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Europapokal-Vorberichte
Wer folgt Ulm in die Last32? Berlin gegen Rom mit viel Nostalgie in der Schmelinghalle, Oldenburg...

Wer folgt Ulm in die Last32? Berlin gegen Rom mit viel Nostalgie in der Schmelinghalle, Oldenburg...

Nachdem ratiopharm ulm sich bereits in der vergangenen Woche für die „Last32“ qualifiziert hat, richtet sich das Hauptaugenmerk am achten Spieltagauf die anderen deutschen Kandidaten. Die besten Chancen, die Ulmer in die nächste Runde zu begleiten, hat dabei ALBA BERLIN, das – wenn die anderen Resultate in der Gruppe D mitspielen – sein Ticket am Donnerstag mit einem Heimsieg gegen Virtus Rom lösen kann.

Noch nicht ganz so weit sind die EWE Baskets Oldenburg und die Telekom Baskets Bonn, die beide in dieser Woche auswärts punkten müssen, um im Rennen um die Last32-Tickets nicht zurückzufallen. Sowohl die EWE Baskets (am Mittwoch bei Cedevita Zagreb) als auch die Telekom Baskets (am Mittwoch bei CAI Saragossa) stehen dabei vor nicht gerade einfachen Aufgaben. Keine Chance mehr auf die Last32 haben die Artland Dragons, die am Mittwoch Besuch von Cibona Zagreb erhalten.

TV-Termine:

Paarung: Ulm – Paris-Levallois (Di, 3.12., 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.25 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage von ratiopharm ulm und hier bei uns auf der Homepage.

Paarung: Cedevita Zagreb - Oldenburg (Mi, 4.12., 18.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.00 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf Eurosport2 und als kostenpflichtiger Internetstream auf http://www.eurosportplayer.de.


Dienstag, 19.30 Uhr: ratiopharm ulm - Paris-Levallois

Der 78:68-Sieg im Hinspiel in Paris war für die Ulmer der erste von den fünf Siegen in Folge, mit denen der Bundesligist die vorzeitige Qualifikation für die Last32 unter Dach und Fach gebracht hat. Die damals im dritten Spiel in Folge sieglosen Pariser haben ihre Position in der Gruppe C in der Zwischenzeit mit nunmehr 5:2 Siegen zwar etwas, aber nicht entscheidend verbessern können, so dass es in diesem Spiel nur noch für die Ulmer um etwas geht, nämlich darum, mit einem Heimsieg den ersten Gruppenplatz zu festigen, der in der Last32 mit (nicht nur vermeintlich) leichteren Gegnern belohnt wird.

Dass man dabei am Dienstag auf einen stabiler aufgestellten Gegner als im Hinspiel trifft, unterstreicht die Tatsache, dass die auch in der französischen Liga fehlgestarteten Pariser sich dort inzwischen mit vier Siegen in Folge (und nunmehr 6:4 Siegen) vom vorletzten auf den achten Tabellenplatz und damit in die Region vorgearbeitet haben, wo die relativ teure Mannschaft zu Saisonbeginn von allen erwartet worden war. Am Freitag bestätigten die Hauptstädter mit einem 83:75 über Cholet die aufsteigende Form, für die vor allem Spielmacher Andrew Albicy (13 Punkte und sieben Assists) und US-Center Elton Brown (18 Punkte und zehn Rebounds, ehemals Bamberg) verantwortlich sind.

Paris-Levallois im Stenogramm

Guards: Andre Albicy (4 apg, 2 spg, bester Passgeber und bester Balldieb der französischen Liga), Daniel Ewing (11 ppg, 5 apg, 2 spg), Jordan Aboki.

Forwards: Nicolas Lang, Maleye N’Doye (10 ppg), Aloysius Anagonye (1 bpg), Giovan Oniangue.

Center: Jawad Williams (im Hinspiel 22 Punkte und 8 Rebounds), Landing Sane (1 bpg), Elton Brown (10 ppg, 6 rpg, Ex-Bamberg), Louis Labeyrie, Vincent Poirier.

Headcoach: Gregor Beugnot (56, erste Saison in Paris).


Mittwoch, 18.00 Uhr: Cedevita Zagreb - EWE Baskets Oldenburg

Auf den ersten Blick sieht die Situation der Oldenburger in der Gruppe B (Vierter mit 4:3 Siegen) gar nicht so dramatisch aus. Aber der deutsche Vizemeister steht dort hinsichtlich des Weiterkommens mit dem Rücken zur Wand. Gegen Sassari (5:2 Siege) ist der direkte Vergleich verloren. Das punktgleiche Bilbao (4:3) hat ein leichteres Restprogramm und empfängt die Oldenburger am letzten Spieltag in eigener Halle. Und der nächste, schon im Hinspiel in Oldenburg nur mit Mühe 92:90 nach Verlängerung geschlagene Gegner, Cedevita Zagreb, empfängt die EWE Baskets am Mittwoch in seinem Dom Sportova (2.500 Plätze) als Tabellenführer. Das Team von Trainer Jasmin Repesa hat seine letzten fünf Spiele im Eurocup alle gewonnen und würde mit einem Sieg über die EWE Baskets in die Last32 einziehen.

Auch in der Adria-Liga zeigte die Formkurve von Cedevita Zagreb steil nach oben. Mit vier Siegen in Folge sind die Kroaten hier auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Am Samstag beim 98:87 über Szolnok trübte einzig eine schwere Verletzung von Ante Delas, die den zuletzt gut aufgelegten Shooting Guard vorerst außer Gefecht setzt. Forward Luka Babic (23 Punkte, 6/10 Dreier) und Center Jusuf Nurkic (20 Punkte, 8/9 Würfe) brachten den Sieg trotzdem sicher nach Hause. Auch der vor wenigen Wochen nach der Verletzung von Marko Tomas verpflichtete ehemaliger Ulmer Allan Ray findet sich an der Seite des genialen Spielmachers Nolan Smith immer besser zurecht. Die Oldenburger Generalprobe gegen die Brose Baskets ging unterdessen am Sonntag in Oldenburg daneben:

Cedevita Zagreb im Stenogramm

Guards: Nolan Smith (20 ppg, 43 % Dreier, 5 apg, im Hinspiel 22 Punkte und 8 Assists), Marino Bazdaric, Allan Ray (neu im Team, Ex-Ulm), Ante Delas (verletzt).

Forwards: Luka Babic (44 % Dreier), Ivan Ramljak, Lovro Mazalin, Ivo Baltic.

Center: Goran Suton (10 ppg, 52 % Dreier, 6 rpg, 1 bpg, fehlte im Hinspiel), Miro Bilan (5 rpg, im Hinspiel 15 Punkte und 7 Rebounds), Tomislav Zubcic (im Hinspiel 22 Punkte und 8 Rebounds), Jusuf Nurkic (1 bpg, fehlte im Hinspiel),

Headcoach: Jasmin Repesa (52, erste Saison für Cedevita).


Mittwoch, 19.30 Uhr: Artland Dragons - Cibona Zagreb

Cibona Zagreb hat unterdessen mit 1:6 Siegen die nächste Runde im Eurocup schon aus den Augen verloren. Am Mittwoch in Quakenbrück geht es zwischen dem kroatischen Meister um das Wunderkind Dario Saric (der 19-Jährige ist Kroatiens große Nachwuchshoffnung) und den Artland Dragons (ebenfalls 1:6) deshalb nur noch um eine vergoldete Südfrucht. Im Hinspiel gelang den Dragons mit 87:77 in Zagreb der bislang einzige Sieg in der Gruppe A. Unter dem neuen Coach Slaven Rimac, der Mitte November Neven Spahija abgelöst hat, richtet Cibona seinen Fokus bereits auf die Adria-Liga. Dort gelang am Wochenende mit 93:88 bei MZT Skopje ein ganz wichtiger Sieg, den US-Spielmacher Jerrell Blassingame mit 32 Punkten (8/12 Dreier) fast im Alleingang bewerkstelligte.

Cibona Zagreb im Stenogramm

Guards: Jerrel Blassingame (10 ppg, 5 apg, bester Passgeber der Adria-Liga), D. J. Strawberry (10 ppg), Martin Junakovic, Davor Kus (70 % Dreier).

Forwards: Marin Rozic, Dario Saric (12 ppg, 7 rpg, i1 bpg, m Hinspiel 20 Punkte, 5 Rebounds und 4 Assists), Matt Janning.

Center: Andrija Zizic (13 ppg, 5 rpg), Marko Jagodic-Kurica, Darko Planinic.

Headcoach: Slaven Rimac (38, vor drei Wochen zum Headcoach befördert).


Mittwoch, 19.30 Uhr: CAI Saragossa - Telekom Baskets Bonn

Obwohl die Telekom Baskets mit 4:3 Siegen in der Gruppe D nur einen Sieg hinter Berlin und Gravelines (5:2) und gleichauf mit CAI Saragossa Vierter sind, sind die Aussichten auf das Weiterkommen nicht mehr allzu rosig, weil man sowohl gegen Berlin als auch gegen Gravelines den direkten Vergleich verloren hat. Geht nun am Mittwoch in Saragossa auch der direkte Vergleich gegen die Spanier verloren, dürften selbst zwei Siege an den letzten Spieltagen nicht mehr fürs Weiterkommen ausreichen. Das Gastspiel im 11.000 Zuschauer fassenden Pabellon Principe Felipe wird somit zum Do-Or-Die für die Baskets. CAI Saragossa hat am letzten Spieltag beim 75:50 über ALBA BERLIN etwas überraschend ein ganz anderes, viel defensiveres Gesicht gezeigt als noch vor fünf Wochen beim 104:108 verlorenen Hinspiel in Bonn, als die Telekom Baskets in Gestalt von Center Enosch Wolf aber auch einen überraschenden Matchwinner präsentierten:

Schon über die gesamte Saison präsentieren sich die Aragonesen als schwer auszurechnender Gegner, bei dem man vorher nie weiß, was einen erwartet. Trainer Jose Luis Abos treibt das auf Spitze, indem er im bisherigen Saisonverlauf an jedem Spieltag eine veränderte erste Fünf aufs Parkett schickt. Vier Tage nach den guten Wurfquoten gegen Berlin (10/25 Dreier) wollten Saragossas Würfe dabei am Sonntag in der spanischen Liga beim FC Barcelona überhaupt nicht fallen. Eine Wurfquote von nur 27 Prozent resultierte in einer klaren 50:75-Niederlage. Acht Punkte genügten Spielmacher Pedro Llompart, um CAI-Topscorer zu werden.

CAI Saragossa im Stenogramm

Guards: Pedro Llompart (50 % Dreier, 3 apg, im Hinspiel 9 Assists), Jon Stefansson (Ex-Trier), Jonathan Tabu (74 % Dreier, 3 apg), Javier Marin.

Forwards: Michael Roll, Damjan Rudez (10 ppg, 68 % Dreier), Pere Tomas, Viktor Sanikidze..

Center: Joseph Jones (6 rpg), Giorgi Shermadini (10 ppg, 5 rpg), Albert Fontet, Laszlo Dobos.

Headcoach: Jose Luis Abos (ESP, sechste Saison in Saragossa).


Donnerstag, 20.00 Uhr: ALBA BERLIN - Virtus Rom

Wenn ALBA BERLIN am Donnerstag wegen einer nicht zu umgehenden Belegung der o2 World nach über fünf Jahren zum ersten Mal in die Max-Schmeling-Halle zurückkehrt, wird das viele Berliner Fans und auch Geschäftsführer Marco Baldi (Video unten) an die „guten alten Zeiten“ erinnern. Dabei ist das Spiel gegen Virtus Rom auch für die Zukunft der Albatrosse richtungweisend, denn mit einem Sieg über die Italiener kann ALBA den Einzug in die nächste Runde – bei einer gleichzeitigen Bonner Niederlage in Saragossa – schon unter Dach und Fach bringen. Aber auch, wenn den Bonnern in Spanien die Sensation gelingt, könnten die Berliner nach einem Sieg über Rom schon die Last32-Termine in der o2 World schon einmal vorsichtshalber reservieren, um nicht noch einmal in eine andere Halle ausweichen zu müssen.

Aus dem 71:85 verlorenen Hinspiel weiß ALBA allerdings, wie schnell die Römer heißlaufen können, wenn man sie lässt. Das Spiel in Rom hatten die dort zu verschlafen aufgetretenen Berliner schon zur Halbzeit verloren. Am Montag im Spitzenspiel der italienischen Liga gegen Mailand stellte Virtus Rom seine Comeback-Qualitäten unter Beweis. 35 Minuten lang mit bis zu 15 Zählern in Rückstand starteten sie bei 41:51 eine sensationelle Aufholjagd zum 61:55, der Jimmy Baron mit 13 Punkten innerhalb der letzten drei Minuten die Krone aufsetzte. Baron war mit 18 Zählern Topscorer, gefolgt von Phil Goss (17) und Quinton Hosley (11). Mit nunmehr 5:3 Siegen verbesserte Rom sich auf den sechsten Platz.

Virtus Rom im Stenogramm

Guards: Jordan Taylor (3 apg), Phil Goss (11 ppg), Lorenzo D’Ercole, Riccardo Moraschini.

Forwards: Quinton Hosley (15 ppg, 2 spg, im Hinspiel 20 Punkte, 5 Rebounds und 4 Assists), Jimmy Baron (12 ppg), Bobby Jones, Alex Righetti,

Center: Trevor Mbakwe (7 rpg, 1 bpg, , bester Wurfblocker der italienischen Liga), Callistus Eziukwu (1 bpg, im Hinspiel 4 Blocks), Alessandro Tonolli.

Headcoach: Luca Dalmonte (50, erste Saison in Rom).

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