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Europa
Vorletzte Ausfahrt zur TOP16: Brose Baskets wollen in Mailand gewinnen / Bekommt Alessandro...

Vorletzte Ausfahrt zur TOP16: Brose Baskets wollen in Mailand gewinnen / Bekommt Alessandro...

Am vorletzten Spieltag der Vorrunde spitzt sich für die Brose Baskets und den FC Bayern München der Kampf um einen Platz in der TOP16-Runde zu. Dabei haben die Münchener in ihrer Gruppe C nach wie vor etwas bessere Karten, denn sie können mit einem Sieg am Donnerstag in Malaga schon alles klar machen und wären dann nicht mehr auf einen Sieg im letzten Heimspiel gegen Galatasaray Istanbul angewiesen. In der Bamberger Gruppe B, wo die Brose Baskets am Freitag in Mailand antreten, fällt die Entscheidung definitiv erst am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Zalgiris Kaunas.

TV-Termine:

Paarung: Unicaja Malaga – Bayern München (Do, 12.12., 20.15 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.00 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf unserer Homepage.

Paarung: EA7 Emporio Armani Mailand – Brose Baskets  (Fr, 13.11., 20.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.20 Uhr Uhr.

Wo: Im Fernsehen live auf SPORT1+ und als kostenpflichtiger Internetstream auf http://tv.sport1.de/.


Unicaja Malaga tankt mit Sieg in Barcelona Selbstvertrauen

Die Situation in der Gruppe C ist vor dem neunten Spieltag aus Münchener Sicht recht übersichtlich: Olympiakos Piräus (8:0 Siege) und Galatasaray Istanbul (5:3) haben ihren Platz in der nächsten Runde bereits in der Tasche. Um die verbleibenden zwei TOP16-Plätze kämpfen mit je 3:5 Siegen Malaga, die Bayern und Siena. In der Pole Positionen befinden sich dabei die Münchener, die schon am Donnerstag mit einem Sieg im 11.000 Zuschauer fassenden Sportpalast „Martin Carpena“ von Malaga alles klar machen können, weil man damit neben Zielona Gora einen zweiten Konkurrenten unwiderruflich hinter sich lassen würde.

Malaga reicht hingegen ein Sieg am Donnerstag alleine noch nicht, weil die Bilanz der Spanier von einer 73:75-Heimniederlage gegen Siena getrübt wird. Solange Unicaja diesen Ausrutscher in der kommenden Woche in Siena nicht ausradiert, drohen die Spanier die TOP16 selbst bei einem Sieg über die Bayern zu verpassen, weil man dann im direkten Vergleich den Italienern unterlegen ist und auch in einem eventuellen Dreiervergleich den Kürzeren zieht. Dass der direkte Vergleich gegen die Bayern noch ausgeglichen werden kann, erwarten selbst in Malaga nur die größten Optimisten. Dafür hat der FC Bayern das Hinspiel im Audi Dome vor fünf Wochen mit 82:68 dann wohl doch etwas zu hoch gewonnen:

Die folgenden Wochen sorgten auf beiden Seiten für Ernüchterung: Die Bayern haben seit diesem Sieg kein Spiel in der Euroleague gewonnen, Unicaja Malaga gerade mal eines (84:67 in Zielona Gora). Dass die Spanier trotzdem mit einem guten Selbstbewusstsein in das Rückspiel gegen die Münchener gehen, erklärt sich durch die drei Siege in Folge, mit denen Unicaja zuletzt in der spanischen Liga auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt ist (7:2 Siege). Das fraglos größte Ausrufezeichen setzte das Team von Trainer Joan Plaza dabei am vergangenen Sonntag mit einem 74:67 beim bisherigen Dritten, dem FC Barcelona:

Vor allem Nik Caner-Medley unterstrich mit einigen „Big Points“, wie sehr er seinem Team vor fünf Wochen im Audi Dome gefehlt hatte. Dass der ehemalige Quakenbrücker mit zwölf Punkten schon Malagas Topscorer war, wirft ein Schlaglicht auf die Ausgeglichenheit und das sehr gute Zusammenspiel, mit dem Malaga den Katalanen viele Rätsel aufgab. Ebenfalls zweistellig (je zehn) punkteten die beiden Center Vladimir Stimac und Fran Vazquez. Angesichts einer Zehner-Rotation, in der jeder Akteur mindestens 15 Minuten, keiner aber länger als 24 Minuten auf dem Parkett stand, fiel gar nicht auf, dass Malaga ohne seinen zuletzt besten Spieler, Zoran Dragic (muss mit einem Muskelfaserriss auch am Donnerstag zuschauen), in das Spitzenspiel gegangen war.

Unicaja Malaga im Stenogramm

Guards: Earl Calloway (4 apg), Jayson Granger (40% Dreier, 3 apg), Sergi Vidal, Txemi Urtasun (fehlte im Hinspiel), Zoran Dragic (12 ppg, verletzt),

Forwards: Carlos Suarez, Nik Caner-Medley (15 ppg, 40% Dreier, 5 rpg, 1 bpg, fehlte im Hinspiel, Ex-Artland), Ryan Toolson (40% Dreier), Mindaugas Kuzminskas.

Center: Rafael Hettsheimer, Fran Vazquez (1 bpg), Domantas Sabonis, Vladimir Stimac.

Headcoach: Joan Plaza (49, erste Saison in Malaga).


Mailand will gegen Bamberg in Desio sein TOP16-Ticket buchen

Die Brose Baskets haben mit ihrem Sieg in Istanbul sichergestellt, dass sie ihr Schicksal bis zum letzten Spieltag in der eigenen Hand behalten. In der Gruppe B ist nur Real Madrid (8:0 Siege) schon am Ziel. Dahinter rangeln noch Efes und Mailand (je 4:4 Siege) sowie Zalgiris und Bamberg (je 3:5) um die anderen drei TOP16-Tickets. Für Bamberg fällt die Entscheidung definitiv erst am letzten Spieltag gegen Zalgiris Kaunas. Am Freitag in Mailand geht es nur um die Ausgangsposition dafür. Gehen die Bamberger gleichauf mit den Litauern (spielen in dieser Woche in eigener Halle gegen Efes) oder gar mit einem Sieg Vorsprung ins „Endspiel“, genügt in der nächsten Woche ein einfacher Sieg. Kommt Zalgiris mit einem Sieg Vorsprung nach Bamberg, müssen die Brose Baskets die Litauer mit mehr als zehn Punkten schlagen, um sicher in die TOP16 einzuziehen.

EA7 Emporio Armani Mailand kann und will hingegen schon in dieser Woche mit einem Heimsieg über die Brose Baskets den Einzug in die TOP16 perfekt machen, um nicht in der kommenden Woche davon abhängig zu sein, auswärts beim Schlusslicht Straßburg punkten zu müssen. Diese bessere Ausgangsposition haben sich die Milanesen vor allem mit dem souveränen 76:62-Auswärtscoup in der Brose Arena verdient, bei dem Alessandro Gentile (18 Punkte und sechs Assists) die Bamberger eine Woche nach dem Heimsieg über Efes Istanbul brutal auf den Boden der Tatsachen zurückholte:

Für das Spiel gegen die Brose Baskets zieht Mailand am Freitag aus seiner normalen Spielstätte, dem Forum Mediolanum, ins wenige Kilometer nördlich gelegene Desio um, wo der PalaDesio 6.700 Zuschauern Platz bietet. Bei der Generalprobe am Sonntag in der italienischen Liga gegen Montegranaro benötigte das Team von Trainer Luca Banchi vor 5.500 Zuschauern zwar etwas Anlaufzeit in der ungewohnten Arena, gewann mit 20 Punkten durch Nicolo Melli und 18 durch Keith Langford aber am Ende ungefährdet 101:85:

Neben dem gewohnt treffsicheren Langford und dem brillanten Melli gefiel mit sehr mannschaftsdienlichem Spiel auch Alessandro Gentile, der nur vier Würfe nahm (sieben Punkte), aber sechs Assists gab. Noch vor einer Woche hatte sich Gentile den Zorn von Trainer Banchi zugezogen, als er mit lascher Verteidigung und undiszipliniertem Verhalten in der nationalen Liga eine Niederlage in Rom verschuldete, die Mailand mit nunmehr 5:4 Siegen auf den siebten Tabellenplatz zurückgeworfen hat. Beliebtester Adressat von Gentiles Pässen war der vor fünf Wochen nachträglich verpflichtete Center Gani Lawal (14 Punkte), der nach einer Verletzung von Samuel Samardo (Hand gebrochen) schneller als erwartet in die Startaufstellung aufgerückt ist.

EA7 Emporio Armani Mailand im Stenogramm

Guards: Curtis Jerrells (3 apg), MarQuez Haynes (Ex-Artland), Bruno Cerella, Mohamed Toure.

Forwards: Keith Langford (17 ppg, 3 apg), Alessandro Gentile (13 ppg, 3 apg, im Hinspiel 18 Punkte und 6 Assists), C. J. Wallace (Ex-BHV), David Moss, Kristjan Kangur (fehlte im Hinspiel, Ex-Leverkusen)

Center: Gani Lawal (neu im Team), Nicolo Melli (6 rpg, 1 bpg, im Hinspiel 11 Punkte und 8 Rebounds), David Chiotti, Angelo Gigli (fehlte im Hinspiel), Samardo Samuels (verletzt).

Headcoach: Luca Banchi (48, erste Saison in Mailand)

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