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Würzburg bleibt sieglos, Artland gewinnt Offensiv-Derby in Vechta

Würzburg bleibt sieglos, Artland gewinnt Offensiv-Derby in Vechta

Ulm hat keine Mühe beim MBC, Ludwigsburg behauptet sich knapp gegen Braunschweig und Trier schlägt Tübingen – der 5. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

MHP Riesen Ludwigsburg – New Yorker Phantoms Braunschweig 79:77

Mitteldeutscher BC – ratiopharm ulm 66:98

TBB Trier – WALTER Tigers Tübingen 79:71

RASTA Vechta – Artland Dragons 101:102

s.Oliver Baskets – ALBA BERLIN 67:75

Von: Manuel Baraniak

s.Oliver Baskets – ALBA BERLIN 67:75 (Boxscore)

Auch nach dem fünften Saisonspiel müssen die s.Oliver Baskets weiter auf ihren ersten Sieg warten. Gegen Berlin präsentierten sich die Würzburger vor allem in der ersten Halbzeit offensiv zu harmlos und teilweise zerfahren. So begannen die Franken die Partie bereits mit sieben Fehlwürfen bei ihren ersten acht Versuchen aus dem Feld.

Nach zwei Ballverlusten in Folge nahm ein sichtlich angefressener Marcel Schröder Mitte des dritten Spielabschnitts eine Auszeit – der Würzburger Rückstand war zu diesem Zeitpunkt auf 19 Zähler angewachsen. Doch die Hausherren bewiesen Charakter, kämpften sich zurück in die Begegnung und beendeten das dritte Viertel mit einem 11:0-Lauf. Nach seinem zweiten Dreier verkürzte Ruben Spoden zu Beginn des letzten Viertels auf vier Zähler.

In Würzburg spielte sich daraufhin Partie ab, die auf dem Parkett lag und nur darauf wartete, von einem Team gepackt zu werden. Doch beide Mannschaften schien dies durch einen fehlenden Offensivrhythmus nur schwer zu gelingen.

Als der in allen Facetten des Spiels erneut stark auftretende David Logan zwei Minuten vor Schluss zum 62:69 traf, war dies eine erste kleine Vorentscheidung, da Berlin im Anschluss die Nerven an der Freiwurflinie behielt und sich den Auswärtserfolg nicht mehr nehmen ließ.

Ricky Harris (15 Punkte) auf Würzburger Seite und David Logan (16 Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists, drei Steals) in Reihen Berlins waren die teaminternen Topscorer. Bei seiner Rückkehr nach Würzburg blieb Alex King eher unauffällig und kam auf acht Zähler.

MHP Riesen Ludwigsburg – New Yorker Phantoms Braunschweig 79:77 (Boxscore)

Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte Ludwigsburg zurück in die Erfolgsspur. Trotz eines zwischenzeitlichen 14-Punkte-Vorsprungs dank eines 13:0-Laufs war dies aber keine leichte Aufgabe. In der zweiten Halbzeit standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber.

Nach einem Dreier gut zwei Minuten vor Schluss brachte Michael Stockton die Riesen mit 78:73 in Führung; danach sollte dem Gastgeber aber kein Treffer mehr aus dem Feld gelingen. Die Braunschweiger machten es aber auch nicht viel besser, hatten aber im letzten Angriff die Chance auf den Ausgleich oder sogar den Sieg. Doch Isaiah Swann verlor in der Schlusssekunde das Leder.

Bei Ludwigsburg markierte Gregory Echenique (15 Punkte, zehn Rebounds) ein Double-Double; Mario Stojic erzielte jeden seiner 13 Zähler vor der Pause. Auch der starke Kyle Visser (23 Punkte, 10/13 FG) konnte die Braunschweiger Niederlage nicht verhindern. Der bisherige Topscorer der Niedersachsen, Isaiah Swann, blieb hingegen ganz ohne Punkte (0/6 FG).

Courtside-Reporter Darijan Brinski berichtete für euch live aus der MHP Arena

Mitteldeutscher BC – ratiopharm ulm 66:98 (Boxscore)

So harmlos die Ulmer im ersten Viertel noch auftraten, so explodierten sie offensiv förmlich danach: Mindestens 27 Zähler legten die Gäste in den letzten drei Spielabschnitten jeweils auf. Ein 10:0-Lauf zu Beginn des dritten Viertels ließ den Ulmer Vorsprung auf 14 Zähler anwachsen – dies ließ sich Thorsten Leibenaths Truppe nicht mehr nehmen.

Die Punktelast verteilte sich beim Gastgeber des diesjährigen TOP FOUR-Turniers auf vielen Schultern: Neun Spieler legten zwischen sieben und 13 Punkte auf. Trent Plaisted (11 Punkte, zehn Rebounds) markierte dabei zum dritten Mal in Folge ein Double-Double; Edgar Sosa und Daniel Theis kamen auf je 13 Punkte. Beim Gastgeber stellte Adonte Parker (15 Punkte, 3/11 FG) trotz schwacher Wurfquote den besten Punktesammler.

TBB Trier – WALTER Tigers Tübingen 79:71 (Boxscore)

Der Trierer 79:71-Erfolg über Tübingen fußte auf ein starkes drittes Viertel, in dem sich der TBB ein klein wenig absetzen konnte. Vor allem Vitalis Chikoko spielte dort groß auf und markierte sieben Zähler in Folge. In der ersten Halbzeit verlief die Begegnung noch weit ausgeglichener: So gab es allein im zweiten Viertel sieben Führungswechsel und sechs Gleichstände zu verzeichnen.

Zwar präsentierten sich die Hausherren diesmal nicht sehr treffsicher aus der Distanz, sie gingen dafür aber extrem sorgsam mit dem Leder um (nur sechs Ballverluste). Vitalis Chikoko (23 Punkte, 10/15 FG) führte alle Spieler im Scoring an; Mathis Mönninghoff war der einzige treffsichere Schütze Triers (13 Punkte, 3/6 3P). In Reihen Tübingens punkteten Alex Harris (17 Punkte, 4/6 3P) und Johannes Lischka (16 Punkte) am häufigsten.

RASTA Vechta – Artland Dragons 101:102 (Boxscore)

Was kann man sich als Fan von einem Derby mehr wünschen? Ein enges Spiel, dazu ein Offensivfeuerwerk, bei dem beide Teams mehr als 100 Punkte abbrennen? So geschehen im mit 3.140 Zuschauern ausverkauftem RASTA-DOME.

Dank einer 13-Punkte-Führung im dritten Viertel sah es zunächst so aus, als könnten die Dragons das Dörfer-Derby für sich entscheiden; doch mit drei Dreiern in 63 Sekunden war Vechta wieder im Spiel. Im Schlussabschnitt brachte Richard Williams mit einem Korbleger und zwei getroffenen Freiwürfen die Hausherren mit 101:98 in Führung. Während Anthony King mit einem Korb in Ringnähe antwortete, luchste Brandon Thomas danach Steve Esterkamp das Leder ab und stellte 47 Sekunden vor Schluss den Endstand her. Denn seine letzten drei Würfe verfehlte der Aufsteiger - unter anderem Williams' Korbleger in der Schlusssekunde, der sich wieder aus dem Korb drehte -, um wie in Hagen erneut eine knappe Niederlage hinnehmen zu müssen.

In diesem Offensivspektakel punkteten insgesamt zehn Spieler im zweistelligen Bereich. In Reihen Vechtas überzeugten vor allem Dirk Mädrich (24 Punkte, acht Rebounds) und Richard Williams (19 Punkte, 13 Assists). Bei den Dragons legte Brandon Thomas zwölf seiner 28 Punkte (12/15 FG) im zweiten Viertel auf.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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