayreuther haben sich unter den Körben verstärkt: Power Forward Ronald Burrell (17 Punkte) und Center Brian Qvale (19 Punkte und vier geblockte Würfe) machten beim 74:67 über die FRAPORT SKYLINERS am Donnerstag den Unterschied aus.

So, 17.00 Uhr: (7) FC Bayern München – (2) Brose Baskets

Kostenfreier Livestream ab ca. 16.55 Uhr auf sport1.de und Beko-BBL.de

In einer Neuauflage des letztjährigen Halbfinales treffen die die Top-Favoriten der meisten Experten gleich am zweiten Spieltag aufeinander. Beide Kontrahenten offenbarten indes am ersten Spieltag, dass sie noch lange nicht ihre volle Betriebstemperatur erreicht haben. Die Brose Baskets mühten sich in eigener Halle drei Viertel lang gegen den MBC bis dem Außenseiter im Schlussviertel doch noch die Luft ausging (86:70). Auch die Münchener profitierten bei ihrem 87:82 in Bonn letztlich von der größeren Tiefe im Team, als die Bonner nicht in der Lage waren, eine 66:53-Führung nach Hause zu schaukeln.

Der Vorteil der tieferen Bank wird am Sonntag aber nicht zählen, denn sowohl der Meister als auch der FC Bayern sind bis ans Ende der Bank hochkarätig besetzt. Im Frontcourt kommt es dabei zum Duell der beiden erst vor einer Woche zum Team gestoßenen letzten Neuzugänge, Boris Savovic bei den Münchener und Damir Markota bei den Brose Baskets. Aber auch auf allen anderen Positionen ergeben sich Allstar-verdächtige Duelle. So treffen auf der Spielmacher-Position mit Bambergs Zack Wright (mit 23 Punkten Topscorer gegen den MBC) und Bayerns Malcolm Delaney zwei der prominentesten Neuzugänge in der Liga aufeinander. Bayerns Topscorer des ersten Spieltag, Nihad Djedovic (17 Punkte), muss sich gegen den Finals-MVP und besten Verteidiger der Beko BBL, Anton Gavel, beweisen.

Und als Vorgeschmack jetzt noch mal das fünfte Halbfinale 2013 als Höhepunkt des besten Playoff-Duells seit der Finalserie zwischen Bamberg und Berlin von 2011:

So, 17.00 Uhr: (8) RASTA Vechta – (4) MHP Riesen Ludwigsburg

In Anlehnung an „Stockalone“ heißt es in Ludwigsburg jetzt „Stockenique“. Michael Stockton (20 Punkte und acht Assists beim 83:75 über Bremerhaven) harmoniert sehr zur Freude von Trainer John Patrick bei den MHP Riesen mit Center Gregory Echenique (22 Punkte und perfekt in Szene gesetzt ohne Fehlwurf) offenbar genauso gut wie einst sein Vater mit Karl Malone bei den Utah Jazz. Größter Gegner der Schwaben am Sonntag in Vechta wird die Euphorie sein, die beim Aufsteiger nach dem gelungenen 87:84-Auftakt in Trier herrscht. Man darf gespannt sein, ob das Team von Trainer Pat Elzie mit seiner in Trier an den Tag gelegten Moral und Disziplin auch „Stockenique“ in den Griff bekommt.

So, 17.00 Uhr: (18) WALTER Tigers Tübingen – (12) Telekom Baskets Bonn

Nachdem selbst eine starke Leistung des Trios Jared Jordan (13 Punkte und neun Assists), Benas Veikalas (19 Punkte und vier Steals) und Jamel McLean (21 Punkte und acht Rebounds) nicht zum Sieg über die Bayern reichte, müssen die Bonner versuchen, sich die daheim knapp verspielten Punkte auswärts zurückzuholen. Die WALTER Tigers erscheinen dabei in der schwachen Form, in der sie sich beim 60:78 in Quakenbrück präsentierten, ein geeigneter Gegner zu sein. Für das Team von Trainer Igor Perovic beginnt die Saison nach einer von vielen Ausfällen getrübten Preseason offenbar etwas zu früh. Zumindest die Freiwurfquote (47 Prozent am Donnerstag) sollte dabei kurzfristig zu reparieren sein.

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