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Würzburg gelingt Sieg bei John Patricks Rückkehr

Würzburg gelingt Sieg bei John Patricks Rückkehr

Berlin fertigt Trier ab / s.Oliver Baskets siegen in Kochs Heimdebut / Oldenburg verliert daheim in der Verlängerung. Der Samstag des 13. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN - TBB Trier 87:72

s.Oliver Baskets - MHP RIESEN Ludwigsburg 69:58

EWE Baskets Oldenburg - Mitteldeutscher BC 89:74

Von: Robert Jerzy

ALBA Berlin - TBB Trier 87:72 (Boxscore)

Die Heimkehr an die frühere Wirkungsstätte endete für Triers Head Coach Henrik Rödl in einer klaren Niederlage gegen seinen alten Club ALBA Berlin.

Der Ausfall von Leistungsträger David Logan auf Seiten des Gastgebers ließ die TBB auf einen Überraschungssieg in der Hauptstadt hoffen. Nachdem die Gäste jedoch den ersten Korb der Partie erzielten ging das Team von Head Coach Sasa Obradovic auf einen 12-0-Run und hielt Trier bis zum Ende auf Distanz.

Der seit einigen Partien glänzend spielende Levon Kendall nahm den Platz von Logan als Scorer und Ballverteiler ein. Das All-Round-Game des Kanadiers war ausschlaggebend für einen Team-Erfolg der Albatrosse, die klare Vorteile an der Freiwurflinie (+15) und aus der Mitteldistanz (63%) nutzten, um den Angriffen der Trierer zu widerstehen.

Zwar konnte Henrik Rödl mit der Leistung seines jungen Centers Andi Seiferth (13 Punkte und 5 Rebounds) sowie der Quote aus der Distanz zufrieden sein, die etlichen Ballverluste in den ersten drei Vierteln sowie die schwache Verteidigung in allen Bereichen erstickte jede Hoffnung auf eine Überraschung im Keim. ALBA Head Coach Sasa Obradovic kann auf sehr gute Teamleistung zurückblicken, die nach einem Aufbäumen der Gäste im letzten Viertel zu einem 13-Punkte-Lauf ausholte und das Spiel vorzeitig entschied.

Neben Kendall punkteten sowohl Hammonds (17) als auch Redding und Vargas (beide 13) zweistellig für die Albatrosse.


s.Oliver Baskets - MHP RIESEN Ludwigsburg 69:58 (Boxscore)

Stefan Kochs Heimpremiere war angesichts dieser prekären Spielplanzuteilung in zweierlei Hinsicht ein großer Erfolg.

John Patrick kam mit seinen MHP RIESEN zurück nach Würzburg, das er einst im Streit verlies. Neben dieser emotionalen Komponente konnte sich Koch also sicher sein, dass Patrick seine Spieler besonders gut auf den vertrauten Gegner vorbereitete.

Mit dem Rücken zur Wand startete der Gastgeber jedoch mit einem 10-2-Lauf in das Eröffnungsviertel und führte die Partie dank einer starken Quote aus der Distanz und wenig Ballverlusten an. Vor allem der Kampf zeichnete die vom Abstieg bedrohte Mannschaft aus Würzburg aus, die nach zehn Minuten mit 15 Punkten führte und diesen Vorsprung im dritten Abschnitt sogar auf 24 vergrößerte. Die Energie des Hausherren konnte Ludwigsburg nicht mitgehen. Die MHP RIESEN wurden immer wieder von Ballverlusten bzw. einer desolaten Quote aus der Distanz zurückgeworfen und konnten das offensive Feuerwerk der Würzburger nicht aufhalten.

Erst im letzten Abschnitt, welches man mit 21:8 gewann, gestaltete Ludwigsburg das Ergebnis etwas freundlicher. Die s.Oliver Baskets zeigten hingegen genau die Leistung, die man sich nach dem Trainerwechsel erhoffte. John Little (18 Punkte) und Ben Jacobsen (14 Punkte) führten den Gastgeber im Scoring an, während Maximilian Kleber vor allem in der Rebound-Arbeit (11) starke Akzente setzte. Die Handschrift von Michael Koch ist langsam erkennbar. Die Mannschaft findet eine Identität über den Kampf und zieht aus dem besonderen Sieg gegen den alten Coach unter Umständen mehr Energie für die kommenden Partien.


EWE Baskets Oldenburg - Mitteldeutscher BC 82:88 (Boxscore)

Die Vorzeichen beider Teams konnten vor der Partie unterschiedlicher nicht sein. Während die EWE Baskets mit einem Auge nach Europa schielen und in der Liga zuletzt enttäuschten, kam der Mitteldeutsche BC mit einer großen Portion Selbstvertrauen in die EWE Arena.

Symptomatisch gestaltete sich daher der Beginn des Spiels, in welchem der Gast die müde Defense und ertraglose Offense der Oldenburger nutzte, um mit neun Punkten in die erste Viertelpause zu gehen. Überraschenderweise konnte der MBC das sonst von den EWE Baskets praktizierte Spiel aus der Distanz konstant halten und fand sich nach nur zwei gespielten Minuten im dritten Viertel mit 17 Punkten vorn.

Dieses sich andeutende Desaster erweckte den Gastgeber jedoch aus der Lethargie, der sich bis dahin nur durch die Offensive-Rebound-Arbeit im Spiel halten konnte, fortan jedoch einen 9-0-Lauf auf’s Parkett zauberte und den Rückstand nach und nach abtrug.

Die neu entfachte Energie beeinflusste den bis dahin selbstsicheren Gast sehr, der nach dem 57:57 Ausgleich zwar stets dagegenhielt, in den Schlusssekunden allerdings wichtige Freiwürfe nicht verwandelte. Oldenburg traf hingegen in der Crunchtime sechs von sechs Freiwürfen und erzwang die Verlängerung.

Von Foulproblemen belastet schien das Glück nun vollends vom MBC gewichen zu sein. Die Energieleistung nach dem hohen Rückstand holte die EWE Baskets in der Verlängerung allerdings ein. In der Defense konnte man den Gast lediglich per Foul stoppen (insgesamt fünf Fouls allein in der Verlängerung) und verschuldete am Ende noch einen Ballverlust, den der Spieler des Abends, Angelo Caloiaro (20 Punkte und elf Rebounds) in Punkte ummünzte.

Die Mini-Krise der Oldenburger hält nach dieser hart umkämpften Heimniederlage gegen den Mitteldeutschen BC an. Dieser kann sich wiederum über einen unerwarteten Auswärtssieg bei einem der Titelanwärter freuen.


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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