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Wiedersehen in Bayreuth / King nach Würzburg / Hagen in Bonn: Feuer frei!

Wiedersehen in Bayreuth / King nach Würzburg / Hagen in Bonn: Feuer frei!

Der 5. Spieltag in der Vorschau: Nach zwei englischen Wochen geht es von nun an im normalen Wochenrhythmus weiter. Ob davon die beiden Schlusslichter Würzburg und Bremerhaven profitieren können? Die s.Oliver Baskets empfangen nämlich mit ALBA BERLIN und die Eisbären mit den Brose Baskets Gäste, die wegen ihrer internationalen Verpflichtungen keine Verschnaufpause hatten. Auch Tabellenführer Bayern München bleibt nach seinem Euroleague-Debüt am Freitag keine Zeit zum Luftholen, denn schon am Sonntag stehen die FRAPORT SKYLINERS im Audi Dome.

Sa, 19.30 Uhr: Mitteldeutscher BC (15) – ratiopharm ulm (7)

Status Quo: Für den Mitteldeutschen BC ist das nach drei Auswärtsniederlagen in Bamberg, Trier und Tübingen erst das zweite Heimspiel. Im ersten wurde Würzburg bezwungen so dass der MBC in eigener Halle noch ungeschlagen ist. Die Ulmer haben hingegen schon alles angetestet, was eine Saison so mit sich bringt: Auswärtsniederlage in Braunschweig, Auswärtssieg in Würzburg, Heimsieg gegen Bremerhaven und zuletzt die Heimneiderlage gegen Bonn. Was kommt jetzt?

Duell im Fokus: In den ersten Spielen noch gescholten, hat der neue Ulmer Center Trent Plaisted zuletzt mit Double-Doubles gegen Bonn und im Eurocup gegen Villeurbanne alle Kritiker verstummen lassen. Beim MBC wartet man hingegen noch darauf, dass beim lettischen Nationalcenter Martins Meiers der Knoten platzt. Solange das nicht passiert, wird es wohl an Djordje Pantelic liegen, Ulms neuen Big Man zu stoppen.

Die ewige Bilanz: 6:4 für den MBC

Weise Worte: „Kaum war der neue Wagen ins Rollen gekommen, muss schon repariert werden“, bedauert die Mitteldeutsche Zeitung den „MBC-Mechaniker“ Silvano Poropat nach dem langfristigen Ausfall von Oliver Clay (Anriss der Quadrizepssehne).


Sa, 19.30: MHP RIESEN Ludwigsburg (11) – New Yorker Phantoms Braunschweig (6)

Diese Partie ist hier auf unserer Website als kostenfreier Livestream zu sehen.

Status Quo: Beide Kontrahenten sind nicht dafür zusammengestellt, um in dieser Saison regelmäßig zweimal pro Woche zu spielen und wirkten nach zwei englischen Wochen etwas müde. Jetzt geht es nach einer Woche der Regeneration im normalen Rhythmus und neuer Frische weiter – mit offenem Ausgang. Besonders motiviert wird Braunschweigs Center Kyle Visser sein, der früher in Ludwigsburg gespielt hat.

Duell im Fokus: Isaiah Swann stellte am vierten Spieltag mit 32 Punkten (5/8 Dreier) den Saisonrekord von Frankfurts Andy Rautins ein und ist mit 18,8 Punkten pro Spiel mit Abstand Braunschweigs Topscorer. Die schärfste Defensiv-Waffe, die John Patrick auf Swann ansetzen kann, dürfte Keaton Grant sein, der am letzten Spieltag zudem als einziger Ludwigsburger in Berlin selber zweistellig punktete.

Zahlen, bitte: Beide Kontrahenten zählen mit einer Feldwurfquote von 40 Prozent zu dem wurfschwächsten Teams der ersten vier Spieltage (nur Trier warf mit 37,5 Prozent noch schwächer). Aber auch bei den Offensivrebounds liegen beide mit 10,8 (Ludwigsburg) bzw. 9,8 (Braunschweig) fast gleichauf. Richtig stark sind die Ludwigsburger indes an der Freiwurflinie (Platz 2 mit 84,6 Prozent). Die Phantoms treffen hier nur 70,7 Prozent.

Die ewige Bilanz: 12:11 für Braunschweig

Weise Worte: „Das ist natürlich ein besonderes Spiel für mich, denn ich habe ja ein knappes Jahr meines Lebens dort verbracht“, sagte Kyle Visser im Interview mit der Braunschweiger Zeitung. „Aber wenn mir meine Karriere in Deutschland durch den Kopf geht, verbinde ich keine starken Gefühle mehr mit Ludwigsburg, dann denke ich an Braunschweig als meine zweite Heimat.“

Bewegte Bilder: Es könnte eine harte Partie geben. Die Teams von John Patrick sind für ihren Kampfgeist bekannt und nach diesem Video von Moodmood zu urteilen, können die Phantoms auch männlich zupacken:


Sa, 20.00 Uhr: TBB Trier (13) – WALTER Tigers Tübingen (16)

Status Quo: Beide Teams haben am 3. und 4. Spieltag mit knappen Heimsiegen über den MBC die ersten Saisonsiege eingefahren und sehen die Chance, im direkten Duell nachzulegen. Trier muss dabei weiter auf verletzten Anthony Canty verzichten, kann aber auf den nachverpflichteten Marin Petric zurückgreifen. Der Neu-Trierer Jermaine Anderson feiert ein Wiedersehen mit Trainer Igor Perovic, mit dem er vor sechs Jahren noch gemeinsam in Tübingen auf dem Parkett stand.

Duell im Fokus: Travon Hughes ist mit im Schnitt 19,8 Punkten der Dreh- und Angelpunkt der Trierer Offensive. Gegen den MBC markierte der Combo-Guard am dritten Spieltag 25 Punkte, in Oldenburg am vierten gar 30. Am Samstag gegen Tübingen wird es aber schwer, diese Kurve fortzuführen, denn die Tigers haben auf dieser Position mit Alex Harris einen ausgesprochen starken Verteidiger im Team.

Zahlen, bitte: Trier verzeichnet mit 37,5 Prozent derzeit die schwächste Feldwurfquote der Liga (Tübingen 42,7 Prozent), erzielt pro Spiel aber trotzdem mehr Punkte (73,0) als die WALTER Tigers. Woher die Punkte kommen? Nicht zuletzt von der deutlich besseren Freiwurfquote (77 Prozent gegenüber Tübingens 65 Prozent).

Die ewige Bilanz: 13:10 für Trier


Sa, 20.00 Uhr: RASTA Vechta (14) – Artland Dragons (5)

Status Quo: Nur rund 25 Kilometer liegen zwischen den beiden Städten (lies: Dörfern). Da überrascht es nicht, dass der RASTA Dome für dieses Derby innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Ein Highlight dieses neuen Derbys wird sicher das Debüt von Steven Esterkamp, der dem Aufsteiger nach zuletzt drei Niederlagen wieder zu einem Sieg verhelfen soll. Allerdings muss Trainer Pat Elzie dafür auf den verletzten A. J. Rudowitz verzichten. Wie es sich für ein Derby gehört, kennt man sich: Vechtas Kapitän Flavio Stückemann und Center Dirk Mädrich spielten auch schon für die Artland Dragons.

Duell im Fokus: Vechtas Richard Williams zählt mit seinen 1,78 Metern zu den kleinsten (und schnellsten) Spielmachern in der Beko BBL. Kleiner als der MVP der letzten ProA-Saison sind nur Braunschweigs Achmadschah (1,75) Zazai und Artlands „Zauberzwerg“ David Holston (1,68), mit dem er am Samstag um die Wette laufen wird.

Zahlen, bitte: Das letzte Aufeinandertreffen beider Clubs ist schon fast vier Jahre alt. In einem Benefizspiel („Sportler gegen Hunger“) gastierten die seinerzeit von Thorsten Leibenath trainierten Dragons am 2. Weihnachtsfeiertag beim damaligen ProB-Team und gewannen 100:38, obwohl die Quakenbrücker Nachwuchsspieler Daniel Krause und Axel Jarchow die Vechtaer damals verstärkten. Heute sind sie fest in Vechta unter Vertrag.

Die ewige Bilanz: 0:0

Am Rande der Bande: Der Fanclub „Dragonfire“ fährt in zwei Planwagen nach Vechta - inklusive Freibier des lokalen Biersponsors.

Bewegte Bilder: Die Drachen sind gut drauf, besiegten zuletzt den Meister aus Bamberg:


Sa, 20.05 Uhr: s.Oliver Baskets (17) – ALBA BERLIN (12)

Diese Partie ist hier auf unserer Website als kostenfreier Livestream zu sehen.

Status Quo: Der Wechsel von Alex King aus Würzburg nach Berlin zählte im Sommer zu den überraschendsten Transfers in der Beko BBL. Ist mit dem Nationalspieler auch die bissige Verteidigung, die die Würzburger in der letzten Saison ausgezeichnet hat, an die Spree gezogen? In den ersten Saisonspielen schwächelten die Würzburger vor allem in der Verteidigung, während die Berliner eben damit imponierten. Die Berliner hoffen auf ein Comeback des von seiner Fußverletzung genesenen Jonas Wohlfarth-Bottermann, während die Rückkehr von Maxi Kleber (Fußbruch) bei den s.Oliver Baskets wohl noch etwas dauert.

Duell im Fokus: Demond „Tweety“ Carter und David Logan sind die neuen Stars in Würzburg und Berlin. Beide US-Guards unterstrichen bei ihren letzten Auftritten ihre Korbgefährlichkeit aus der Distanz. Carter traf in Frankfurt 5/8 Dreier, Logan schoss am Dienstag im Eurocup Bonn mit 6/8 Dreiern ab.

Zahlen, bitte: Zwei 0:4-Serien machen den Reiz dieser Begegnung aus: Viermal spielten die Berliner schon in Würzburg, ohne auch nur einmal zu gewinnen. Viermal spielten die Würzburger schon in der neuen Bundesliga-Saison mit demselben Ergebnis. Eine dieser beiden Serien wird am Samstag im TV-Spiel reißen.

Die ewige Bilanz: 5:3 für Würzburg

Weise Worte: „Es reicht nicht, wenn sich nur zwei oder drei Spieler den Arsch aufreißen“ - Würzburgs Center Chris McNaughton in der aktuellen Folge von „s.Oliver Baskets TV“.

Bewegte Bilder: Es war 2012 die größte Überraschung der Playoffs – Würzburg schaltet Berlin im Viertelfinale aus:


So, 16.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (18) – Brose Baskets (8)

Status Quo: Die Eisbären sind nicht zu beneiden. Mit einem 0:4-Fehlstart im Gepäck wünscht man sich jeden als nächsten Gegner in eigener Halle, aber nicht den Meister. Umso größer sind die Hoffnungen, die jetzt auf dem am Montag eingetroffenen Rückkehrer Anthony Smith ruhen, den man in Bremerhaven nicht zuletzt als guten Verteidiger in der Erinnerung hat.

Duell im Fokus: Mit Bambergs Zack Wright und Bremerhavens Darius Adams stehen sich zwei neue Point Guards gegenüber, die sich auf Anhieb als Topscorer ihrer Teams erwiesen haben. Wright macht im Schnitt für Bamberg 15,5 Punkte und 3 Assists, Adams für Bremerhaven 17 Zähler und 3,5 Assists.

Zahlen, bitte: Die Bamberger bilden erst den Auftakt für harte Wochen an der Nordsee, denn eine Woche später kommt Bayern München und dann folgen zwei Auswärtsspiele. Damit erscheint ein 0:8-Fehlstart möglich, der in Bremerhaven Erinnerungen an die Abstiegssaison 2008/09 wach ruft, in der den Eisbären in der gesamten Hinrunde nur ein Sieg gelang.

Die ewige Bilanz: 16:4 für Bamberg

Bewegte Bilder: Vergangene Saison verlor der Meister in Bremerhaven, dank 15 Dreier der Eisbären:


So, 17.00 Uhr: medi bayreuth (10) – EWE Baskets Oldenburg (2)

Status Quo: Predrag Krunic, Ronald Burrell und Bryan Bailey freuen sich auf den Besuch ihres früheren Clubs in Bayreuth. Doch die Party findet in ziemlich ernüchterter Atmosphäre statt. Die Oldenburger haben eine herbe Eurocup-Heimschlappe im Rucksack (77:96 gegen Sassari) und die Bayreuther kamen am letzten Spieltag beim Tabellenführer in München 70:103 unter die Räder.

Duell im Fokus: Der im Sommer in Oldenburg ausgemusterte Burrell trifft als effektivster Spieler der Liga auf seinen Nachfolger Nemanja Aleksandrov. Haben die Oldenburger einen guten Tausch gemacht?

Zahlen, bitte: Beide Mannschaften trafen bisher mit 28 (Bayreuth) bzw. 30 Prozent (Oldenburg) schlecht von der Dreierlinie. Stattdessen spielt die Musik an den Brettern, wo die Statistik der geblockten Würfe von Oldenburg (9,0 pro Spiel) und Bayreuth (4,5) angeführt wird.

Die ewige Bilanz: 4:2 für Oldenburg.

Bewegte Bilder: Bei der Niederlage in München konnten die Bayreuther nur anfangs mithalten:


So, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (4) – Phoenix Hagen (3)

Status Quo: Die Bonner spürten am Dienstag im Eurocup beim 65:86 gegen ausgeruhtere Berliner erstmals die Doppelbelastung in ihren Knochen. Für die Hagener ist das kein Thema, aber die Westfalen erfuhren beim äußerst glücklichen 80:78 gegen Vechta, dass auch ein ausgeruhteres Team nicht automatisch gewinnt. Hagens Center Bernd Kruel  kommt in seiner 19. Bundesliga-Saison (!) vielleicht zum letzten Mal nach Bonn, wo er 2006 bis 2008 unter den Körben stand.

Duell im Fokus: Liga-Topscorer David Bell (21,7 Punkte pro Spiel) trifft im einzig verbliebenen NRW-Derby im Bonner Benas Veikalas auf den fünftbesten Scorer der Liga, der aber für seine 18,5 Punkte pro Spiel mit einer Wurfquote von 51 Prozent wesentlich besser dasteht als der Topscorer (38,5 Prozent).

Zahlen, bitte: Nur Tabellenführer Bayern München erzielt noch mehr Punkte als Phoenix Hagen (86 Punkte pro Spiel). Auf Platz drei in der Liste der korbhungrigsten Teams kommen schon die Telekom Baskets mit im Schnitt 83 Punkten. Und 2012/13 zählten die beiden Spiele in Hagen (103:101 für Bonn am 16. Spieltag) und in Bonn (100:95 für Bonn am 27. Spieltag) zu den verrücktesten Spielen der Saison.

Die ewige Bilanz: 7:1 für Bonn

Weise Worte: „Wir scoren vielleicht nicht mehr so viel, aber wir verteidigen besser“ enthüllte Hagens Manager Oliver Herkelmann in der WAZ den Hagener Plan für diese neue Saison.

Bewegte Bilder: Unter der Woche setzte es für Bonn eine Heimklatsche gegen Berlin im Eurocup:


So, 18.00 Uhr: FC Bayern München (1) – FRAPORT SKYLINERS (9)

Status Quo: Beim Tabellenführer läuft die Saison vom ersten Spieltag an wie geschmiert, aber auch die FRAPORT SKYLINERS kommen trotz des langfristigen Ausfalls von Quantez Robertson mit zuletzt zwei Siegen in Bremerhaven und gegen Würzburg immer besser in Fahrt. Ein Ersatz für Robertson wird bereits gesucht, Manager Gunnar Wöbke möchte aber keinen Schnellschuss.

Duell im Fokus: In beiden Mannschaften ist der Topscorer auf der Position zwei zu Hause: Bei den Bayern Nihad Djedovic (15 Punkte, 58 Prozent Trefferquote) und bei den Frankfurtern Andy Rautins (21 Punkte, 46 Prozent, zuletzt 32 Punkte in Bremerhaven und 28 gegen Würzburg). Bühne frei für einen rassigen Shoutout! Zudem dürfen die jungen deutschen Profis der SKYLINERS (Konstantin Klein, Danilo Barthel und Johannes Voigtmann) sich mit den großen Nationalspielern messen (Heiko Schaffartzik, Lucca Staiger und Robin Benzing) messen

Zahlen, bitte: In allen Offensiv-Statistiken übertreffen die Bayern die Frankfurter klar. 92:77 Punkte, Wurfquote 54:45 Prozent, Assists/Turnover 1,3:0,9. Bei den defensiven Werten liegen beide Mannschaften viel näher beieinander. Beide kassieren im Schnitt 74 Punkte und forcieren beim Gegner 14 Ballverluste pro Spiel. Die Gegner treffen gegen Frankfurt 45 Prozent und gegen Bayern 42 Prozent.

Die ewige Bilanz: 3:1 für München

Bewegte Bilder: Für die Münchner steht vorher am Freitag aber noch der Euroleague-Auftakt in Polen an (Der hier live und kostenfrei gestreamt wird):

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